Ein erotisches Date auf dem Spielplatz

Du nimmst meine Hand und rennst mit mir zum Spielplatz. Auf einer Seilbahn war ich das letzte Mal als junges Mädchen und genau so fühle ich mich mit dir: wie ein verspieltes Kind, das nichts weiter im Kopf hat, außer Spaß und den Moment.

Mein Herz hüpft vor Freude wie ein Flummi, als du mich anschubst. Die Wärme deiner Hände auf meinen Hüften verteilt sich in meinem ganzen Körper. Ich lache laut, ohne darauf zu achten, was andere von mir denken könnten. Wir haben einfach Spaß.

Ich springe von der Seilbahn und lande direkt in deinen Armen. Ein tiefer Blick in deine braunen Augen. Sie sehen aus wie mein Kaffee, wenn ich mir einen Schuss Milch dazu gönne. Einfach lecker. Es ist unser zweites Date und der erste Kuss liegt schon hinter uns. Doch das Kribbeln in meinem Bauch ist noch größer als vor ein paar Tagen. Ich weiß, was mich erwartet. Ich weiß, dass wir uns nun stundenlang die Lippen wund küssen werden.

Es ging viel zu schnell, doch du bist wie eine Naturgewalt. Eine Berührung von dir löst einen Tsunami in mir aus.

Deine Lippen berühren meine, in meinem Kopf summe ich Liebeslieder. Ich bin verknallt, ich kann es nicht mehr leugnen. Es ging viel zu schnell, doch du bist wie eine Naturgewalt. Eine Berührung von dir löst einen Tsunami in mir aus.

Sanft öffne ich meinen Mund und wir verschmelzen ineinander, vergessen alles um uns herum. Es ist kalt draußen, doch davon merke ich kaum etwas, weil du eine Hitze in mir entfachst, die ich bisher nicht gekannt habe.

Die Sonne geht zu diesen Zeiten früh unter und so ist der Park recht schnell wie leergefegt. Ich habe die anderen Menschen eh nicht wahrgenommen, hatte nur Augen für dich.

Du löst dich von mir und ich bekomme leichte Panik. Bitte frier nicht, bitte will nicht nach Hause. Wir wissen beide, dass wir heute nicht zu mir und auch nicht zu dir können, also bitte beende diesen wundervollen Moment nicht, flehe ich innerlich.

Wir setzen uns und du zündest Teelichter an, zauberst eine Flasche Wein und eine Tüte Chips aus deinem Rucksack.

Du grinst mich an, auch du scheinst dich wie ein verliebter Teeny zu fühlen. Ich sehe es an dem Funkeln in deinen Augen. „Komm“, sagst du und ziehst mich zu einer Höhle. Sie ist überdacht und wirkt gemütlich. Wir setzen uns und du zündest Teelichter an, zauberst eine Flasche Wein und eine Tüte Chips aus deinem Rucksack. Außerdem wickelst du eine Decke um mich. Ich bin begeistert. So ein Date hatte ich bisher noch nie.

„Und was ist mit dir? Frierst Du nicht?“, frage ich.

Du ziehst mich auf deinen Schoß und mein Wintermantel und Rock rutschen hoch, so dass ich bequem auf dir sitze und deine Härte spüren kann.

„Mir ist so kalt, du musst mich wärmen“, flüsterst du mit einer Stimme, die alles in mir erbeben lässt.

Ich öffne deinen Mantel und schiebe meine Hände unter dein Shirt und auf deinen Oberkörper.

Ich öffne deinen Mantel und schiebe meine Hände unter dein Shirt und auf deinen Oberkörper. Du schreist auf, meine Hände scheinen wohl doch kälter zu sein als gedacht. Ich knabbere an deinem Hals und vergrabe meine Finger in deinen Locken. Dein Aftershave macht mich wahnsinnig, ich möchte mich darin baden. Wow. Dieser Mann, denke ich immer und immer wieder.

„Wird dir schon wärmer?“, frage ich und bewege meine Hüften auf dir.

