Warum „sich einfach zu entspannen“ beim Sex manchmal unmöglich ist – Vaginismus, ein Erfahrungsbericht

„Wenn es um Sexualität geht, geht es nie um Sexualität.“ Ich telefoniere mit Yamuna Elke Roßner, die in ihrer Leipziger Praxis für ganzheitliche Psychotherapie früher viel mit Patient*innen mit sexuellen Funktionsstörungen gearbeitet hat. Ich rufe sie an, weil ich zum Thema Vaginismus recherchiere und den Tipps im Internet nicht vertraue. Aber ich beginne von vorn:

Dass es Erektionsstörungen bei Menschen mit Penissen gibt, weiß inzwischen eigentlich fast jede*r. Und auch, wenn das oft immer noch ein Tabuthema ist und mit viel Scham seitens derer behaftet ist, denen es passiert, weiß man doch aus „Film und Fernsehen“: Das ist nicht schlimm, das kann jedem mal passieren, dagegen gibt es Pillen.

Als ich dann in einer Vorlesung des Moduls klinische Psychologie sitze, in der es um Sexualstörungen und sexuelle Funktionsstörungen geht, höre ich zum ersten Mal von Vaginismus.

Was ist Vaginismus?

 Vaginismus gehört, genau wie Impotenz, offiziell zu den sexuellen Funktionsstörungen, so definiert es die ICD-10, die Internationale Klassifikation der Krankheiten der WHO. Sexuelle Funktionsstörungen können eine psychische und/oder physische Ursache haben.

Vaginismus bezeichnet eine starke Empfindlichkeit des Scheideneingangs bei Berührung und/ oder Dehnung, wobei es zu einer muskulären Verkrampfung kommt, was mit enormen Schmerzen verbunden ist (dann spricht man auch von Genito-Pelvine Schmerz-Penetrationsstörung*).

Diese Schmerzen sind individuell verschieden, stechend bis dumpf, haben aber eines gemeinsam: Sie verhindern das Eindringen.

Diese Schmerzen sind individuell verschieden, stechend bis dumpf, haben aber eines gemeinsam: Sie verhindern das Eindringen. Das bezieht sich oft nicht nur auf das Eindringen eines Penis oder Sexspielzeugs, auch das Einführen von Fingern oder Tampons kann diese Verkrampfungen und Schmerzen hervorrufen.

Die Ursache von Vaginismus ist, wenn man genau hinschaut, oft eine Angststörung: Eine Schutzreaktion vor etwas, das negativ konnotiert ist, wie beispielsweise eine ungewollte Schwangerschaft oder das erste Mal, manchmal auch Sexualität im Allgemeinen, zum Beispiel aufgrund einer Tabuisierung von Sexualität in der Erziehung, welche mit Schuld- und Schamgefühlen in Bezug auf Sex einhergehen kann.

Es kann auch eine unbewusste Schutzreaktion vor Schmerzen sein, beispielsweise weil die Betroffenen schon einmal Schmerzen beim Sex hatten, eine traumatische Geburt erlebt haben oder gar missbraucht wurden. Schwierigkeiten und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können also schon seit jungen Jahren oder dem Beginn des ersten vaginalen Einführens bestehen oder sich erst im Laufe der Zeit entwickeln.

Amelie** litt schon sehr früh an Vaginismus. „Ich erinnere mich noch genau, dass ich leider viel zu früh pornografische Abbildungen in Zeitungen sah und direkt dachte ‚Oh mein Gott, wie soll sowas bei mir mal reinpassen‘. Beziehungsweise, ich kann mich nicht mehr daran erinnern, ob ich überhaupt schon wusste, dass man ‚Das‘ zwischen den Beinen zu mehr als dem Pipimachen ‚braucht‘.

In meinem Umfeld waren die Leute schon ab Beginn der Pubertät sexuell ziemlich aktiv, so dass ich mich unter Druck gesetzt fühlte, dass das auch bei mir demnächst alles zu funktionieren hat.

In meinem Umfeld waren die Leute schon ab Beginn der Pubertät sexuell ziemlich aktiv, so dass ich mich quasi schon im Alter von 13 Jahren unter Druck gesetzt fühlte, dass das auch bei mir demnächst alles so normal zu funktionieren hat. Ich weiß nicht mehr, wann der erste feste Freund versucht hat, einen Finger einzuführen. Es war auf jeden Fall immer unangenehm und tat weh, so dass ich ihm irgendwie klarzumachen versucht habe, dass ich das nicht mag.

Schlimm wurde es dann bei meinem ersten Freund, mit dem ich auch länger zusammen war – ich war 14 und er 16. Ein wirklich ganz schrecklicher, toxischer Mensch, was ich allerdings leider erst Jahre später verstanden habe und angemessen reflektieren konnte.

