Marian | 24 | Neukölln

„Ohne 3-Gänge-Frühstück geht bei mir ja nichts!“

Marian hat als Kind mal ganz kurz in Augsburg gelebt, ist aber in Wirklichkeit waschechte Berlinerin. Als Einzelkind wurde sie mit jeder Menge Liebe und Aufmerksamkeit verwöhnt, allerdings wirklich nicht verzogen. Marians Lieblingsspiel war Fangus und Versteckus, aber bitte nur, wenn sie als Katze geschminkt war. Das forderte sie in jungen Jahren eigentlich täglich. Schule fand sie prima, am wichtigsten war natürlich, neben wem man sitzt. Genau! Marian hat es nicht so mit Instrumenten und Noten, konnte aber schon immer gut tanzen. Von Klassisch über Jazz bis Modern hat sie alles mitgemacht. Momentan trainiert sie wieder in ihrem alten Tanzverein. Schöni! Als Teenie hat sie an der Warschauer Straße mit ihrem Metalcore-Freunden abgehangen. Heaven Shall Burn findet sie heute noch spitze. Mit professionell gefälschtem Ausweis – Tesafilm, Kopierer, los geht’s – hat man sich ausgiebig in den alten Magnet Club geschummelt. Nach dem Abi 2009 ist Marian Richtung Hamburg gezogen, um Stadtplanung zu studieren. Das ist ein bisschen wie Architektur, nur vielfältiger. So mit Politik, Soziologie, Architektur, Ökonomie und Ökologie. Am Ende kann man alles und nichts. Vor zwei Jahren ging es dann zwecks Austausch nach Buenos Aires. Ganz neue Mentalität und insgesamt der absolute Wahnsinn. Im positiven Sinne, natürlich. Seit 2013 hat die Gute ihren Bachelor und ist direkt mal zurück in unsere schöne Hauptstadt gezogen. Das Heimweh war gr0ß. Hier arbeitet Marian an ihrem Master und wird später Urbanistin. Klingt toll, ist toll. Nebenbei jobbt sie fleißig in einem Verkehrsplanungsbüro. Ihr letztes Großprojekt zum Tempelhofer Feld ist ob des Volksentscheids nix geworden. Also auf zu neuen Taten. Am Wochenende geht sie regelmäßig tanzen. Unfreundlich wird sie dabei nur, wenn sie dämlich von der Seite angequatscht wird und eigentlich gerade im intensiven Bewegungsfluss steckt. Wilde Renate, Rosis, Chalet oder Schmutziges Hobby: Alles kann, alles muss. Aber nur mit ganz wenig Schnaps, auf gar keinen Fall Drogen und ohne Nikotin. Morgens wird Marian mit Spreeradio geweckt, weil das der einzige Sender ist, den sie empfängt. Abends macht sie sich Band of Horses, Lykke Li und Lorde an. Frauenzeitschriften findet sie ganz schlimm, gerade liest sie ‘Wir haben noch das ganze Leben‘ von Eshkol Nevo. Garfield, Pfauen und das Alpenpanorama auf 3sat bereiten ihr Freude. Handy ist ihr nicht so wichtig. Marian braucht kein Whatsapp, um zu kommunizieren. Sie ist ziemlich ruhelos, muss sich also öfter zwingen, einfach mal nichts zu tun. Ihr gepflegter Sarkasmus geht ab und an in Zynismus über. Harte Schale, weicher Kern und so. Beim Essen darf es gerne bodenständig sein, hauptsache zwischendurch gibt es genug Schokolade. Die Lady ist immer in Bewegung: Im Winter Fitnessstudio, im Sommer Rad fahren und Tango tanzen. Marian sucht einen lustigen und ganz normalen Boy. Sehen und gesehen werden ist ihr vollkommen latte. Hipster muss nicht, quasi. Na denne: Ran da. So entspannte Ladies gibt es ja nicht all zu oft!

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