„Deine Hände sind so klein, fühlt sich an, als würde ich mit einem Kind Händchen halten.“ – und andere tolle “Komplimente“.

Vor 12 Jahren ist es zum ersten Mal passiert. Ich habe die Hände eines Mannes berührt, habe mit meinen Fingern über seine gestrichen und die raue Haut an seinen Fingerknöcheln gespürt. Jedes Mal, wenn meine Haut seine berührte, kribbelte es in meinem ganzen Körper und als sich unsere Finger miteinander verschränkten, hatte ich das Gefühl, noch nie jemandem so nahe gewesen zu sein. 

Süße 16 – oh wie vermiss ich dich manchmal. Für mich war es ein ganz neues Gefühl, aufregend und schön. Für ihn war es anscheinend ein Gefühl, das ihn dazu veranlasste, mir meinen ersten Korb zu geben. Einen Korb, der mich dazu brachte, etwas an mir ändern zu wollen: meine kleinen Hobbit-Hände.

„Deine Hände sind so klein, fühlt sich an, als würde ich mit einem Kind Händchen halten.“

Wenn da nicht genügend Zuneigung ist, dann sag es einfach, aber schieb es nicht auf meine perfekt manikürten Finger. 

Wenn mir ein Mann das heute noch einmal sagen würde und er mich deshalb nicht mehr sehen möchte, würde ich meinen kleinen Wurst-Zeigefinger auf seine Lippen legen und ihn zum Schweigen bringen. Wenn da nicht genügend Zuneigung ist, dann sag es einfach, aber schieb es nicht auf meine perfekt manikürten Finger. DANKE.   

Was ist denn Schönheit – und wer definiert das? 

Mit 16 war ich aber noch nicht so weit und der festen Überzeugung, dass kleine Kinder-Griffel für manche (werdenden) Männer einfach nicht akzeptabel waren. Denn Männer brauchen doch eine richtige Frau mit einem schönen Gesicht, einer geilen Figur, langen Beinen und zarten Fingern. Und so eine richtige Frau wollte ich natürlich sein, ohne überhaupt darüber nachzudenken, wer das überhaupt definiert. (SPOILER: für mich nur ich.)

Mit 1,52 Körpergröße und der Stimme einer 12-jährigen schien mir das „Frau sein“ gar nicht so einfach. Also suchte ich nach Wegen, meine Finger und mich mehr nach Frau und weniger nach Kind aussehen zu lassen. Seitdem gab es nur wenige Tage, an denen meine Nägel nicht gefeilt und lackiert waren und jeder abgebrochene Nagel war einen Aufreger wert.

Ich stand um 5 Uhr morgens auf, um vor der Schule und später auch vor der Arbeit genügend Zeit zu haben.

Ich stand um 5 Uhr morgens auf, um vor der Schule und später auch vor der Arbeit genügend Zeit zu haben. Zeit um mich zu schminken, mir die Haare zu föhnen, glätten, locken oder sie zu flechten. Alle zwei Tage wurde der Nagellack neu aufgetragen, denn abgeplatzter Nagellack – nee, sowas haben „richtige“ Frauen nicht.

Alles super aufwendig und vor allem: super wichtig für mich. Denn ich muss erwachsen aussehen und vor allem muss ich dem anderen Geschlecht gefallen. Damals fand ich das total logisch. Heute denke ich mir: What a joke. Ich würde gerne in eine Zeitmaschine steigen und meinem 16-jährigen Ich so einiges zu diesem Thema sagen.

 „Liebe Teenage-Verena, du bist nicht zu dick. Primark ist kein saucooler Laden zum Shoppen. Wenn du auf dem Klo sitzt und dir nicht sicher bist, ob du schon fertig bist, dann warte, bis du dir sicher bist. Greife dann erst nach dem Klopapier, das so weit weg hängt, dass du aufstehen musst. Denn dann kackst du auch nicht auf den Badezimmerteppich deines Tinder-Dates.“

Jeder Mensch hat andere Vorlieben, findet andere Dinge schön und wir verschweigen leider viel zu oft die wahren Gründe für unser Handeln.

