Liz | 26 | Berlin

„Das Leben ist für mich eine Torte, der Partner ist die Cherry on top.“

Achtung liebe Männer, was ihr hier gleich lesen werdet, ist nichts für schwache Nerven! Unsere heutige Single-Lady ist ein krasses Energiebündel – wild, abenteuerlustig, eine kleine Rampensau, unprätentiös, herrlich offen und immer fröhlich am Schnacken! Findest du ganz geil? Dann lies weiter und hol dir deinen Jackpot!

Für unser heutiges Date düsen wir Richtung Rummelsburger Bucht, das Epizentrum der Berliner Clubszene liegt nur ein paar Gehminuten entfernt. Dort wohnt die quirlige Liz in einer WG mit ihrem schwulen Freund. Ich betone das deshalb, weil Liz tatsächlich schon Dating-Erfahrung mit homophoben Jungs gehabt hat – Abturner Nr. 1 (und echt krass uncool)! Ihren lieben Mitbewohner gibt’s nämlich on top!

Wir sind im Frühstückshimmel angekommen, denn Liz hat Croissants, Kaffee, Obst und Sekt aufgetischt. Spätestens als sie die Korken knallen lässt und unser Kuppel-Date (unabsichtlich) mit einer kleinen Sektdusche einleitet, ist sie mir sympathisch. Ich muss kaum Fragen stellen, wir quatschen einfach drauf los.

Erst mal die Hard Facts: Unsere Berlinerin der Herzen ist im idyllischen Biesenthal aufgewachsen – mit Hunden, Enten und eigenen Hühnern. Bis heute isst sie keine Eier, es sei denn, sie stammen aus der heimischen Eigenproduktion. Sie lebt nicht strikt vegan, Tierisches gibt’s aber trotzdem nur sehr ausgewählt.

In der Schule eckte Liz mit ihrer Persönlichkeit stets an. Deshalb hat unsere kleine Eigenbrötlerin auch die achte Klasse übersprungen. Die Eltern ließen sie gewähren – auch als sie ihrem großen Bruder nacheifern wollte, weil der ein Austauschjahr in den USA machte. „Wir sind wie schwarz und weiß“, beschreibt sie ihre Beziehung zu ihm, trotzdem war er ihr stets ein Vorbild. Und so landete die kleine Liz (in der 11. Klasse war sie gerade mal 15 Jahre alt!) im mittleren Westen der USA, zwischen Cowboys und Indianern, in Michigan. Yihaaaa!

Ziemlich schnell adaptierte sie den American Dream ganz nach dem Motto „Du kannst alles schaffen!“ In Liz’ Fall bedeutete das, Cheerleaderin zu werden, obwohl sie sich selber bis dato eher zu den Unsportlichen gezählt hatte. Das Adjektiv „unsportlich“ existiert im amerikanischen Highschool-Wortschatz nur leider nicht und so turnte sie tagein tagaus, bis am Ende des Schuljahrs sogar der Spagat kein Problem mehr für sie war. Heute powert sie sich gerne beim Cycle oder Body Pump aus. (Ja, auch Mädels stemmen gerne Gewichte!

Zurück in der Heimat machte Liz eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Kombination mit einem BWL-Bachelor. Sprachen sind nämlich schon immer voll ihr Ding gewesen (lesen und Serien gucken eher nicht so). Dafür reist sie leidenschaftlich gerne, ist ständig on the run: Ihren Abschluss machte sie in Nordengland und war für ein Praktikum auf den Kanaren.

Zurück in Good Old Germany startete sie beruflich bei Hugo Boss in Metzingen. Doch auf einmal hatte sie Heimweh, eine ganz neue Erfahrung für sie, schließlich war die Distanz nach Amerika ja auch kein Problem gewesen. Liz verfügt über ein äußerst verlässliches Bauchgefühl: Wenn sie Lust auf etwas hat, stürzt sie sich ins Abenteuer. Sobald sie merkt, dass es für sie nicht passt, verändert sie die Situation, statt unglücklich darin zu verharren.

Heute arbeitet sie als Managerin im Business Development bei Zalando – 100 Tage Rückgaberecht und so. Dank ihres Arbeitgebers hat sie von Dezember bis Februar ein Sabbatical eingelegt und acht Länder Südamerikas in drei Monaten bereist. Dort hat sie nicht nur ein Abenteuer erlebt: In Rio tanzte sie mit ihrem Kumpel aus Highschool-Zeiten ins neue Jahr, bestieg den Machu Picchu und ließ auch sonst keine Sehenswürdigkeit aus.

Eines ihrer Highlights war das Konzert von Kraftklub in Buenos Aires. Nicht nur, weil sie die Musik total feiert, sondern weil sie das Bandmitglied Felix kurz vorher über Instagram anschrieb, um zu fragen, ob er sie auf die Gästeliste setzt. Und tatsächlich kannten Kraftklub in Buenos Aires kaum Leute, Liz war eine der wenigen Deutschen, die zu dem Konzert kam. Volltreffer! Am Ende gab’s noch ne Umarmung und ein hübsches Foto und alle waren happy.

Als Andenken ließ sie sich außerdem in jedem Land ein Tattoo stechen. Klar, dass sie uns die zeigen muss (nur die jugendfreien Stellen, versteht sich …). P.S.: Tattoos stehen bei Liz hoch im Kurs, sind aber keine Voraussetzung, um bei ihr zu punkten.

