Zenit der Darkness – Einmal Wintersonnenwende für positive Vibes, bitte!

Am 21.12. ist Wintersonnenwende. Ich erinnere emotional und förmlich zugleich an dieses, mir in jeglicher Hinsicht wichtigstes Ereignis im Dezember. Noch vor den einschlägigen anderen Festtagen.

Der Zenit der Darkness, Ende damit, die Tage werden heller, der Wein auch langsam wieder, wenn die Sonne gemeinsam mit meinem Toastbrot die vertikale Richtung nach oben einschlägt, ist es dann schon locker Februar und irgendwann ist sie längst da, bis ich aufgestanden bin, die Sonne. Das ganze Gefunzel mit Kerzen und Geschiss, nett gemeint, net meins.

Andere kriegen um diese Zeit ja ne Krise wegen des Jahreswechsels oder der Wechseljahre oder beidem. Mir hingegen kommt er immer sehr zupass, der Beginn des neuen Jahres.

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Vorsätze wird es also keine geben, außer bisschen netter zu sein, aber auch nur, um mein Karma zu besänftigen.

Auf zum… äh. Ja nix eben, ich hab genug zu tun, Vorsätze wird es also keine geben, außer bisschen netter zu sein, aber auch nur, um mein Karma zu besänftigen. Der Neujahrstag ist ja angeblich für viele ein totaler Downer. Der ganze Sinn stiftende Konsum ist rum und besser gefällt einem der neue Salzsteuer jetzt auch nicht. Joa. Da kann man schon mal in ein Loch fallen.

Ich hingegen bin euphorischer denn und markiere in der Regel entzückt Ferien, Ausflüge und verplante Wochenenden mit Textmarker im Kalender. Endlich sind auch meine Mitmenschen wieder bereit, sich auf Termine festnageln zu lassen. Im Dezember braucht man das ja gar nicht zu versuchen, das sehe man dann alles im neuen Jahr. Ungelegte Eier so weit das Auge reicht.

Auch das tiefste Loch hat irgendwo einen Eingang, wo das Licht rein scheint.

Nicht ganz meine Stärke, aber wenigstens mal ein bisschen Abwechslung. So. Heute ist ja nun leider erst der 18.12., bleiben also drei Tage bis zum Aufprall im schwarzen Loch. Für alle, die gerade innerlich ganz unten sind: Auch das tiefste Loch hat irgendwo einen Eingang, wo das Licht rein scheint. Nur drauf zugehen, es passiert nix, wird einfach nur hell.

Ich grüße in unbekannter Manier alle. Tante Licht am Ende des Tunnels Kante.

Headerfoto: freestocks.org via Unsplash. („Wahrheit oder Licht“-Button hinzugefügt, Bild gecroppt.) Danke dafür!  

Svenja aka Tante Kante / 36/ Wiesbaden/ Lehrerin/ Bloggerin/ Mutter/ Teil des Podcasts "Freunde werden".

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