Er setzte mich auf seine ganz eigene manipulative Art und Weise unter Druck, mit ihm zu schlafen. Wir versuchten es und es war der Horror – ich war schon mit dem Anblick eines ganz nackten Typen zu dem Zeitpunkt völlig überfordert und dachte: ‚Ok, gehört dazu, muss jetzt halt so sein.‘ Natürlich hat es absolut gar nicht geklappt. An einer Stelle hatte ich dann solche Schmerzen, dass ich ihn weggestoßen und geweint hab. Er hat mich dann in Ruhe gelassen. Darüber gesprochen haben wir nie. Ich glaube, wir dachten einfach, dass sei so normal und ich stelle mich einfach zu sehr an.“

Oft gibt es keine organische Ursache

Primärer Vaginismus besteht zumeist schon in jungen Jahren, zum Beispiel mit oder vor Beginn der Pubertät.

Vaginismus wird anhand der Ursachen in zwei Formen unterteilt: primärer und sekundärer Vaginismus.
Primärer Vaginismus besteht zumeist schon in jungen Jahren, zum Beispiel mit oder vor Beginn der Pubertät. Bei dieser Form haben die Betroffenen noch keinen Geschlechtsverkehr gehabt. Sekundärer Vaginismus entsteht hingegen, nachdem bereits sexuelle Erfahrungen gesammelt wurden – und Sex oder auch das bloße Einführen durch bestimmte Vorfälle, wie oben benannte, negativ konnotiert wird, bis hin zum Trauma.

Sekundärem Vaginismus geht also oft eine seelische und/oder körperliche Verletzung voraus.

Das ICD 10 wiederum unterscheidet bei der Diagnose Vaginismus und nicht-organischen Vaginismus. Diese Trennung ist kaum eindeutig zu ziehen. Organischer Vaginismus bezieht sich rein auf das Krampfen der Beckenbodenmuskeln. Tritt diese Verkrampfung als sekundäre Reaktion auf, beispielsweise auf Schmerzen, Berührungen oder aus Angst, spricht man von psychologisch bedingtem, also nicht-organischem Vaginismus.

Der Berufsverband der Frauenärzte e. V. schreibt diesbezüglich: „Der Gynäkologe (sic) muss feststellen, ob es sich um ein Angstphänomen handelt.“ – Doch oft sind Frauenärzt*innen wenig sensibel, wenn Patientinnen von ihren Erfahrungen berichten.

Ich ging natürlich mit meinem Problem zu mehreren Frauenätzten. Diese sagten mir einfach nur etwas netter, dass ich mich quasi nicht so anstellen solle.

Amelie erinnert sich: „Ich ging natürlich mit meinem Problem zu meinem damaligen Frauenarzt, mehrmals. Später zu anderen, [auch/ebenfalls] mehrmals. Diese sagten mir einfach nur etwas netter, dass ich mich quasi nicht so anstellen solle, anatomisch wäre alles ok. Auf meine Frage hin, ob ich eventuell Vaginismus hätte, wurde nie so richtig eingegangen, bzw. hieß es, dass ich mit einem sogenannten Dilatorenset einfach üben müsste.“

Ein Eindringen ist oft unmöglich

Ich recherchiere weiter. Dilatorensets sind Sets aus unterschiedlich dicken Metallstäben, die Betroffene sich nach und nach vorsichtig einführen sollen, um die Vagina an die Penetration zu gewöhnen. Ich schlucke. Durch mein Psychologie-Studium weiß ich: Wenn eine organische Ursache ausgeschlossen werden kann, muss psychosomatisch therapiert werden.

Reine körperliche Übungen können im besten Fall dazu führen, dass die Vagina bei der Penetration nicht mehr krampft oder ein Eindringen zumindest unter minimalen Schmerzen möglich ist. Für Betroffene ist die Scham oft groß und auch die Tatsache, keinen Sex haben zu können, obwohl die Lust verspürt wird, erleben sie als sehr schlimm.

Wenn eine organische Ursache ausgeschlossen werden kann, muss psychosomatisch therapiert werden.

„Jahre später und andere Beziehungen weiter blieb das Problem. Nie konnte ich darüber sprechen, weil meine Partner einfach extrem unkommunikativ waren, was dieses Thema betraf. Ich frage mich bis heute, was sie sich eigentlich so gedacht haben, warum wir nie ‚so richtig‘ Sex hatten, bzw. es eigentlich fast immer auch abgebrochen wurde.“ erzählt Amelie.

