Ronja | 23 | Berlin

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„Manchmal trau ich mich sogar sonntags aus dem Haus!“

Ronja ist ein waschechtes Schwabenmädel aus Fridingen an der Donau. Fridingen? Noch nie gehört? Wir auch nicht, aber wir haben uns sagen lassen, dass direkt daneben das allseits beliebte Southside Festival stattfindet. Die kleine Schwester vom Hurricane. Ja, das kennen wir. Seitdem sich Ronja erinnern kann, war dieses musikalische Event ihr Lieblingshighlight schlechthin. Im Nachhinein war so ein Festivalnachbar wirklich erste Sahne, denn so gab‘s für die hübsche Baden-Württembergerin nicht nur Nachhilfe im Strom sparen, sondern auch den guten Musikgeschmack gratis oben drauf. Falls es euch entgangen ist, gratis ist für die Schwaben eh ein wichtiges Wort. Hihi. Scherz. Ansonsten steppte der Bär einfach überall, aber nicht im Dorf der 23-Jährigen. Wie blöd. Aber Ronja wäre nicht Ronja gewesen, hätte sie sich gelangweilt. Die Kleine hat sich einfach problemlos mit der dortigen Natur angefreundet und waghalsig als Torhüterin geglänzt. So als Mädchen fand sie reiten irgendwie auch okay, aber noch viel mehr konnte man den Sonnenschein für das allseits bekannte Pferde stehlen begeistern. Und wenn mal kein heißes Hottehü auf der Weide stand, wanderte einfach das ein oder andere Kleidungsstück in die Handtasche. Unbezahlt. Upsi. Aber Jungs, wir können das echt verstehen, denn zum guten Ruf einer Räubertochter gehört so ‘ne kleine Rabaukenkarriere einfach dazu! Ungestraft kam die damals 13-Jährige allerdings nicht davon, für die fehlenden Manieren gab‘s ein paar hübsche Sozialstunden im Krankenhaus. Seitdem ist Ronja nicht nur weiser, nein, sie findet alte Menschen einfach extremst goldig und ist immer bereit, schwere Einkaufstüten zu tragen oder der Omi einen Sitzplatz anzubieten. Da soll noch einmal einer über unsere Jugend meckern! Pah! Nach der zehnten Klasse war für Ronja sofort klar, dass dieses Abitur einfach so gar nicht in ihr Leben passt. Und da es im Krankenhaus gar nicht mal so übel war, zog sie an den Bodensee, um dort die Fachhochschulreife in Gesundheit und Pflege zu meistern. Weit verbreitet, aber gut: Auch Ronja reiste anschließend zum Work and Travel nach Neuseeland. Nur ohne Work. Denn der kleine Sparfuchs hatte für seinen Traum fleißig ein paar Taler zur Seite gelegt. Dank Herr der Ringe verknallte sich Ronja nämlich in der achten Klasse Hals über Kopf in die wunderbare Landschaft. Dort beschloss sie, zwischen einsamer Insel und Auto mit Totalschaden, Fotografin zu werden. Malen kann die Gute nämlich gar nicht, aber was Kreatives musste es unbedingt sein! Und wo kann man das besser lernen als in Berlin? Nirgends, richtig. Zur Zeit arbeitet sie hier in einem kleinen Porträtstudio und wenn alles klappt, ist sie 2015 fertig! Für den schöpferischen Input möchte Ronja danach ein Fotografiestudium ranhängen. Also unsere Däumchen sind jedenfalls gedrückt! Nach getaner Arbeit gönnt sich die angehende Knipserin oft eins der besten Konzerte der Stadt. Ihr letztes After-Work-Highlight waren ein paar Stunden mit der trashigen Halb-Chinesin Linkoban. (Hammergeil, danke für den Tipp!) Ronja genießt es, bei guter Musik alles rundherum zu vergessen und ihr Gedankenkarussell anzuhalten. Was nicht in den MTV Charts läuft, befindet sie meistens für gut! Aber der absolute Knaller kommt jetzt: Unsere Titelheldin beherrscht nämlich selbst ein vom Aussterben bedrohtes Musikinstrument. Damals peinlich, heute hip! Jungs, ihre Angie Performance auf dem Akkordeon fetzt einfach gewaltig. Jetzt benötigt Ronja nur noch einen sexy Bartträger, der ihr das Saiten zupfen auf der Gitarre beibringt. Und Männer, wenn man sich einmal in das Herz der Musikliebhaberin gespielt hat, bekommt man das volle Ronja-Programm. Nach einem erfolgreichen Ausflug ins Süß War Gestern oder einer durchzechten Barnacht bekocht Ronja ihre Lieblingsmenschen gerne mit ihrem Familiennudelrezept. Auf die heiß geliebte Pasta kommen immer frische Tomaten und Parmesan, denn ohne die roten Kullern könnte Ketchupfanatikerin Ronja einfach nicht leben! Und überkommt unsere wunderbare Protagonistin dann doch mal das Heimweh, holt sie sich das wohlige Gefühl einfach nach Friedrichshain und trinkt dazu ein Bier namens Wulle. Liebster Herr Zukünftig, wenn du weißt, wie man ein Feuer so richtig zum Lodern bringt, bestenfalls genauso auf Musik abfährst wie Ronja und vom Ananas essen ebenfalls Bauchweh bekommst, dann bist du bei dieser Traumfrau hier hervorragend aufgehoben. Wenn du ganz lieb fragst, verrät sie dir sicher auch, wo du die geilsten Frühlingsrollen Berlins bekommst. Also wir finden, das ist eine prächtige Win-Win Situation, die man sich einfach nicht entgehen lassen darf. Also ran da! ♥ 

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