Profitmaximierung durch die Ausbeutung von Mensch und Natur? – Das ist so 90er, geht gar nicht!

Leute, wir können uns jetzt ewig hin- und herstreiten, wer in der Pflicht ist: die Verbraucher*innen oder die Unternehmen. Wer trägt die größere Verantwortung zur Rettung dieser Erde? Wer muss den ersten Schritt gehen? „Wenn die nix machen, was nützt es dann, ob ich was mache?“

Ich verstehe das, ich höre das ganz oft, mir ist total klar, dass ganz viele Menschen lieber die Schotten dicht machen, als das Thema „Heal the World“ selbst anzupacken, aber – und ich mag das Wort „aber“ wirklich nicht – irgendeiner muss jetzt den Arsch hoch kriegen und unseren Kapitalismus verändern.

Möglichst viel Geld auf Kosten der Umwelt zu verdienen, ist absolut 90er. Unsexy deluxe. Brutal uncool. So was machen nur noch Lappen. Das darf, muss, soll jetzt ein Ende haben. Donald Trump wird mich hier nicht unterstützen, dem geht bekanntermaßen ziemlich viel am Arsch vorbei. Boah, schon zwei mal Arsch in einer Minute. Ihr merkt, das Thema emotionalisiert mich. Spoiler vorab: Wir haben ein Social Business gefunden, was euch am Ende des Artikels einen wundervollen Rabattcode gewährt. Ich bin also schon etwas besänftigt. <3

Möglichst viel Geld auf Kosten der Umwelt zu verdienen, ist absolut 90er. Unsexy deluxe.

Die Prio der meisten Unternehmen ist es immer noch, ihre Umsätze und Gewinne ganz doll in die Höhe zu treiben, damit Aktionäre vor Freude feuchte Schlüpper bekommen und irgendein CEO-Mann sich die dritte Yacht vor Barbados kaufen kann. Wir Frauen kommen ja selten in den Yacht-Genuss. Wir sind einfach zu selten CEO von üblen Firmen, die krasse Summen verdienen.

Warum es für so viele Companys noch erstrebenswert ist, auf irgendeinem Konto Milliarden an Eurodollars zu bunkern, werde ich in diesem Leben nicht mehr verstehen. Umso geiler finde ich den kleinen feinen Trend neuer, guter und schlauer Unternehmen, sich ihrer Verantwortung für unseren Planeten bewusst zu werden. Stichwort Social Business, zu gut Deutsch: Sozialunternehmen.

Social Businesses unterscheiden sich von üblichen Unternehmen im wesentlichen durch zwei Merkmale: Ihr Zweck dient im großen Ganzen der Lösung wichtiger sozialer Probleme und sie sind frei von Investorhaien und irrsinnigen Finanzspekulationen. Ehrenbusinesses quasi. Ihr Konzept wird den Kapitalismus zukunftsfähig machen. Sie sind die coolen Kids der Neuzeit.

Social Businesses sind die coolen Kids der Neuzeit. Ihr Konzept wird den Kapitalismus zukunftsfähig machen. 

Eines dieser guten Unternehmen ist Polarstern Energie. Bei denen könnt ihr Ökostrom und Ökogas erwerben und gleichzeitig etwas Sinnstiftendes für die Menschheit tun. Polarstern orientiert sich an der Gemeinwohl-Ökonomie. Sie hat folgende Kriterien definiert, an denen sich ihre Mitglieder messen lassen: Ökologische Nachhaltigkeit, Solidarität und Gerechtigkeit, Transparenz und Mitentscheidung, Menschenwürde. BÄM! Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die meisten von uns Menschenpersonen auf diese Kriterien ziemlich hohen Wert legen. Und ich finde es geil, dass sich Polarstern daran wirklich messen und beurteilen lässt.

Polarstern unterstützt Familien in Kambodscha und Mali dabei, kleine Biogasanlagen zu bauen – fürs tägliche Kochen und Licht am Abend.

Wer sich direkt mal tief in die Gründungsidee, die soziale Verantwortung, die Liebe zum Planeten und die tolle innovative Wirkung des Unternehmens einlesen will, folge bitte diesem Pfad. Wie genial ist es denn, dass Unternehmen wirtschaften (mit richtigem Geld), Leute einstellen, Lieferant*innen fair behandeln und bezahlen, lange Partnerschaften pflegen und uns als Konsument*innen dann auch noch mit einem richtig guten Produkt beglücken? Ja, all das ist möglich und ja, so kann der Kapitalismus erhalten bleiben und gleichzeitig Verantwortung für die Gesellschaft und die Natur übernehmen.

Bei Polarstern Energie könnt ihr Ökostrom und -gas erwerben und gleichzeitig etwas Sinnstiftendes für die Menschheit tun.

