René | 35 | Wandsbek

„Ein bisschen mehr laissez-faire würde diesem Land ganz gut stehen!“

Schon als Kind träumte René davon, so gut Kung Fu zu beherrschen wie Jackie Chan. Der war sein größtes Idol. Doch statt Kampfsport lernte er Musik, ganz nach den Vorstellungen des Herrn Papa. Gitarre, Klavier, Gesang – alles kein Problem für René. Sogar eigene Songs schreibt er, Chapeau! Die handeln von der Liebe oder vom Leben. „Désillusions“ zum Beispiel hat er seiner Lieblingsbäckerin aus Kindeszeiten gewidmet, bei der er in Paris tagein, tagaus das obligatorische Baguette kaufte, und die immer wieder die gleichen Scherze mit ihm gemacht hat. Doch eines Tages war sie plötzlich nicht mehr da – und René hat sie nie wieder gesehen. „Il ne fallait pas“, singt er: Das hätte nicht sein sollen. Mit Vorbildern wie Richard Bona, Henri Salvador und Kazumi Watanbe träumt der gebürtige Kameruner davon, vor einem großen Publikum aufzutreten. Zuletzt hat er es immerhin auf die Bühne des Hamburger Africa Day geschafft und dort die Leute mit seiner sanften Stimme verzaubert. Bevor René zum Studieren nach Hamburg gekommen ist, hat er nicht nur in Kamerun gelebt, sondern lange auch die Sonne in Kalifornien genossen, und zuletzt in Paris gewohnt. Hamburg soll es jetzt aber bleiben, trotz der wenigen Sonnentage – hier fühlt sich René pudelwohl. Mit seinen Freunden hängt er gerne beim Fußballspielen im Stadtpark ab. Abends zieht es ihn in die Schanze oder er organisiert Hausparties für mehrere Dutzend Feierwütige. Auf den Kiez hingegen geht er nicht mehr so oft, die Zeiten sind vorbei. Außerdem hat René ja auch einen Job, für den er – neben der Musik – lebt: Er ist Kameramann, Cutter, Autor und Regisseur beim ZDF. Mädchen für alles quasi. Stört ihn auch nicht weiter, denn so kann er sich nach Lust und Laune austoben. Zuletzt hat René am deutsch-indischen Kurzfilm Raju mitgewirkt. Oft nimmt er die Arbeit abends mit nach Hause, um dort an seinem Rechner (aus anno dazumal) noch bis tief in die Nacht Dokumentationen zu schneiden. Man muss zu diesem Computer – genauso wie übrigens zu Renés Fernsehgerät – sagen: Die beiden mögen vielleicht klapprig aussehen, dennoch leuchten die Farben darauf mindestens genauso sehr wie Renés Augen, wenn er beginnt, von seiner Arbeit zu erzählen. „Flachbildschirme kannst du vergessen.“ Ok, merken wir uns. Was das Thema Dating betrifft, so ist er ganz der Gentleman: Die Frau seiner Träume lädt René erst mal zum Kaffee ein, und geht dann mit ihr vielleicht eine Runde am Hafen spazieren. Wenn dem dann nichts im Wege steht, würde er auch zu einem gemeinsamen Abendessen nicht nein sagen, am liebsten Fisch im Portugiesenviertel. Den kann er übrigens auch easy-peasy selbst zubereiten: Die Zutaten für „Poisson braisé“, einem kamerunischen Nationalgericht, hat er immer zu Hause. Doch bis René die Frau seiner Wahl bei sich bekocht, muss er sich der Sache schon sehr, sehr sicher sein. Dann allerdings ist bestimmt auch eine private Musikvorstellung drin – mit Gitarre, Gesang und ganz viel Strahlen in den Augen. Na, Ladies, wer kann da noch widerstehen?

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