Rosa | 32 | Frankfurt

„Im Wald ist schon mein Ursprung!“

Bei Rosa passt einfach alles. Nicht nur, dass unsere charmante Hessin einen passenden Nachnamen trägt, sondern überhaupt: unser Sweetheart zum Namen, zur Wohnung, zum Kleid, zum Beruf – hier ist ganz klar ein rosa Faden (Sorry, das musste sein. Hihi!) zu erkennen. Rosa steht übrigens für „erfreulich, sanft, positiv“, auch diese Deutungen können wir klar unterstreichen. Aber fangen wir von vorne an: Aufgewachsen ist Rosa sehr idyllisch und eher alternativ auf dem Land – der „Guckelmühle“ – wo sie in den eigenen vier Wänden geboren und zur Feier des Tages eine rote Kastanie im Garten gepflanzt wurde. Love! Die Kindheit war geprägt von schönen Wald- und Wiesengeschichten, bevor es mit vier Jahren in die trubelige Großstadt Frankfurt ging. Dieser Schock musste anfänglich überwunden werden, aber hey, bis heute ist Rosa geblieben und sogar zu einer richtigen Frankfurt-Liebhaberin geworden. Schließlich hatte sie auch viel Zeit, die Stadt zu erkunden, denn schon mit 18 zog sie aus, um die Frankfurter Welt auf eigene Faust zu entdecken. Chapeau! Richtig wild ging es aber nicht zu, Rosa durfte ihre Pubertät nämlich sehr entspannt ausleben, da musste man nicht ausbrechen.

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Rosa ist in einer Patchworkfamilie groß geworden, in der oft noch alle zusammen Weihnachten feiern. Auf dem Land zu leben kann sie sich übrigens momentan nicht vorstellen. Frankfurt bietet dann doch einiges, und in ihrem Fall vor allem tolle Freunde, Nachbarn, Familie und Freizeitmöglichkeiten. Eine kurze Auszeit von ihrer Stadt (ok, die Pendelei zum Studienort in Gießen zählt nicht) nahm sie sich nach dem Abi 2003 als es nach London ging. Hier hat sie sich als Au-Pair durchgeschlagen und nebenher einen Zeichenkurs absolviert, denn der große Plan war ein Studium der Innenarchitektur. Das anschließende Studium einiger Semester in Kunstgeschichte und diverse Praktika zeigten Rosa aber, dass zwischen dem romantischen Wunsch und der fiesen Realität Welten lagen, und sie sich besser für ein Grundschullehramtsstudium umentscheiden sollte. Gesagt, getan. Das hat sie erfolgreich in Gießen durchgezogen und mit einem Praktikumsaufenthalt in Paris garniert. Heute ist sie Klassenlehrerin in einer Inklusionsschule und einfach happy – so wie die Kids der ersten Klasse auch. Yay!

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Die Kunst, das Schreiben und überhaupt Kreatives haben es ihr aber nach wie vor angetan und daher besucht Rosa in ihrer Freizeit gerne Museen oder malt selbst. Das findet sie unglaublich meditativ. „In der Kunst kann man das Leben entdecken. Sie eröffnet beim genauen Betrachten neue Perspektiven, die man vorher nicht sah.“ Ach, die Rosa ist einfach ein kreativer, kluger Kopf! Neben dem Malen beschäftigt sie sich auch mit dem Schreiben von Kurzgeschichten und als wäre das nicht genug, hat sie nebenher auch bereits ein Kinderbuch verfasst. Nur ein Illustrator fehlt noch – auch über diese Kontakte freut sie sich. Das alles macht sie aber in erster Linie für sich. Rosa, die sehr gerne sehr schnell spricht, hat bereits als Kind Geschichten geschrieben und sich damals sogar einen eigenen Künstlernamen gegeben. Süß! Generell liest sie gerne und in der Regel etwa vier Bücher parallel. Ihre Buchempfehlung: Die Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny und generell die Literatur von Hermann Hesse. Backen ist auch ihr Ding und eigentlich sogar ihre große Leidenschaft. Eine Tätigkeit, die der Entspannung dient und in allen Lebenslagen ungemein hilft, was nicht nur Rosa gut tut, sondern auch uns. Hihi. Prädikat deliziös!

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Rosa denkt gerne und viel über das Leben nach, das sie am liebsten als „bunt, wellig und beweglich“ beschreibt. Stillstand ist nichts für sie. Sie ist gerne spontan und probiert Neues aus wie Gitarre spielen, Origamifalten oder Paragliding (gegen die Höhenangst. Äh ja?!), mag gleichzeitig aber auch ihren sicheren Hafen, ihr Zuhause und Strukturen. Eine gute Mischung macht´s sozusagen. Notiert. Generell haben es ihr so schöne Dinge wie das Rad – oder Vespafahren, Traumtagebuchführen, Katzen, Lesen, Städtetrips, hübsche Kleider und Wohnungen (wegen des wichtigen Wohlfühlfaktors), Schnittblumen, Kino, Theater, Ballett und Podcasts angetan. Sie liebt es früh aufzustehen, gut zu essen, Sport zu machen, ihre Familie und Freunde in der Nähe zu haben. Zu einer guten Bar, wie dem Barabend im Blumen, oder einer netten privaten Party sagt sie nicht nein, allerdings findet man sie in Clubs äußerst selten, denn Tanzen ist nicht unbedingt ihr Ding. Umso mehr aber die Musik: Bon Iver, Bonobo, The xx oder klassische Musik. Diese unterstreicht perfekt ihre melancholische und verträumte Ader… Rosa liebt auch die Natur, vor allem das Meer und den Wald. „Im Wald habe ich immer das Gefühl, dass alles gut ist.“ Wie herrlich.

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Oberflächlichkeit langweilt sie und Lügen, Geld-Fixiertheit und Unehrlichkeit gehen überhaupt nicht. Sie selbst ist nämlich ehrlich, zuverlässig und direkt. Letztere Eigenschaft kann manche auch vor den Kopf stoßen, aber das macht die zauberhafte Rosa gekonnt mit ihrer kreativen und lieben Art oder einer perfekten Zitronentarte im Nu wieder wett. Rosa sucht nach keiner symbiotischen Zweisamkeit, denn Freiräume und Individualität sind ihr wichtig, genauso wie Familie und Freunde. Generell ziehen sie Menschen an, die Beweglichkeit und Leichtigkeit und dabei zugleich Tiefe und Sicherheit ausstrahlen.

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Wenn Du also wie Rosa eine „gute Mischung“ mitbringst und gerne mit ihr den Frankfurter Alltag genießen und die weite Welt entdecken möchtest, dann schmachte nicht aus der Ferne, sondern spitze den Bleistift und schreibe dem Dreamgirl ein paar nette Zeilen. Es lohnt sich – versprochen!

Kontakt

Sorry, Rosa ist gerade nicht auf der Suche. Du kannst ihr leider nicht mehr schreiben.

Aber keine Sorge. Alle Porträts aus Frankfurt gibt es hier.