Annik | 25 | Neukölln

„Ich finde spielen wirklich rasend gut!”

Annik wurde in Riesa geboren, ja, das ist in Sachsen und ich kann an dieser Stelle leider keinen schlechten Hühnchenwitz machen, weil ihr Riesa mit “ie“ geschrieben wird. Frechheit. Ah, aber da kommen ja immerhin diese kleinen Nudeln her. Die kennt auch niemand. Wow, was für ein Start.

Jetzt aber mal im Ernst: Annik ist einer der besten Menschen auf diesem Planeten. Warum sie Single ist? Keine fucking Ahnung. Da ich sie seit Jahren kenne, bin ich selbstredend NICHT voreingenommen. Ich gebe hier ausschließlich die Wahrheit wieder. Würde ich vor Gericht auch so schwören!

Aufgewachsen ist die Gute dann nicht in Sachsen, sondern in NRW und das merkt mensch. Denn Annik ist größer als Sachsen, also inhaltlich, aber auch von der Körpergröße her. Im westlichen Witten/Herdecke trug sie als Kind einen Iro und hörte Punk, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, wofür Punk eigentlich steht. Sie ahmte einfach nur eine ihrer großen Schwestern nach. Na klar.

Annik war ein engagiertes, aufgewecktes und lautes Kind. Vieles davon war ihr Schutzschild für die Welt und hat sie durch die Jugend begleitet. Ihr vielseitiges Interesse an ungefähr allem hat ihr geholfen, richtig gut in der Schule zu werden. Ja, sie mutierte zu einer Art Streberin, aber nicht so eklig, eher ganz natürlich und locker flockig.

Mit 15 fand unsere Protagonistin der Herzen Bands wie One Direction total scheiße, sie war zu der Zeit aktiv und bewusst gegen den Mainstream. Heute liebt sie Harry Styles, aber der ist ja auch nicht mehr wie bei One Direction. Ich verstehe sie. Annik trug damals schon andere Klamotten als die meisten. Vintage Shopping war genau ihr Ding. Einen Tag war sie Emo, den nächsten Euro Trash und übermorgen Hippie.

Inspiration fand sie in der Vogue, ihrer persönlichen Bibel. Sie arbeitete im Cafe Knuts in Witten und hat dort mit 16 schon die Buchhaltung geschmissen. Annik hat dort gelebt, gelernt, gefeiert und alles andere gemacht. Der Laden wurde ihr zweites Wohnzimmer, für die Buchhaltung war sie langfristig aber doch zu jung. Sie machte dann eben alles andere, was so anfiel. Wieso auch nicht.

Ihr Abi legte sie dann 2016 mit einem 1,7 Schnitt hin. Holla! Ihre größte Selbstüberschätzung war der Mathe-LK, aber irgendwas ist ja immer. Zur gleichen Zeit ging es für Annik jeden Sommer nach Berlin. Die große Schwester lebte schon da und das musste natürlich gefeiert werden. Parallel ging ihr Studium der Publizistik los. Eigentlich sollte es ja Wirtschaftsingenieurwesen werden, aber in letzter Sekunde ist die dann doch auf was Praktisches und Greifbareres gewechselt. Das Studi-Leben war wirklich wild, but no drugs were involved. Ordentlich feiern, ordentlich knutschen und ordentlich Gin Tonic ging auch super ohne Kokain.

Für ihr Studium musste sie irgendwann im praktischen Bereich arbeiten. Sie ging erst zu unseren liebsten Freund:innen von Mit Vergnügen und bewarb sich später bei uns. Annik bekam nach dem Vorstellungsgespräch unsere Zusage (und Liebe), sagte uns dann aber ab, weil sie lieber zu einem Müsli-Unternehmen in die Social-Media-Abteilung ging. Das hat sie – natürlich!!!! – bereut, weil wir viel toller sind. Seitdem ist unser ganzes Team ihr allerdings verfallen. Auf emotionaler und optischer Ebene.

So, und weil nach dem Frühstück (Müsli-Firma), direkt guter Sex kommt, begann sie nach dem Studium 2017 bei einhorn im Social-Media-Team zu arbeiten. Das hat sie auch bis gerade eben noch gemacht und weil dieses Jahr ein gutes für Veränderung ist, tritt Annik quasi genau jetzt ihre neue stelle in einer hippen Kommunikationsagentur in Berlin an. Beruflich läuft es bei ihr schonmal. Datingmäßig eigentlich auch. Aber halt nur eigentlich.

Denn was das große, blonde Zauberwesen so ganz in echt sucht, ist eine wie-auch-immer-gestaltete Partnerschaft, die länger als ein paar Dates anhält. Sie wünscht sich einen Menschen an ihrer Seite, der mit ihr lacht, richtig in die Tiefe geht und Bock auf Essen hat. Food ist eine ihrer größten Leidenschaften. Annik kocht schon seit sie klein ist und lebt mittlerweile seit sechs Jahren vegan. Sie hat dabei eine angenehme Toleranz gegenüber nicht-veganen Menschen. Lieben wir. Ihre legendäre Miso-Ramen, selbstgemachte Gnocchi und ihr Grünkohl-Salat sind die Highlights ihres Könnens. Yummie!