In dem Moment, wo Profitmaximierung auf Kosten der Menschen und Umwelt nicht mehr das oberste Ziel ist, geht das nämlich alles. Die großen alteingesessenen Procter & Gambles kacken sich vor diesem nachhaltigen Modell leider noch ein. Weil sie in einem Konstrukt der alten Zeit gefangen sind, in der ihnen Eisbären nun wirklich egal waren. Wie, davon gibt’s nicht mehr so viele? Ach fuck, hoppala. Wenn da mal jemand anfängt, von innen aufzuräumen, tanzen wir hier im Büro alle nackt Samba und livestreamen euch das. Schwöre ich.

Ja, und was bedeutet das in der Schlussfolgerung für uns Konsument*innen? Dass wir Social Businesses viel mehr unterstützen sollten. Ich weiß, wie nervig es ist, von Wegwerfprodukten auf nachhaltige Lösungen umzusteigen. Ich weiß, das Ökowindeln einfach nicht so gut halten wie die gute alte Chemie-Pampers. Ich weiß, wie krassssssss nervig es für die Gehirnkapazität ist, vom aktuellen Stromanbieter auf einen neuen zu wechseln.

Da muss man ja (Online-)Zettel ausfüllen und nachdenken und nachrechnen, ob das finanziell überhaupt möglich ist. Ich schwöre euch, es ist den minimalen Aufwand wert. Checkt doch bitte mal direkt bei Polarstern, was euch der Spaß kostet, ob es das Budget hergibt und schwupps: ein kleiner Schritt für dich – die  Polarsterne kündigen deinen aktuellen Anbieter, da musst du nix weiter tun – und ein großer für die Gesamtheit. Denn jeder Kauf, jeder Vertrag, jede Verbindung zu einem Social Business bringen uns näher an eine gesunde Welt.

Und weil ihr so geil wart und bis hierhin gelesen habt, bekommt ihr einen Rabattcode, der euch eine 20-Euro-Gutschrift auf die erste Jahresrechnung gibt. Yay! Wie das geht? Egal bei welchem Tarifrechner von Polarstern ihr euch einloggt, gibt es im zweiten Schritt „Persönliche Eingaben“ die Möglichkeit, einen „Aktionscode“ anzugeben. Und zwar bei den Rechnungsdetails. Einfach dort ein Häkchen setzen und den Code eintragen: imgegenteil20. Juhu!

Wenn wir als Privatpersonen das soziale und ökologische Verhalten eines Unternehmens überprüfen, können wir uns in vollem Bewusstsein für oder gegen dieses Unternehmen entscheiden. Ein nachhaltiges oder soziales Unternehmen wird ziemlich sicher irgendwo laut darüber berichten, was ihm wichtig ist. Von allen unethischen Companys können wir uns als Konsument*innen ja Schritt für Schritt und nach unseren (finanziellen) Möglichkeiten verabschieden.

Jeder Kauf, jeder Vertrag, jede Verbindung zu einem Social Business bringen uns näher an eine gesunde Welt.

Und ganz ehrlich, wenn wir alle das machen, dann passiert was. Dann kommt der grüne Ball wieder ins Rollen. Dann müssen die alteingesessenen Firmen umdenken. Weil sie euch dann davon überzeugen müssen, wie geil sie sind, damit ihr noch irgendwas bei ihnen kauft.

Ich überprüfe mal eben meinen Strom- und Gasanbieter, ja, alles öko, allerdings kein Social Business. Preislich ähnlich auf. Na, dann weiß ich ja, was ich jetzt zu tun habe, ne? Um es mit den Polarsternies zu sagen: Gewinn ist, wenn alle gewinnen. #wechselwirkung

Das Polarstern-Team. Guckt mal, wie lieb die gucken!
Werbung: Danke an die Polarstern-Gründer Simon, Florian und Jakob und ihre Kommunikationsgranate Anna, dass ihr euer Geld bei uns ausgebt. Ihr unterstützt damit, dass wir Liebe verbreiten können. Wenn das nicht social ist, dann weiß ich auch nicht! <3

Headerfoto: Stockfoto von JKstock/Shutterstock. („Heal the World“-Button hinzugefügt.) Danke dafür!

ANNI ist Gründerin von im gegenteil und seit vielen Jahren verheiratet. Mit einem echten Mann! Wahnsinn! Mittlerweile hat sie sogar ein Kind. Willkommen im Spießerleben <3. Anni ist Texterin, Konzepterin, hat ein Händchen für Sales und kann ALLES organisieren. Die Frau liebt Nachhaltigkeit, verkuppelt für ihr Leben gerne Menschen und legt manchmal noch als Fleshdance DJs im Club auf. Aber nie länger als bis 1:30h! Wegen Schlafen! Im Büro sorgt Annibunny für Atmung, Spirituelles, sehr gute und sehr sehr schlechte Gags. Stay funny. Stay hydrated. Stay Frischluft.

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