Pleasure – ein aufregendes Wiedersehen

Du drückst mich an dein Bücherregal und küsst mich innig. Du schmiegst dich an mich: Ich spüre deine Brüste an meiner Brust, deine Zunge spielt mit meiner, spüre deinen Oberschenkel zwischen meinen Beinen. Mein Schwanz wird sofort hart und drückt fest gegen dein Bein. Du hältst kurz inne und schaust mich mit deinen dunkelbraunen Augen bestimmend an.

Wie konnte es kommen, dass wir uns vorhin fast nicht wiedererkannt hätten? Es ist Jahre her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben. Jahre ist es her, dass wir uns das letzte Mal geliebt haben …

Du greifst zwischen meine Beine, erst etwas zurückhaltend, vorsichtig tastend, dann greifen deine Finger ganz entschlossen in meine Unterhose.

Du ziehst mich langsam in dein Bett, legst dich auf den Rücken und ziehst mich an dich. Hastig suche ich unter deinem Shirt nach deinen Brüsten. Du greifst zwischen meine Beine, erst etwas zurückhaltend, vorsichtig tastend, dann greifen deine Finger ganz entschlossen in meine Unterhose. Deine Hand umklammert meinen harten Schwanz und spielt mit meiner Eichel. Du streifst mir die Hose samt Unterhose runter.

Ich halte es nicht mehr aus, ich möchte deinen nackten Körper an meinem spüren. Ich ziehe dich aus, dein Shirt, deinen BH, deine Hose und dein Höschen. Meine Lippen wandern über deinen Körper, erkunden dich mit Küssen. Erst küsse ich deinen Nacken, dann deine Brüste, deine Nippel. Ich sauge zart an ihnen, lecke sie, und du antwortest mit einem leisen Stöhnen.

Während meine Zunge mit deinen Nippeln spielt, gleiten meine Finger fast von alleine in dich hinein und spüren, wie feucht du schon bist.

Während meine Zunge mit deinen Nippeln spielt, gleiten meine Finger fast von alleine in dich hinein und spüren, wie feucht du schon bist. Ich fingere dich sanft und deine Geilheit macht mich selbst nur noch geiler.

Ich möchte jeden Fleck deines Körpers küssen und lecken, möchte herausfinden, wo du gleich geblieben bist, wo du dich verändert hast. Doch du kommst mir zuvor, ziehst meine Hüften zu dir und nimmst meine Eichel zwischen deine Lippen. Als ich deinen warmen, feuchten Mund spüre, halte ich es fast nicht aus. Du saugst an meinem Schwanz, umkreist mit deiner Zunge meine Eichel. Deine Hände wandern dabei sanft über meinen Körper.

Berührungen, die sich irgendwie vertraut anfühlen und doch neu sind. Ich muss meinen Schwanz aus deinem Mund ziehen, damit ich nicht komme. Jetzt bist du dran. Mein Mund wandert zwischen deine Beine. Ich möchte deine Feuchtigkeit spüren, sie schmecken. Ich lecke dich, sauge an dir, lasse meine Zunge kreisen, erst langsam, dann immer schneller.

Du atmest schwerer, dein Becken richtet sich immer wieder ein wenig auf, antwortet auf mein Lecken.

Du stöhnst merklich, wirfst deinen Kopf zur Seite. Du atmest schwerer, dein Becken richtet sich immer wieder ein wenig auf, antwortet auf mein Lecken. Meine Lippen sind ganz feucht und klebrig von dir.

„Ich komm jetzt gleich“, sagst du mir und stößt mich weg. „Ich möchte, dass du mich fickst.“ Du ziehst meinen Kopf zu dir hoch und küsst mich lange und leidenschaftlich. Dann fängst du an, meinen Nacken und meine Brust zu küssen und zu lecken. „In der Box dort sind Kondome“, raunst du mir zu.

Während ich mir ein Kondom überziehe, lässt du Musik von Feist laufen, ein Lied, das ich nicht kenne. Ich lege mich langsam auf dich, doch du drückst mich mit aller Kraft an dich und flüsterst: „Fick mich jetzt endlich.“ Ich dringe in dich ein und wir beide stöhnen vor Lust auf. Ich spüre deinen warmen Atem in meinem Mund, während ich meinen Schwanz in dich hineinstoße, nochmals und nochmals.

Dein Stöhnen wird immer lauter und lauter und macht mich immer geiler und geiler.

Deine Zunge leckt meinen Nacken. Dein Stöhnen wird immer lauter und lauter und macht mich immer geiler und geiler. „Fick mich. Fick mich härter. Fick mich – so hart du kannst.“ Ich stoße meinen harten Schwanz immer fester und tiefer in dich hinein und dein Stöhnen wird zum Schreien. Ich kann mich nicht mehr beherrschen, fange selbst auch vor Lust an zu schreien, knabbere und lecke an deinem Nacken.

Ich spüre wie deine Umklammerung fester wird. „Ja, genau so, ja! Fick mich genau so! Fick mich!“ Dein Körper spannt sich an, ich spüre den Druck um meinen Schwanz und du lässt einen lauten, langen und stöhnenden Schrei von dir, während ich das Pulsieren meines Schwanzes fühle, welches sich durch meinen ganzen Körper zieht, und ich meine Lust noch ein letztes Mal in dich hineinstoße.

Ich gebe dir einen zarten Kuss, der unterstreichen soll, wie sehr ich dich in dieser Nacht geliebt habe.

Ich bleibe in dir und auf dir liegen, bis du mich mit einem „Runter mit dir“ von und aus dir stößt. Wir liegen verschwitzt nebeneinander, unsere Atmung wird langsamer, normalisiert sich wieder. Ich gebe dir einen zarten Kuss, der unterstreichen soll, wie sehr ich dich in dieser Nacht geliebt habe und wie sehr ich es geliebt habe, dass du mich ebenso leidenschaftlich geliebt hast. Du legst deinen Kopf auf meine Brust und deinen Arm um mich.

Mir fällt ein, dass ich noch gar keine Gelegenheit hatte, dich danach zu fragen, was du in den letzten Jahren für Bücher gelesen hast und welche Musik du jetzt so hörst. Vielleicht spielt es aber auch gar keine Rolle, was wir in den letzten Jahren so getrieben haben. Vielleicht ist nur wichtig, dass du und ich jetzt hier liegen, umschlungen, und zu Feists sanfter Stimme gemeinsam einschlafen.

Sagal Maj Comafai studiert in Zürich Philosophie und Indologie. Schreibt Literarisches, Philosophisches und Erotisches. Seine Kurzgeschichten und Gedichte werden hie und da veröffentlicht und vorgelesen. Mehr von ihm gibt’s auch hier.

Headerfoto:  Stockfoto von oneinchpunch/Shutterstock. („Sexy-Times“-Button hinzugefügt.) Danke dafür!

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