„Eine besonders schlimme Erfahrung war, als mein langjähriger Schwarm endlich bei mir im Bett landete und ich nur dachte: ‚Ok, wir müssen jetzt Sex haben, damit er alles mit mir ganz toll findet.‘ Ich war dann untenrum wie verschlossen, schlimmer als je zuvor. Früher war zeitweise ein leichtes Eindringen (immer unter großen Schmerzen) möglich, aber dann?! Die totale Horrorerfahrung, er hat‘s einfach auch nicht richtig gecheckt und ist auch zum Orgasmus gekommen.

Ich versuchte ihm am nächsten Morgen zu erklären: Wenn ihm gestern etwas komisch vorkam, das daran liegen würde, dass ich vermutlich Vaginismus habe… Er war sehr erstaunt und besorgt und fragte, ob er mir wehgetan hatte. Ich verneinte, was eine Lüge war, weil ich ja schließlich so verknallt war. Der Kontakt brach ab, es war furchtbar.“

Durch die negativen Assoziationen, die Betroffene mit Sex und auch körperlichen Untersuchungen verbinden, verkrampfen sie bereits bei den ersten Berührungen.

Das Schlimme daran ist, dass wenn Vaginismus und auch Dyspareunie* unerkannt und unbehandelt bleiben, entsteht ein Teufelskreis. Der Körper hat ein Schmerzgedächtnis. Durch die negativen Assoziationen, die Vaginismus-Betroffene mit Sex und auch körperlichen Untersuchungen verbinden, verkrampfen sie bereits bei den ersten Berührungen. Wird nichts unternommen, verschlimmern sich die Symptome.

Vaginismus ist ein Tabuthema

„Mit Anfang 20 hielt ich das erste Mal einen Ratgeber zum Thema Vaginismus in der Hand. Es war damals der erste auf dem deutschsprachigen Markt und die ganzen Jahre zuvor hatte ich auch nie etwas im Internet dazu gefunden, was es für mich einfach noch schlimmer machte – denn dann musste es ja wirklich nur daran liegen, dass ich mich so ‚anstelle‘. Als ich das erste Kapitel las, in dem es um Erfahrungsberichte ging, war ich sehr, sehr glücklich…“

Amelie erhielt die Diagnose Vaginismus erst mit 27 Jahren – nachdem sie 14 Jahre lang nur gehört hatte, sie solle sich „nicht so anstellen und sich entspannen“.

Inzwischen ist es so schlimm geworden, dass meine letzte gynäkologische Untersuchung abgebrochen werden musste, weil ich so weinte und kaum noch Luft bekam.

„Inzwischen ist es so schlimm geworden, dass meine letzte gynäkologische Untersuchung abgebrochen werden musste, weil ich so weinte und kaum noch Luft bekam. Die Ärztin aus der Charité war völlig verstört und sagte, wenn sie jetzt weitermacht, würde sie mich völlig traumatisieren. Durch diesen Besuch wurde es mir dann aber ermöglicht, einen Termin bei der Leitung des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité zu bekommen. Große Überraschung: Diagnose Vaginismus. Mit 27 Jahren dann mal [endlich] Gewissheit.

Immerhin war der Arzt sehr freundlich, riet mir aber auch, keine therapeutischen Versuche durchzuführen, solange ich in keiner festen Partnerschaft lebe; ich sollte mich aber wieder dort melden, wenn dies mal der Fall sein sollte. Eine spezifische Therapie wäre dann auch kostenfrei möglich bei den Therapeut*innen in Ausbildung dort am Institut. “

Ein offener Umgang mit Sexualität verschlimmert die Scham der Betroffenen

Besonders in unserer Generation der Anfang 20-Jährigen wird in sozialen Medien ein immer offenerer Umgang mit der eigenen Sexualität gepflegt. Das kann empowern. Da senden vor allem viele junge Frauen* die Botschaft: „Ich bin nicht nur Lustobjekt! – Ich begehre. Mein Begehren ist mindestens so wichtig wie das eines Mannes* und ich bin Herr*in darüber und lebe meine Sexualität aus.“ Doch weil sexuelle Funktionsstörungen weiterhin ein Tabuthema oder bisweilen völlig unbekannt bleiben, ist es besonders schlimm für Betroffene, wenn beispielsweise unter Freund*innen sehr offen über Sexualität gesprochen wird – und vor allem darüber, wie gut der Sex war.

