Milly | 20 | Berlin

„Warum massiert mich jetzt eigentlich keiner?“

Milly ist in Baden-Württemberg geboren, aber seit ihrem fünften Lebensjahr im gemütlichen Nürnberg aufgewachsen. Fränkisch hat sie sich trotzdem nie angeeignet. Skandal! Die Kindheit verlief normal: Haus, Garten, Bobby-Car, Au-pair, Europa Park Rust. Lieblingsride: Die berühmt berüchtigte Silver Star, damals die schnellste und fast höchste Achterbahn Europas. Bäm. Wegen Bobby-Car: Erster großer Autounfall mit vier Jahren, alle Schneidezähne waren rausgebrochen. Stichworte: Bordstein, Kollision, Krankenhaus. Aua. Milly hat am liebsten Alfred Jodokus Kwak geschaut, viel zu früh die Bravo gelesen und wollte immer aussehen wie Emma Watson im dritten Harry Potter-Film. Sie tanzte Ballett, ist aber gegangen worden, da sie das mit dem Spagat nicht hinbekommen hat. Was folgte, waren eine kurze Tenniskarriere und die Links-Außen-Heldin beim 1. FC Feucht, dem Handballverein der Region. Logo. In der Jugend verabscheute Milly Tokio Hotel, liebte US5 – aus heutiger Sicht eindeutig peinlicher – und wechselte später zur Emopop-Fraktion. Good Charlotte und Bullet for My Valentine, jedes Jahr Rock im Park, schwarze Haare, blonder Pony, Lippenpiercing. Mit dem Schulsystem in Bayern kam Milly nicht ganz klar, also beschloss das Fräulein mit 18, dass sie dringend eine Physiotherapeuten-Ausbildung braucht. Nachdem sie sich bei vier Berliner Schulen beworben hatte und jede einzelne sie tatsächlich annahm, packte unsere Titelheldin im Sommer 2013 ihre Koffer und siedelte in die Hauptstadt über. Nach dem Examen im nächsten Jahr sieht Milly sich ja erst mal reisend. Sie wird ein Ticket nach Bali buchen und vor Ort checken, wohin man noch so fliegen könnte. Ach, Hauptsache sie trifft eine Schildkröte in freier Wildbahn. Rest egal. Der Physio-Job macht ihr übrigens mega viel Spaß, da wird sie irgendwann auch weitermachen, keine Sorge. Vielleicht noch ein bisschen Weiterbildung im Bereich Osteopathie oder Naturheilkunde und die 20-Jährige macht uns alle wieder ganz. Richtig Bock! Ihr Plan für diesen Sommer steht bereits. Die Frau wird probieren ein Rad zu schlagen. Man wächst ja auch mit seinen Aufgaben. Nur mal so: Milly ist eher weniger Clubmaus. Sie zieht lieber mit ihren Freunden rum, trinkt leckeres Bier (Augustiner & Tegernseer) oder Wein, sitzt draußen, beobachtet Menschen und quatscht. Ganz besonders eignet sich dazu ihr heimlicher Hotspot „Baum am U-Bhf. Eberswalder“. Ja, da gibt es anscheinend einen Baum. Genau einen. Und den mag Milly. Am liebsten hört die Dame zur musikalischen Untermalung Ego FM. Den Sender hat sie per Internetz bis nach Berlin importiert. Irre. Da läuft so Deutschrap und alles andere. Bei Casper wird Milly übrigens ein bisschen aufgeregt. Den findet sie ziemlich nice. Aber nur wegen des Raps, is klar. An ihrer persönlichen Sneakerfront holt Adidas gerade derbe auf. Wobei sie ihre Flyknit Roshes schon ganz schön abfeiert. Hohe Schuhe hatte sie seit gefühlten 500 Jahren nicht mehr an. Dafür versorgt sie uns mit der Info, dass Affen rallig werden, wenn man sie mit Zwiebeln füttert. #lifelessonsbymilly. Momentan liest Milly Der Fledermausmann von Jo Nesbø. Der Typ hat eine Buchreihe rausgebracht und aus ihr unerfindlichen Gründen fing sie damals mit den beiden letzten an. Auch gar nicht mal so schlau. Hihi. Romantik, Himbeeren und Wärme zaubern ihr ein Lachen aufs Herz. Bei Füßen, Paprika und Korinthenkackern hört der Spaß allerdings auf. Nicht mit Milly. Dafür ist ihr das eigene Leben zu kurz. Ihr „resting face“ sieht nach eigener Angabe übrigens motivationslos aus. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Unser Mädchen ist abenteuerlustig, probiert gerne und jederzeit Neues aus und glänzt durch selten gewordene Zuverlässigkeit. Wer bei Kurt Krömer und/oder SMS von gestern Nacht lachen muss, gerne zu Shiso Burger geht und versteht, dass Milly immer perfekt auf das Outfit abgestimmte Socken trägt, der möge doch nicht länger mit sich und dem Kontaktformular hadern. Wegen Milly. Vanilly. Sorry, der musste sein. Krönender Abschluss. <3

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