Yaron | 22 | Friedrichshain

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„Die ganzen DJ Namen heutzutage kennt doch auch keiner mehr, ey!“

Yaron ist ein Einzelkind. Aber keines von diesen unangenehmen Scheißerchen, die zu viel Aufmerksamkeit bekommen haben und nicht mal ‘n paar Pommes abgeben können. Keine Sorge, alles gut an der Front. Aufgewachsen ist Yaron in Frankfurt am Main. Dort hat er die Lichtigfeld-Schule besucht. Die hatten alle normalen Fächer plus Judaistik und Hebräisch im Angebot. Praktisch, da konnte er direkt was über die eigene Kultur lernen. Klavierunterricht hatte er damals genau für zwei Stunden, dann war Ende Gelände. Das war ihm einfach nix. Ballsport ging dafür hervorragend. Fußball war und ist die große Leidenschaft. Das Runde muss ins Eckige und so. Mit 14 ging die Party los. Sobald irgendwo Hip Hop lief, war Yaron am Start. Seine legendärsten Nächte hat er im Frankfurter Nachtleben zelebriert. Nach ein paar Diskrepanzen mit seiner schreckschraubigen Prüferin ist er nach England gegangen, um sein Fachabi zu machen. Politik war ihm nicht ganz so geheuer, deswegen hat er sich 2011 für ein Kommunikations- und Medienmanagement-Studium in Berlin entschieden. Passt prima, denn a) kann er die Klappe nicht halten, wenn es brennt und b) hat er ein Händchen für Projektmanagement. Seine Bachelorarbeit über die Außenwirkung von Sport-Testimonials ist so gut wie abgegeben. Danach will Yaron ein paar Jahre kreativ arbeiten und später noch einen Master dranhängen. Geplanter Job: Kommunikationsberater bei Eintracht Frankfurt. Man muss sich ja schließlich Ziele setzen! Sein Berlin Hot-Spot ist die Torstraße. In der Kitty Cheng Bar schlürft sich so ein feiner Whiskey Cola halt am entspanntesten runter. Ansonsten kann man auf der Dachterasse seines Wohnkomplexes gut abfeiern. Die Aussicht ist ungefähr grandios. An Feiertagen lässt Yaron sich gerne von Mama bekochen, da schmeckt das Essen hammermäßig. In Berlin kocht er selbst. Unter der Woche auch gerne mal Entenbrust und Knödel. Davor hat er wirklich keine Angst. Wichtiger Fakt: Ohne das Bestworscht-Chili kann er nicht leben. Gerade liest Yaron ‘Er ist wieder da‘. Ein schwer unterhaltsames Werk, das er jedem ans Herz legen kann. Für spontane Aktivitäten im Freien kann man ihn leicht gewinnen, Yaron ist nicht so der Stubenhocker. Und wenn er schon mal zu Hause ist – dann natürlich ausschließlich Boxershorts oder seinen Onesie trägt – muss die ganze Zeit Musik laufen. Pete Philly, Blackstreet, Jay Z, Mary J Blige – you name it. Reisen geht immer, ob jetzt Austauschsemester in Shanghai, Amerika-Rundreise, Städte-Trips oder das obligatorische Einmal-im-Jahr-Israel. Hauptsache nicht Deutschlands 17. Bundesland Mallorca. Pfui. Yaron spricht Englisch, akzeptables Französisch, vertretbares Spanisch, sehr schlechtes Hebräisch und ganz beschissenes Chinesisch. Er liebt Hunde, wünscht sich einen Haus-Affen und hat Angst vor Tauben. Hobbit-Füße mag er nicht so, dafür stöbert er gerne in der brand eins. Wer Chris D’Elia witzig findet, auf die komplette Produktpalette von Kinderschokolade abfährt und ein Herz für extremst lockere Typen hat, möge sich asap bei Yaron melden. Ach so: Es sei denn, man ist Offenbach-Fan. Dann besser schnell weg. Ach, der Yaron, der ist ein Guter, ehrlich!

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Sorry, Yaron hat jemanden kennengelernt. Du kannst ihm leider nicht mehr schreiben.

Aber keine Sorge. Mehr Jungs aus Berlin gibt es hier.