So ganz normale Sachen halt. Außerdem würde ich mir sagen, dass jeder Mensch andere Vorlieben hat, andere Dinge schön findet und wir leider viel zu oft die wahren Gründe für unser Handeln verschweigen, um unser Gegenüber nicht zu verletzen.

Dann sagen wir Dinge wie: „Sorry, du bist echt nett, aber deine Hände sind so winzig, fühlt sich an, als würde ich mit einem Kind Händchen halten. Wir sollten uns nicht mehr treffen.“ Meinen aber eigentlich: „Bei mir haben sich nicht genügend Gefühle aufgebaut/Ich steh einfach nicht auf dich/Ich steh auf deine Schwester, sorry.“ Hätte mir bestimmt auch weh getan, das zu hören. Hätte mich aber vielleicht nicht dazu gebracht, jahrelang an mir und meinem Körper zu zweifeln.

Schönheit ist eine Frage der Perspektive – meiner Perspektive 

Ein paar Jahre später hörte ich das erste Mal den Satz: „Geil, wie groß mein Penis in deinen Händen aussieht!“ (sorry, Mama und Papa) und sah einen unglaublich glücklichen Mann, als ich nach oben schaute. Wie traurig es ist, dass ich dadurch erst gemerkt habe, dass nicht alle Menschen kleine Hände partout unsexy finden und wir alle super individuell sind und unterschiedliche Dinge mögen? SEHR TRAURIG.

Trotzdem bin ich dankbar für diesen Augenöffner. Denn dadurch habe ich angefangen, mich mehr mit meiner Einstellung zu mir selbst zu beschäftigen und mich zu fragen, was ich überhaupt gut finde. Was möchte ich mit mir und meinem Körper tun, wie möchte ich aussehen und wem will ich gefallen?

Heute ist die Nagelpflege eher wie ein kleines Selfcare-Ritual, in welches ich viel Zeit investiere und das ich richtig genieße – genauso wie den Anblick meiner Nägel danach. Ich schminke mich, wenn ich Lust habe und an manchen Tagen auch einfach, um mich besser zu fühlen. Und da muss ich auch kein Geheimnis draus machen.

Selbstliebe ist super, aber nicht immer so einfach umsetzbar, wie ich das gerne hätte, und da hilft mir ein guter Look gerne mal aus dem Loch der Selbstzweifel. 

Selbstliebe ist super, aber nicht immer so einfach umsetzbar, wie ich das gerne hätte, und da hilft mir ein guter Look gerne mal aus dem Loch der Selbstzweifel. Viel wichtiger ist mir, dass ich nun weiß, dass ich es für mich tue. Für mein gutes Gefühl, für die Liebe zu mir selbst und weil ich es schön finde. Komplimente nehme ich natürlich trotzdem dankend an, wir wollen ja nicht übertreiben, hehe.   

Selbstliebe fängt schon bei den Produkten an, die man verwendet

Was sich seit meinen Teenie-Zeiten noch geändert hat? Ich achte bei meinen Kosmetikprodukten immer mehr darauf, dass sie nachhaltig, vegan und gut durchdacht sind. Dass die Firmen, die dahinter stehen, gute Werte vertreten. Viele meiner heiß geliebten Favoriten habe ich bei gitti gefunden. Warum? Weil die Produkte von gitti innovativ und ohne bedenkliche Zusatzstoffe sind – also machen sie doppelt schön. Von innen und außen. Motto: Conscious Beauty. Das fühle ich wirklich SEHR! Und wenn meine Kosmetik dann auch noch so schön aussieht, ist es halt einfach um mich geschehen (sorry not sorry).

Was sich noch geändert hat? Ich achte bei meinen Kosmetikprodukten immer mehr darauf, dass sie nachhaltig, vegan und gut durchdacht sind.

