Martha | 31 | Berlin

„Einen Whisky bitte!“

Beginnen wir mit den Knaller-Facts: Martha hat nach der Schule in einem Schloss gewohnt. In einem richtigen Schloss! Allerdings ohne Krönchen. (Schade!) an diesem zauberhaften Ort konnten Musiker nämlich ganz weit weg von allem Großstadttrubel in Ruhe an ihren Werken und Auftritten proben. Und sich nachts betrinken. Irgendwo im schwäbischen Outback hat Martha also tagsüber verzaubert den Klängen gelauscht, ein bisschen Verwaltung gemacht und in der Nacht die Weinflaschen versteckt.

Wahrscheinlich hat sie genau auf diesem Künstler-Schloss ihre Liebe für Kunst und Kultur entdeckt. In Düsseldorf hat sie bei der Kunstsammlung als Assistenz des kaufmännischen Direktors gearbeitet und ziemlich viel über Fotografie gelernt. Und weil Martha ihre Leidenschaften nicht lange versteckt, hat sie sich eine Kamera gekauft und los ging’s. Erst stand sie vor der Kamera, dann nur noch dahinter. Es folgte ein Projekt nach dem nächsten und plötzlich bestand ihr Freundeskreis nur noch aus Fotografinnen. Weil man voneinander halt am besten lernen kann, entstand daraus eine inspirierende Gemeinschaft, die sich einmal im Monat trifft, Ideen und Erfahrungen austauscht und mal so nebenbei einen Sekt schlürft. Classy!

Momentan arbeitet Martha an ihrer ersten Ausstellung in Berlin. Große Frauen der Geschichte. Darin möchte sie dem geneigten Betrachter zeigen, was wäre, wenn die großen männlichen Persönlichkeiten der Geschichte Frauen gewesen wären. Die Frage findet sie nämlich so spannend, dass sie seit Monaten an dieser  Fotoreihe arbeitet und genau das beantworten wird.

Mit der Kunst geht’s gleich weiter, wenn sie für ein Metalmagazin auf Konzerte geht und dort pogend ihre Texte darüber schreibt. So kleine, noch unbekannte Bands in kuscheligen Locations – da geht ihr Rockerherz auf. Hättest du nicht gedacht, was? Und nach dem Konzert geht’s bitte prompt in die Bar um die Ecke, um entweder einen Whisky oder Absinth bestellen. Erst wenn es nach Tankstelle und Lagerfeuer schmeckt, ist Martha noch ein bisschen glücklicher.

Martha ist übrigens ein Retro-Mädchen. Sie liebt alte Fotos, möchte die 20er Jahre alltagstauglich machen und unbedingt bald einen Swing Tanzkurs machen – kommste mit? So ein bisschen ästhetisches Empfinden sollte der Mann an ihrer Seite vielleicht haben, bitte sehr eigenständig und ab und zu der Ruhepol an ihrer Seite sein – denn Martha ist quirlig, läuft schnell auf ihren hohen Schuhen und will die Welt entdecken! Gibt ja auch viel zu sehen.

Was wir noch über sie erfahren haben? Es gibt einen Cocktail, irgendwo in einer Bar in Düsseldorf, den hat sie erfunden (und das ein oder andere Mal verkostet). Ihr Staubroboter heißt Svetlana und in den Fotoalben ihrer Familie gibt’s peinliche Jugendfotos von ihrer Gruftiphase. Den Rest dürft ihr dann aber bitte selbst rausfinden! Am besten jetzt sofort!

Kontakt

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