Für Amelie stellt(e) das oft ein Problem dar: „Jetzt, wo ich ‚älter‘ bin (Jahrgang 1990), kann ich besser darüber sprechen, aber natürlich nicht mit jeder*m. Momentan werfen mich häufig so ‚Kleinigkeiten‘ zurück, wenn in größeren Gruppen über tollen Sex oder bestimmte Praktiken gesprochen wird. Auf der einen Seite bin ich natürlich Fan davon, dass solche Themen kein Tabu (mehr) sind, auf der anderen Seite fühle ich mich dabei auch wie der letzte Mensch – nicht mal die normalste/schönste (Neben) Sache der Welt kannst du.“

„Wenn es um Sexualität geht, geht es nie um Sexualität.“

Yamuna Elke Roßner sagt mir am Telefon, als ich den immer offeneren Umgang mit Sexualität anspreche: „Der Umgang wird nicht immer offener. Er wird respektloser, unsensibler.“ Ich verstehe, was sie damit sagen will. Denn was bei all dem Empowerment bezüglich weiblicher Sexualität auch mitschwingt: Es funktioniert und ich bin nicht (mehr) verletzlich. Dass viele Frauen* beispielsweise ihren durch Missbrauch entstandenen Traumata entgegentreten, indem sie sehr viel Sex haben und offen darüber reden, kann sexuelle Funktionsstörungen verharmlosen.

Das Problem bei sexuellen Funktionsstörungen liegt oft nicht im organischen, sondern in der Psyche.

„Wenn es um Sexualität geht, geht es nie um Sexualität“, sagt Frau Roßner. Was sie meint: Das Problem bei sexuellen Funktionsstörungen liegt oft nicht im organischen, sondern in der Psyche. Und das sollte man nicht ignorieren.

Denn was Übungen mit Metallstäben nicht können: Ängste, Zweifel, anerzogene Tabuisierung und Scham vertreiben. Sie helfen nicht dabei, herauszufinden, warum Sex nicht nur Verkrampfung und Schmerzen auslöst, sondern auch Angst. Und das übrigens auch ohne, dass ein konkretes Schlüsselerlebnis stattgefunden haben muss.

Amelie erinnert sich: „Aus meiner Biografie sind mir keine ‚klassischen Traumata‘ wie sexuelle Gewalt oder Ähnliches bekannt, zumindest nicht ‚offiziell‘. Viele denken immer direkt an das Schlimmste, wenn ich davon berichte. Und wenn ich dann beispielsweise eine Vergewaltigung verneine, werde ich direkt in eine unglaubwürdige ‚Die stellt sich doch nur so an‘-Schublade gesteckt.“

Oft werden sexuelle Funktionsstörungen bei Frauen*, eben weil sie so tabuisiert sind und nur so wenig darüber bekannt ist, nur in Verbindung gebracht mit extrem traumatisierenden und oft mit sexueller Gewalt verbundenen Vorfällen. Das ist aber eben ganz und gar nicht die einzige mögliche Ursache.

Was Amelie beschreibt: Zu früh kam sie mit Pornografie und dabei oftmals toxischer Sexualität in Berührung. Der Druck in der Peergroup kommt dazu – und junge Mädchen* missachten ihre eigenen Bedürfnisse und können ihre Grenzen nicht klar ziehen.

Es brauche einen ganzheitlichen Ansatz und vor allem ein Verständnis für die Rolle von Nähe, Intimität und Vertrauen bei Sexualität, um der Angst und der Scham zu begegnen.

Yamuna Elke Roßner rät davon ab, Vaginismus und sexuelle Schmerzstörungen mit rein körperlichen Übungen zu therapieren. Es brauche einen ganzheitlichen Ansatz und vor allem ein Verständnis für die Rolle von Nähe, Intimität und Vertrauen bei Sexualität, um der Angst und der Scham zu begegnen.

*Diese Diagnose setzt sich zusammen aus den beiden Diagnosen Vaginismus (Penetrationsstörung) und Dyspareunie (sexuelle Schmerzstörung), ist allerdings nur im DSM 5 verzeichnet (einem psychiatrischen Diagnosesystem in den USA), nicht dem ICD10. Die Diagnosen wurden vereint, da die beiden Krankheitsbilder eng miteinander verbunden sind und oftmals schwer voneinander getrennt diagnostiziert werden können. So ist die Angst vor Schmerzen bei vaginaler Penetration charakteristisch für Vaginismus, der Schmerz aber auch charakteristisch für die Diagnose Dyspareunie.

**Anm. d. Red.: Namen zum Schutz der Betroffenen von der Redaktion geändert.

Paula Charlotte lebt und studiert seit 2012 in Leipzig. Seit circa neun Jahren schreibt und fotografiert sie, wobei ihre Fotografie sich vorrangig auf die Menschen in ihrer Umgebung konzentriert und Lichtharmonien einfängt. Ihre Texte beschäftigen sich mit bzw. fußen auf Emotionen, Selbstwahrnehmung und Körperliebe, Feminismus und (elektronischer) Musik. Lesen kann man von ihr außerdem auf frohfroh und *innenAnsicht. Mehr von ihr gibt es auf ihrer Webseite.

Headerfoto: Romina Farias via Unsplash.com. (“Körperliches“-Button hinzugefügt.) Danke dafür.

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