Muskelzittern

Ich genieße das Gewicht.
Dein heißer Körper drückt mich ins Bett.
Nimmt mir meine Freiheit.
Gibt Geborgenheit zurück.
Jede Bewegung durchdringt mein Fleisch.
Stößt mich tiefer.
Von dir weg.
So dass ich wieder zurück drängen will.
Mich dir nähern.
Lässt unsere Muskeln zittern.
Wenn eine kurze Pause bleibt.
Füllen wir sie mit Küssen.
Noch energischer als die Stöße.
Die uns zum Beben bringen.
Wie kann es von hier weitergehen.
Erheben uns.
Verlassen sicheren Grund.
Fallen zu Boden.
Zerwühlen die im Raum verteilte Wäsche.
Als würden wir nach etwas suchen.
Nicht nur versuchen, den Abstand zu vergrößern.
Um kurz zu verschnaufen.
Bevor wir wieder übereinander herfallen.
Keine Sekunde zum Sprechen bleibt.
Weil alle Wünsche einfach passieren.
Bis eine Grenze überschritten wird.
Zurück unmöglich ist.
Wir zusammen die Dunkelheit.
Mit unseren Schreien vertreiben.
Kurz alles weiß leuchtet.
Und schlussendlich niemand mehr weiß.
Wie es soweit kommen konnte.

Warum wir nicht gleich weitermachen sollten.

Headerfoto: Emily P. via Creative Commons Lizenz 2.0! („Sexy Times“-Button hinzugefügt.) Danke dafür!

Der Mensch hinter NACHTFARBEN lebt in Berlin, entwickelt Spiele und macht auch sonst ein paar spaßige Dinge mit und ohne Liebe. Mehr soll nicht gesagt werden, wir wollen ja noch genug Platz für deine Phantasie lassen.

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