Manuel | 41 | Berlin

„Ich mag es Dinge zu fahren, Dinge zu erleben, Dinge zu machen.“

Samstagvormittag im Wedding, pünktlich um 11 Uhr öffnet uns Manuel mit seinem verschmitzten Zahnlückenlächeln die Tür. Wir freuen uns aufs Aushorchen, Wohnung erkunden und darauf, in alten Fotos zu stöbern. Freudig betreten wir die helle Dachgeschoss-Maisonette-Wohnung, wo uns schon ein gedeckter Frühstückstisch mit vielen verschiedenen Köstlichkeiten erwartet. Mmhhh, yammi. Käse, Lachs, Pancakes, Rührei – alles da. So mögen wir das. Auf geht’s.

Manuel wirkt entspannt und bewirtet uns lässig, den Pancake in der Pfanne wendend, während wir schon mit Ahhhs und Ohhs anfangen seine Wohnung zu bestaunen und neugierige Fragen zu stellen. Und Ladys, seid versichert, hier geht es heiß und interessant her. Denn Manuel ist nicht nur super sympathisch, sondern hat auch ein facettenreiches Leben.

Klein-Manuel ist ein echter Berliner. Yeah. Er wuchs fröhlich behütet mit seiner sechs Jahre älteren Schwester in einem Einfamilienhaus in Berlin-Reinickendorf auf. Er erzählt von seiner schwierigen Schulzeit, die alles andere als angenehm für ihn war. Im gesitteten Frohnau, an der evangelischen Schule, hatte Manuel es nicht leicht. In der 7. und 8. Klasse fand die Schulzeit den Höhepunkt seines Desinteresses und er widmete sich lieber seiner wahren Berufung, nämlich Computertechnik.

Mit 16 Jahren gründete Nerdi-Manu seine eigene Firma. Sogar eine eigene Datingseite entwickelte er in seiner zehnjährigen Selbständigkeit. Krass. Megakrass. Die Selbständigkeit fing nach seiner Ausbildung zum Fachinformatiker an, die er nach seinem Versuch, doch noch Interesse für das Abitur zu erlangen, absolvierte. Aber Manuel ist ein Macher. Ewig still sitzen, zuhören und dabei am Tisch lernen, liegt ihm nicht so sehr, wie etwas praktisch zu erschaffen. Er macht die Dinge lieber, statt sie zu besprechen. Sehr gut.

In seinen Zwanzigern hatte Manuel seine Sturm- und Drangzeit. Ausgehen, trinken, tanzen. Dann wurde es seriöser und mit 30 begann Manuel, sich am Geigespielen zu versuchen. Da er aber ein empathischer Typ ist, der auch an seine Mitmenschen denkt, hat er es schnell wieder sein lassen. Unter anderem auch, damit seine Nachbarn keinen Hörsturz erleiden müssen. Danke, Manuel. Jetzt gerade übt er sich an der Gitarre. Ist nicht so laut, nicht so schief, nicht so gesundheitsgefährdend.

Außerdem wurde die Fliegerei Manuel immer wichtiger. Ja, richtig gehört. Manuel fliegt und zwar selbst. Er hat einen Pilotenschein und liebt es, über den Wolken zu sein. Derzeit fliegt er nebenberuflich für eine Firma Fallschirmspringer in die Luft und kippt diese genüsslich am Himmel wieder aus. Er fände es schön, wenn seine Zukünftige sein Hobby teilt und gern mit ihm die grenzenlose Freiheit über den Wolken genießt. Ist aber kein Muss.

Auch auf dem Boden hat Manuel viel zu bieten. Wartet es nur ab. Zurück zur Vita. 2016 nahm Manuel sich eine Auszeit und ging für drei Monate nach Asien, um dort Bali, Vietnam und Kambodscha zu erkunden. Den Zwängen des Alltags wollte er damals entkommen, sagt er. Hat er auch.

2017 kam er zurück nach Deutschland und arbeitete zunächst als Pilot und flog mit einem Frachtflugzeug verschiedenste Waren von A nach B. Da dies ihm dann auf Dauer zu schlecht bezahlt war, begann er 2017 die Jobsuche in Berlin und fand einen guten Job bei Idealo, wo Geld und Work-Life-Balance stimmen. Jetzt ist er dort super glücklich und kann weiterhin seiner Leidenschaft nebenbei nachgehen.

Manuel sagt, dass er sich selbst nicht so ernst nimmt. Er ist humorvoll, abenteuerlustig, ehrlich, zuverlässig und vielseitig. Seine Teuerste darf diese Eigenschaften auch gern mitbringen und die Lust, mit ihm noch die Welt zu entdecken – zu Land, zu Luft, zu Wasser. Vor allem offen sollte sie sein, da Manuel gern, entgegen aller Konventionen, alternative Beziehungskonzepte auslebt.

Monogamie greift Manuel zu kurz und wirkt auf ihn unrealistisch, Polygamie geht einen Schritt zu weit. Auch mehrere Partnerinnen gleichzeitig findet er auf Dauer eher schwierig. Aber eine gewisse Aufgeschlossenheit, eine Beziehung unabhängig von gesellschaftlichen Vorstellungen mit eigenen Regeln zu führen, sollte einfach da sein. Eine Partnerin, die sich generell eine Beziehung vorstellen kann, die nicht auf Monogamie festgelegt ist und in der Ehrlichkeit und Reflexion über die eigenen und die Gefühle und Bedürfnisse des Partners im Vordergrund stehen, wäre ein gutes Match für Manuel. Liebe ist ein Kind der Freiheit, daher bevorzugt er Menschen, die das ebenfalls so sehen und nicht besitzergreifend sind oder Eifersucht als ein Zeichen für Liebe begreifen.

