Paul | 32 | München

„Es muss immer was geben, das ausbaufähig ist.“

Wer ist eigentlich Paul? Paul wurde vor 32 Jahren in München geboren. Von seiner Mama, man mag´s kaum glauben. Die hatte irgendwann genug von der flachen Landschaft in und um Hannover und hat sich überlegt, dass es in München eigentlich viel schöner ist, Kinder zu bekommen. Pauls Papa durfte auch mit. Happy Family! Mit den Bergen und Seen kam eins zum anderen und Paul zum Segeln. Als kleiner Knirps war er oft mit seinem Papa draußen am Ammersee. Die dilettantischen Zeiten sind vorbei, jetzt segelt Paul im ganz großen Stil. Dafür werden eigens die Muckis im Fitnessstudio gestählt. Von nichts kommt nichts. 2013 und 2014 hat er die Chiemsee-Segel-Meisterschaft zweimal in Folge gewonnen und nun einen tollen Pokal. Heißes Eisen, also der Paul. Aber nun von Anfang: Nach der 4. Klasse ging´s für Paul auf die Realschule. Montessori. Man hört Hip Hop und war auch sonst ziemlich entspannt unterwegs. Das war damals halt so, sagt er. Auch die Sache mit der Big Band. Eigentlich wollte er Gitarre spielen. Wegen der Coolness. Und den Mädels. Aber der Aussage „Paul du spielst Posaune, weil du so dicken Lippen hast“ konnte auch er sich nicht widersetzen. Obwohl er´s sonst eher nicht so mit Regeln hat. 2004 beginnt er eine Lehre zum Industriemechaniker. Warum auch nicht. 2011 hat er seinen Meister in der Tasche und steigt im elterlichen Betrieb ein. Das ist übrigens der älteste Copy Shop in München. Er ist der Mann für alle grobe und feine Mechanik. Sein Bruder kümmert sich um das BWL-Gedöns. Familienbetrieb. Läuft. Paul hat aber auch mal Freizeit und da düst er am liebsten mit seinem Motorrad durch die Gegend. Lederjacke an und rauf auf´s Bike. Das macht ihn richtig glücklich. Aus dem Hip-Hopper ist ein echter Rocker geworden. Abends trifft man ihn auf ein gemütliches Bier (gerne auch mal 2) im Corleone, Café Cord oder im Substanz. Coole Leute, entspannte Beats. Nais. Weißwein mag er übrigens nur, wenn er mineralisch ist und er braucht kein Oktoberfest, um seine Lederhose zu tragen. Lesetechnisch steht er voll auf Ken Follett. Säulen der Erde findet er richtig geil. Das Buch hat er jetzt nicht mehr, dafür aber Sturz der Titanen. Paul tauscht gerne seine Bücher. So ist immer neuer Lesestoff am Start. Schlau! Auf die Ohren gibt´s bei ihm Asaf Avidan. Den findet er sehr musikalisch. Mando Diao geht aber auch. Oder den Soundtrack von Django Unchained. Manchmal knallt er sich auch ein einstündiges Dubstep-Set in die Birne. Geht aber nicht immer. Wenn man ihn fragen würde, ob Berge oder Meer, würde er sich immer wieder für die Berge entscheiden. Er sagt, er habe einen Palmen-Koller seit er mal in Thailand war. Ob das vielleicht an den Heuschrecken liegt, die er dort gegessen hat, sei dahin gestellt. Auch sonst ist Paul ein echter Gourmet. Mag gutes Essen, hasst Salat putzen und kauft lieber bei seinem kleinen Gemüsehändler des Vertrauens ein, als im Supermarkt. Fertiggerichte findet man bei ihm genauso wenig wie schlechten Rum. Paul kocht höchstens einmal am Tag. Seine Spezialität ist ein Spargelrisotto. Dafür setzt er eigens einen Sud an, der dann da rein kommt. Mit ganz viel Parmesan. Nach Rezept kocht er nicht so gerne, da probiert und improvisiert er lieber. Außerdem steht er auf indische Gewürze und Kräuter aller Art. Mehr ist besser. Aber halt auch nicht immer. Kreuzkümmel in der Bolognese war dann gar nicht mal so lecker. Paul liebt es zu diskutieren und steht bei Frauen auf schwarzen Humor und lange Haare. Bei letzterem ist er sich aber nicht ganz sicher. Seine Füße mag er. Sicher. Paul füttert die Eichhörnchen auf seinem Balkon (süß!) und hasst Socken. Er ist halt einfach ein bodenständiger Typ und liebt seinen Lotusgrill. Abends kann es mal etwas später werden bei Balkon-Romantik mit Gitarre und Tegernseer. Paul kann auch super Pancakes. Seine Spezialität: Banane in den Teig schnippeln. Dann Nutella drauf. Mit dem großen Löffel. Yummy! Exzellenten Kaffee gibt’s obendrauf. Kaffeekultur deluxe. Oh, und Paul macht gerne Komplimente. Sein nächster Urlaub geht übrigens nach Schweden. In ein kleines Häuschen am See. #romantisch  Auf, auf – ran an den Mann und mitgehen!

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