An manchen Tagen fehlt mir der natürliche Glow, der mich frisch und gesund aussehen lässt. Mit dem Everyblush no. 5 helfe ich dann am liebsten nach. Die leichte, auf pflegenden Inhaltsstoffen basierende Textur lässt sich super easy auftragen und sieht am Ende des Tages noch genauso schön aus wie morgens. Meine Oma würde sagen: „Mensch, richtig vital siehst du heute aus.“ Danke, Oma!

Und weil ich von Glow nicht genug haben kann, liebe ich den langanhaltenden Lidschatten Visionist no.3. Ein leuchtender Augenaufschlag für geile Nächte. Übrigens basieren wirklich alle gitti colour & care Produkte auf einer pflegenden Basis, über die dann erst später Pigmente gelegt wird. Pflege, Glow, liebe ich alles.

Was ich außerdem liebe? Lange, gepflegte Wimpern. Und diese kommen besonders gut mit der Eye Level no. 01 Mascara zur Geltung. gitti hat damit die erste natürliche Mascara auf den Markt gebracht, die bis zu 36h hält, nicht abstempelt und sich super leicht wieder entfernen lässt. Gleichzeitig bringt sie Volumen, Länge UND pflegt auch noch mit einer fast 100% natürlichen Formulierung. Ist das eigentlich GEIL ODER GEIL? Liebe Freund:innen des gepflegten Augenaufschlags: Diese Mascara hält, was sie verspricht! Schwöre!

Vom pflanzenbasierten Nagellack von gitti (der besteht halt einfach mal zu bis zu 82% aus pflanzlichen Inhaltsstoffen!) muss ich euch nichts mehr erzählen, den kennt ihr hoffentlich schon, oder? Falls nicht, gibt’s hier ein paar knackige Infos: Die plant-based Farben von gitti halten round about 5 Tage, bei guter Pflege gerne auch mal länger, und alle gitti Nagelfarben sind 19-free. Das bedeutet, dass auf 19 bedenkliche Inhaltsstoffe, die in einigen herkömmlichen Nagellacken enthalten sind, verzichtet wird. Diese werden durch natürlichere Alternativen ersetzt. Meine Lieblinge sind gitti no. 132 in Lavendel und gitti no. 139 in feurigem Orangerot. Liebe die Kombi – einfach ein Gute Laune-Garant. Und jetzt mal ehrlich: Gute Laune ist doch immer noch der beste Beauty-Booster. Und da ist die Größe und Form der Hände wirklich schnurzpiepegal. 

Werbung: Dieser Artikel ist in Kooperation mit unseren fabelhaften Freund:innen von gitti conscious beauty entstanden. Deren Mission ist es, Schönheit bewusst, nachhaltig und vielfältig zu gestalten. Die Produkte sind wahnsinnig gut, die Auswahl der Models sehr divers und die Motivation hinter der Brand unterstützen wir zu 100%. Wir lieben gitti – schon seit Jahren und sehr wahrscheinlich für immer.

Für alle im gegenteil-Leser:innen gibt es mit dem Code “gegenteil20” ganze 20% Rabatt auf alle Produkte von gitti. Wodurch du noch ein wenig mehr sparen kannst? Wähle deine Lieblingsfarben und die Conscious Beauty-Produkte, die am besten zu dir passen, und kombiniere deine Favoriten im individuellen Set. YAY!

VERENA Vereni, Vrieda, Verna - Verena hat fast so viele Spitznamen wie Leidenschaften. Als kleine Kreativ-Biene lebt sie sich in vielen Bereichen aus. Sie singt, illustriert, macht schöne Dinge aus Beton, ist Hobby-Friseurin und unsere Social Media Redakteurin. Und Emotions-Mensch. Diese zu verarbeiten klappt für Verena am besten durch das Schreiben von Texten, über witzige Instagram-Reels oder Musik - gerne besonders romantisch oder melancholisch. Gute Laune geht aber auch. Manchmal.

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