Neben ihrer Leidenschaft für Sprachen und ihrer Sehnsucht für fremde Länder ist Liz ein echtes Party Animal, was sie in diversen Techno-Clubs am Wochenende gerne auslebt. Du solltest deshalb eine gewisse Feier-Affinität aufbringen, um diese Leidenschaft mit ihr teilen zu können. Am liebsten geht sie ins Katerblau, Sisyphos und ins Kitkat.

Wer bei dem zuletzt genannten Laden sofort an Sex denkt, wird in Bezug auf Liz enttäuscht (oder auch erleichtert) sein. Den allein sucht sie da nämlich nicht, sondern sie wird auch regelmäßig vom respektvollen Miteinander im Club angezogen. „Du lässt dein Alltags-Ich an der Tür“, erklärt sie, während sie uns die passenden Outfits auf ihrem Bett zurechtlegt. Was sie damit meint:

Im Kitkat sind alle gleich. Mit dem Ablegen der Kleidung lassen sie auch ihren Alltag vor der Tür, wollen für eine Nacht mal alles vergessen. Es ist nicht unüblich, dass sich Liz dort mit Elektrikern in neongrünen Tangas über den Brexit unterhält oder neben einem hohen Tier der Deutschen Bank tanzt.

Liz macht nicht nur gerne Party, sie schmeißt auch gerne welche. Ihre Motto-Feten sind legendär! Auf ihrer „Weltall-Party“ gab‘s unter anderem Planeten-Cupcakes, zum Pinkeln musste man zum „Mond“ fliegen und die extra organisierte Nebelmaschine sorgte mächtig für Aufsehen – nicht nur bei ihren Gästen, auf einmal stand auch die Polizei vor der Tür. Die fanden die Party aber so cool, dass sie Liz für ihre Kreativität lobten, statt sie abzuführen.

Ähnlich abwechslungsreich wie ihre Motto-Partys ist auch ihr Musikgeschmack. Klar, dass man bei all dem Techno auch mal einen Ausgleich braucht, oder? Sie hört dann am liebsten David Bowie (ein XXL-Poster ziert ihre Schlafzimmertür), die Rolling Stones (als echter Fan besuchte sie schon vier Konzerte der Rocklegenden) oder Bruce Springsteen.

Mindestens genauso gerne geht sie auf Konzerte, die Tickets sammelt sie in einem großen Einmachglas: Mit dabei waren unteranderem Robyn, the Killers, Madsen, Moderat, U2 und die Liste ist noch lang. Wenn Liz mal Lust auf einen ruhigeren Abend hat, trifft sie ihre Freunde im Krass böser Wolf, im Schwalbenschwanz oder in der Radio Bar am Frankfurter Tor.

Im Moment ist Liz auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Das bezieht sich sowohl auf ihre Job-Situation, als auch auf ihre Freizeitgestaltung. An Ideen mangelt es ihr nicht: Richtig Lust hätte sie zum Beispiel auf einen Goldschmiedekurs. Auch Nähen würde sie gerne lernen, dann könnte sie ihre sexy Kitkat-Outfits selber herstellen.

Oder ein eigener Podcast, denn sie „redet ja eh die ganze Zeit“, gibt sie lachend zu. Am liebsten würde sie Geschichten aus dem Berliner Nachtleben erzählen und verschiedene DJs einladen – genügend Material und die entsprechenden Kontakte hätte sie jedenfalls.

Diese Frau hat echt Hummeln im Hintern und wartet nur darauf, dich mit ihrer Energie und Liebe anzustecken. Also Männer: Ihr wisst, was zu tun ist!

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LARISSA FISCHER ist ein Mix aus Münchner Kindl und rheinischer Frohnatur. Seit gut zwei Jahren studiert sie ihren Master in Kunstgeschichte in Berlin und lässt sich mal mehr, mal weniger von den vielen Verlockungen der Stadt (inklusive ihrer männlichen Bewohner) ablenken. Im anonymen Großstadt-Dschungel ist sie stets auf der Jagd nach echten Gefühlen, neuen Herausforderungen und den alltäglichen Glücksmomenten. Ihr Herz trägt sie auf der Zunge, Ehrlichkeit und Authentizität sind ihre täglichen Begleiter. Sollten ihr mal die Tränen kommen, dann meistens vor Lachen. Begeistern kann sie sich schnell – am liebsten für Kunst, Interiordesign, Yoga und Musik. Ihr neuestes Hobby: Verkuppeln! #spreadlove #moreromance
CHRISTIAN kam zur Fotografie wie der Zugezogene nach Berlin: Und es hat Zoom gemacht! Seit mittlerweile 14 Jahren fesselt der Autodidakt nun kostbare Reise- und Landschaftseindrücke liebevoll an die Ewigkeit – von Australien bis Israel, von Porto bis Island. Christians Fotofinger ist süchtig nach markanten Momenten. Deshalb sucht er seit einiger Zeit den aufregenden Augenblick auf der Straße ebenso wie den Glitzerregen bei Events, um ihre Moment-Magie behutsam in seine Bilder zu legen. Nun möchte er sich mit der Arbeit für im gegenteil auch der Porträt- und Reportagefotografie widmen. Uuuund Klick.