Natascha | 31 | Berlin

„Ich könnte mich nicht zwischen Han Solo und Indiana Jones entscheiden.“

Man kennt das ja … Berlin ist teuer. Für gewöhnlich hat man die Wahl zwischen einem Plattenbau am Stadtrand, oder einem Rattenloch in den eher unfreundlichen Ecken der Szene-Bezirke. Aber halt, was sehen unsere müden Augen, als wir in den 400. Stock mitten in Friedrichshain steigen? Eine Dreizimmerwohnung? Mit Balkon? Hell? Schön geschnitten? Hier wohnen doch bestimmt mindestens fünf Personen! Nein … nur eine einzige. Natascha.

Es gibt so Menschen, die sind einfach schön. Von innen, von außen, von links, von rechts – rundum. Und als uns Natascha die Tür aufmacht, sind wir kurz ein wenig vor den Kopf gestoßen. Sie sieht aus wie eine perfekte Mischung aus aus dem Ei gepellt und gemütlicher Sonntagmorgen zu Hause. Um Beyoncé zu zitieren: She woke up like this. Als sie dann auch noch Kaffee in den großen Gläsern serviert und den perfektesten Kuchen aus dem Kühlschrank zaubert, sind wir endgültig sicher: Hier ziehen wir ein.

Der Kuchen ist selbstgebacken und so lecker, dass man weinen möchte. Kein Wunder, denn Backen, Salate und Müsli machen ist nach eigener Aussage schließlich ihre Spezialität. Wenn es ums Kochen geht, wird die Sache dann ein wenig komplizierter. Zwar findet Natascha Kochbücher unheimlich schön, würde sich selbst aber eher als den „Schnippler und Reicher” beschreiben. Reicht ja! Zum Essen gibt es dann übrigens gern einen trockenen Rotwein – aber auf keinen Fall Sekt, der kommt Natascha nämlich nicht in die Küche.

Mit dem richtigen Mann an ihrer Seite würde sie sich aber garantiert auch mal an die richtig aufwändigen Rezepte wagen, denn wenn man eines über Natascha sagen kann, dann, dass sie gerne neue Sachen ausprobiert. So hat sie zum Beispiel mal ein Jahr Parkour gemacht. (Höchstwahrscheinlich wegen ihrer Liebe zu Takeshi’s Castle …) Zuletzt hat sie das Surfen für sich entdeckt und träumt seither von ein paar Monaten Auszeit am Wasser, wo sie sich täglich in die Fluten stürzen und nebenbei ein bisschen arbeiten kann. Portugal wäre da zum Beispiel eine Idee. („Haifrei und günstig!”) Und eine gute nebendrein!

Arbeiten kann Natascha ohnehin wo sie mag, besonders seit sie sich vor fast einem Jahr mit zwei Freundinnen selbstständig gemacht hat – als Grafik Designerin. Jetzt arbeiten die Mädels zusammen in Friedrichshain und produzieren jede Menge coolen Kram. Ganz schön mutig, aber das war Natascha schon immer, träumte als Kind davon, genau wie Pippi Langstrumpf zu sein: „Mutig, selbstständig, abenteuerlustig, nicht auf den Mund gefallen, aber durch und durch herzensgut. Dazu ein Pony, Papa ein Kapitän und man selbst immer flüssig. Ein Traum.”

Zumindest das kunterbunte Haus – ohne Äffchen und Pferd – hatte sie schon ziemlich früh für sich. Denn der Grund, weshalb Natascha sich dieses fabelhafte Träumchen von Wohnung leisten kann, ist ganz simpel: Sie ist schon während des Abiturs hier eingezogen. Damals noch als WG mit einer Freundin! Gewieft!

Übrigens zogen Natascha und ihre Eltern erst als sie zehn Jahre alt war nach Berlin, vorher hat sie in Moskau gewohnt. Hier angekommen haben ihre Eltern sie dann direkt ins kalte Wasser (aka eine deutsche Schule) geworfen, wo sie am ersten Tag rein überhaupt gar nichts verstanden hat. Ein Glück, dass sie eine waschechte Wasserratte ist! Wenn sie sich inzwischen entscheiden müsste, fühlt sie sich definitiv mehr als Berlinerin. Und vor allem Friedrichshain hat es ihr einfach angetan. Wo sonst kann man bei Rossmann einen Punk mit nichts als Fencheltee im Korb treffen? Richtig. Nirgendwo.

Wenn Natascha gerade nicht arbeitet, kocht oder surft, schaut sie sich leidenschaftlichgern Basketballspiele an. Das war schon immer so, immerhin war Opa ein riesiger Michael-Jordan-Fan. Ansonsten geht sie gern ins Kino – besonders Freiluft – und liest. Und zwar bitte im Original! Nur vom exzessiven Clubbing als Freizeitbeschäftigung könnte man sie niemals überzeugen. Das hat Natascha bisher zwei Mal in ihrem Leben gemacht und war beide Male eher mäßig bis weniger begeistert! Dann lieber zu Live-Musik abhotten! Oder entspannt ein bisschen klassischer Musik lauschen. Nur bitte, bitte keine Schlager.

Gesucht wird also ein Mann mit Humor, Hirn, Herz – und vielleicht sogar einem Hund. (Hätte Natascha einen Dackel, würde der Baguette heißen.) Das sollte doch eigentlich nicht allzu schwer zu finden sein, oder? Übrigens: Fernweh? Das hat die schöne Blondine nämlich irgendwie immer – und eine Tante am schwarzen Meer …

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