Du nickst und lässt dich nach hinten fallen. Ich folge dir und wir küssen uns innig. Deine Hände auf meinem Po, meine ertasten deinen Gürtel. Ich erhebe mich ein Stück und öffne ihn samt deiner  Hose. Keine Angst, etwas falsch zu machen, weil sich alles so richtig anfühlt. Ich lege meine Hand auf deine Shorts und du atmest tief und laut ein.

Auch du bist erregt. Es wird unser erstes Mal. Inzwischen ist es so dunkel, dass ich nur ab und an das Flackern der Kerzen wahrnehme, die am Eingang der Höhle ums Überleben kämpfen. Ich nehme deinen Schwanz und reibe ihn, du stöhnst auf. Diese Bassstimme macht mich fertig, ich könnte dir stundenlang zuhören.

Deine Hände kneten meine Pobacken, greifen immer fester zu. Du merkst, dass ich darauf stehe. Du spürst, dass ich nicht sanft berührt werden will, sondern deine kraftvollen Hände brauche.

Deine eiskalten Hände berühren mich an meinen intimsten Stellen. Du reibst sie feucht und schiebst deine Finger in mich rein.

Du ziehst meine Strumpfhosen hinunter, ich bin froh, die Decke über mir zu wissen. Einen kurzen Moment denke ich doch daran, was passiert, wenn andere Menschen uns sehen, doch dann schiebst du meinen String beiseite und deine eiskalten Hände berühren mich an meinen intimsten Stellen. Du reibst sie feucht und schiebst deine Finger in mich rein. Auch ich stöhne, denke nur noch an dich. Soll doch zusehen, wer will. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, will nur noch das hier. Jetzt.

„Ich steh auf dich, Sarah“, flüsterst du mir ins Ohr und ich stöhne laut auf, als deine Bewegungen heftiger werden. Als du plötzlich aufhörst, verstehe ich die Welt nicht mehr, versuche, mich zu sammeln, doch anhand des Raschelns erkenne ich, du bereitest den Schutz für unser erstes Mal vor. Geübt streifst du dir das Gummi über und dringst in mich ein.

Ich atme schwer. Es fühlt sich alles so richtig an. Als würde ich endlich ankommen. Auch dir scheint es so zu gehen. Ich gebe mein Tempo vor, du öffnest meinen Mantel und schiebst meinen Pullover hoch, vergräbst deinen Kopf zwischen meinen Brüsten. Knabberst an meinen Brustwarzen, deine Hände fest auf meinem Arsch. „Ich steh auf dich, Sarah“, stöhnst du erneut. Du spürst, wie sehr mich das anmacht.

Meine Gefühle im Herzen vermischen sich mit den Explosionen zwischen meinen Beinen.

Ich beiße auf meine Lippen, will den Höhepunkt noch hinauszögern. Beim ersten Mal kommen doch nur die Männer schnell, denke ich noch, doch dann wandern deine Hände zu meinem Gesicht. Du nimmst es in deine Hände, zwingst mich, dir in die Augen zu schauen. „Komm für mich“, befiehlst du mir und küsst mich.

Meine Gefühle im Herzen vermischen sich mit den Explosionen zwischen meinen Beinen. Ich verliere den Verstand, mir wird schwindelig, und ein nicht enden wollender Orgasmus wandert durch meinen Körper. Du stößt noch ein paar Mal nach und auch du stöhnst, wie ich jetzt registriere. Ich lasse mich auf deinen Oberkörper fallen, du drückst mich an dich und raunst mir ins Ohr. „Ich steh auf dich, Sarah.“

Sandy lebt als Autorin in Berlin und schreibt, um zu (über-)leben. Sie verarbeitet all ihre Emotionen und Erlebnisse in Texten auf ihrem Blog oder in ihren Büchern. 

Headerfoto: Stockfoto von Volodymyr Tverdokhlib/Shutterstock. („Sexy Times“-Button hinzugefügt.) Danke dafür!

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