Außerdem hat Manuel – jetzt kommt’s, Ladys – eine Tantra-Massagenausbildung. Hot, hot, hot. Hierfür absolvierte er an fünf Wochenenden eine Ausbildung und ließ sich alle Künste der Tantra-Massage beibringen. Nun bietet er das Gelernte Bekannten und Freunden an. Auch hierfür sollte die Herzensdame gern ein Interesse mitbringen.

Manuel zeigt uns im Obergeschoss seiner Wohnung seine kleine eingerichtete Arbeitsecke, die er sowohl für die Tantra-Massagen als auch Büroarbeiten nutzt. Sein Schlafzimmer ist geschmackvoll eingerichtet. Eine kleine Oase der Gemütlichkeit. Auf seinem Balkon lädt er gern Freunde zum Grillen und Chillen ein. Ach, herrlich.

Wieder im Wohnzimmer angelangt, greifen wir nochmal zu am gedeckten Frühstückstisch. Schmatzend stelle ich weitere Fragen und sehe mich im Zimmer um. Am Regal hängen diverse Konzertkarten. Manuel mag es gern elektronisch. Die Musik von Lindsey Stirling hat es ihm aber auch angetan, genau so wie die von Twenty One Pilots, KIZ und Alligatoah. Auf dem Tisch liegt sein derzeitiges Lieblingsbuch The Subtle Art of Not Giving a Fuck von Mark Manson. Dieses Buch legt er jedem ans Herz. Ansonsten liest er gerne englisches Schriftgut. Klassische Lektüre oder auch George R. R. Martins A Song of Ice and Fire.

Er mag Filme, bei denen nicht gleich alles so vorhersehbar ist, wie Figthclub oder Butterfly Effect. Beim Essen ist er vielseitig, er isst einfach gut und gerne und verschieden. Zum Beispiel im Entrecote in Berlin Mitte. Wir reden noch ein bisschen über Familie. Seine Schwester ist gerade Mutter geworden und als stolzer Onkel zeigt er natürlich gleich ein Bild seines kleinen Neffen. Aaahhh oohhh, süüüüß. Eigene Kinder zu haben, kann er sich auch vorstellen. Ist aber nicht sofort nötig. Gern in drei bis vier Jahren. Dahingehend ist er geduldig, wie er meint.

Ich glaube aber, dass er vielmehr geduldig in vielen Dingen ist. Er wirkt jedenfalls so. Manuel hat eigentlich vor nichts Angst. Außer vor sozialer Vereinsamung. Aber das wird bei diesem sympathischen Typen wohl eher nicht geschehen. Alternative Faktenverdreher und Glippschiges kann er nicht leiden und Blut mag er nicht so gerne sehen. Manuel fliegt übrigens nicht nur, sondern ist auch auf zwei oder vier Rädern auf den Straßen dieser Welt unterwegs. Er besitzt ein Motorrad, ein Auto und einen Kleinbus. Im Kleinbus geht’s dieses Jahr noch in den Urlaub. Er ist bereit für Abenteuer, Du vielleicht auch?

Wenn Du im Idealfall etwas jünger bist als Manuel und Eigenschaften hast, die Euch beide vereinen können, Blut sehen kannst und den Manuel notfalls beim Umfallen auffangen könntest, wenn Du natürlich bist und nicht zu heftig nach Parfüm riechst, dann schreib doch. Und wenn Du Manuel gern mal zum Art-Lake-Festival begleiten oder Dich von ihm nach Paris fliegen lassen möchtest, ohne dass Du vor der Landung als Fallschirmspringerin von Bord musst, dann kannst Du ihn noch über seine frühere Bobfrisur bei einem leckeren Moskow Mule ausfragen. Na also, auf geht’s!

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MANDY ist waschechte Berlinerin und war bislang nur im privaten Bereich kreativ. Da ihr das nicht reicht, jetzt also raus in die Welt für im gegenteil. Im Entscheidungen treffen ist sie normalerweise nicht so gut, denn: "Gut Ding will Weile haben." Dank Freundin Patricia hat sie sich dann aber schnell entschieden, bei uns einzusteigen. Vielleicht der Anfang von schnellen Entscheidungsfindungen? Ansonsten versucht sie sich im Allein-Erziehen ihrer Tochter, steht auf Ohrstäbchen, Städtereisen, Schachtelsätze, Hefeweizen, Konsequentseins-Versuche und ihren Freundeskreis.
PAT ist ein spanisches Insel-Mädchen, das schon lange in Berlin lebt. Berlin, das war einfach Liebe auf den ersten Blick. Das Meer fühlt sie trotzdem - durch die Energie der Menschen, die durch Berlin eilen. Fotografie ist ihre Leidenschaft und ihr Leben geworden. Zauberhafte Momente zu erleben und einzufangen ... der Anfang einer längeren Geschichte.

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