Ach, und die 25-Jährige liebt Tattoos. Wer hätte das gedacht?!? Ganz neu sind die zwei Geparden auf ihrem Bauch. Finden wir ja hot as hell. Ansonsten steht Annik ganz krass auf Authentizität. Wer ganz in echt Bock auf Mainstream hat, soll den ausleben, und wer Bock hat, in keine Schublade zu passen, soll das bitte auch dringend so machen. Hauptsache mensch ist echt und ehrlich. Unser Model of Love liebt emotionale Intelligenz. Andere Menschen dürfen gerne einen Knall haben, so lange sie das selbst reflektieren können. Ganz ehrlich: Wer hat heutzutage keinen Knall?

Offene Kommunikation liegt Annik sehr am Herzen. Sie redet selbst gerne, kann allerdings genau so gut zuhören und für einen da sein. Sie ist emphatisch, hat meistens Bock auf Menschen, lernt gerne in den weirdesten Situationen neue Leute kennen und zieht daraus Energie. Es gibt allerdings auch 30% Lebensanteil in ihr, die die Ruhe suchen, das Alleinsein zelebrieren und dem gibt sie auch Raum. Für ihr Alter ist die Frau einfach sehr weit – auf allen Ebenen.

So, Freund:innen des guten Geschmacks, was ist noch wichtig? Annik liebt Hunde, also sehr, sehr doll. Sie ist sogar 1/2 Adoptiv-Mutter für einen. Kinder liebt sie ähnlich doll wie Hunde und kann da eigentlich mit allen gut. Selbst Pferde sind bei ihr gern gesehene Gäste. Zu einem geselligen Spieleabend mit Monopoly oder Kniffel sagt sie fast nie nein. Auf dem Flohmarkt und Wochenmarkt ist sie Dauerbesucherin. Annik ist außerdem erstaunlich gut in Astrologie und nackt sein. Ihr Lebensmotto: Nackt in Handtuch eingewickelt, mit gutem Kaffee in der Hand über Galeria Arschgeweih und Agentur Boomer lachen. Dabei möglichst oft: „Ok, ciao!“, „Na klar!” oder „Das find ich rasend gut!” sagen.

Sie selbst beschreibt sich vielleicht etwas anders, aber nach vier Jahren Freundschaft würde ich sagen: Annik ist eine bombastische Frohnatur. Sie ist zwar knallharte Realistin, aber trotzdem kann ich mit ihr immer überdurchschnittlich viel Spaß haben und Ablachen. Sie ist meistens eher lauter, kann aber auch total leise und bedacht sein und hat generell eine angenehme Balance. Ach, und das Beste wisst ihr noch gar nicht: Annik kann in jedem Gespräch Song-Lyrics passend zum Thema droppen. Like it’s hot. Genial.

Unsere Annik hat Bock auf alle Menschen, die zu ihr passen: Frau, Mann, non-binary, trans* Personen, ach, einfach alle. She is looking for 1 cool human being. Wenn du generell so Typ „Bock auf Leben“ bist, keine Angst vor Kreuzworträtseln hast und Techno nicht unbedingt deine Lieblingsmusik ist, melde dich jetzt ganz easy übers Kontaktformular unten.

Dann kann Film-Junkie Annik dir bald ihren Lieblingsfilm Call me by your name zeigen und dich mit ihrer Pferdeblase – die Frau muss ernsthaft nie pinkeln! – beeindrucken. Und wenn alles passt, nimmt Annik dich nächstes Jahr bestimmt auch mit nach Sizilien. Da überwintern wir jetzt nämlich immer. Traum oder Traum? Traum! Deluxe!

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ANNI ist Gründerin von im gegenteil und seit vielen Jahren verheiratet. Mit einem echten Mann! Wahnsinn! Mittlerweile hat sie sogar ein Kind. Willkommen im Spießerleben <3. Anni ist Texterin, Konzepterin, hat ein Händchen für Sales und kann ALLES organisieren. Die Frau liebt Nachhaltigkeit, verkuppelt für ihr Leben gerne Menschen und legt manchmal noch als Fleshdance DJs im Club auf. Aber nie länger als bis 1:30h! Wegen Schlafen! Im Büro sorgt Annibunny für Atmung, Spirituelles, sehr gute und sehr sehr schlechte Gags. Stay funny. Stay hydrated. Stay Frischluft.
ANDREAS BOHLENDER ist Fotograf der ersten Stunde und seit 2014 für uns unterwegs. Der Weltenbummler und stolze Papa hat bereits mehr als die Hälfte aller Kontinente bewohnt. Seit 2009 ist er in Berlin sesshaft. Hier findet er es auch richtig jut. Fotografie ist sein Beruf und seine große Passion.

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