Maren | 31 | Recklinghausen

„Manchmal muss man einfach machen!“

Als wir vor den Türen der TYDE Studios im ruhigen Dortmunder Hafen sehnsüchtig unser Date erwarteten, tat sich am Horizont auf einmal der Sonnenschein auf. Wir trafen auf die bezaubernde Weltenbummlerin Maren. Im Gepäck: ihre gemütliche Zweitwohnung auf Rädern sowie den leckersten Matsch-Apfelkuchen aus den Niederlanden. Es war Liebe auf den ersten Biss, ähm, Blick – in jeglicher Hinsicht.

Sonnengebräunt, barfuß und mit einem strahlenden Lächeln begrüßte uns die Singledame. Einen Tag zuvor war sie mit ihrem heißen Bulli-Gefährt noch in den Straßen Hollands unterwegs. Nach unserem Treffen geht es für fünf Wochen einfach so Richtung Portugal, verriet sie uns. Wie macht sie das nur neben der Arbeit im alltäglichen Leben? Das haben wir uns auch gefragt und direkt nachgehakt. Eins können wir schon mal verraten: eine Kombination aus einer großen Portion Mut und einer Prise Glück brachten Maren auf ihren richtigen Weg. Wie Maren zu ihrem balancierten Leben aus Reisefieber und Sozialarbeit kam? Aufgepasst!

Auch unsere Maren hat mit kleinen Schritten angefangen. Aufgewachsen ist die junge Dame in Oer-Erkenschwick, einem Stadtteil von Recklinghausen am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Als Dorfkind wurde hauptsächlich in der Clique abgehangen. Lange Partynächte blieben allerdings aus, da der letzte Bus nicht lange auf sich warten ließ. Da ging der Ofen früh aus. Ein Pferdemädchen war sie auch nicht wirklich, trotz des ländlichen Lebens zwischen Koppeln und weiten Feldern.

Schon damals liebte sie eher die ereignisreichen Urlaubstrips mit ihrer Familie. Mit vier Jahren stand unsere Sportskanone bereits das erste Mal auf Skiern. Papa nahm sie regelmäßig mit zum Windsurfen an den Gardasee. Früher war das nicht so ihr Ding – ganz im Gegenteil zu heute. Denn Maren hat eine innige Beziehung zu Boards entwickelt, so kennt man sie jetzt als rollende Skaterin auf Asphalt oder als Surfgirl auf turbulenten Gewässern. Hier macht Maren immer eine gute Figur. Auch wenn sie sagt, dass sie am Strand wie ein Asi rumläuft. Das können wir uns bei ihrem Anblick gar nicht vorstellen.

Nach ihrem erfolgreichen Abitur absolvierte Maren eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin. Im Anschluss ging es für das Sozialpädagogik-Studium an die Fachhochschule in Bochum, gepaart mit einigen Nebenjobs. Im Laufe der Karrierereise entstand jedoch der Wunsch: Ich will Meer Zeit. Mehr Zeit für sich selbst sowie mehr Zeit am Wasser.

Das Schicksal stattete ihr daraufhin kurzerhand einen Besuch ab und brachte ein besonderes und verlockendes Jobangebot mit sich. Sechs Monate im Jahr als Vollzeit-Sozialarbeiterin in Dortmund stationiert  sein und die restliche Zeit die Möglichkeit haben zu reisen. Das klingt nach einem Glücksgriff, oder?  Das dachte sich Maren ebenfalls und wagte den mutigen, lebensverändernden Schritt.

Ihre aktuelle, traumhafte 50-Quadratmeter-Wohnung in Recklinghausen stellt sie für Untermieter auf Zeit zur Verfügung, sodass sich unsere Blondine halbjährlich nur mit ihrem Marke-Eigenbau-Bulli, gefüllt mit ausgewähltem Hab und Gut, auf Spritztour begibt. Unterwegs hat sie schon so einiges erlebt. Fremde Backpacker, ein platter Reifen, ein herrenloser Hund, der Platz auf dem Beifahrersitz nahm … das Leben dieser Dame steckt voller Überraschungen.

Eines Tages ergriff Maren auf ihrer Reise die Chance, ein zweimonatiges Praktikum an einer Kiteschule im südlichen Brouwersdam in Holland anzufangen. Kurz danach fand sie sich bereits in ihrer jetzigen Ausbildung zur Kitesurflehrerin wieder, welche sie voraussichtlich im September absolvieren wird. Was bleibt uns da zu sagen? Sportliche Leistung!

On tour hört Maren am liebsten gitarrenlastige Singer-Songwriter wie Ben Howard und Xavier Rudd. Typische Roadtrip-Mucke eben. Aber auch deutsche Künstler kommen hier nicht zu kurz. Wir reden hier jetzt nicht von Schlager, keine Sorge. Doch die Beginner haben Maren als treuen Fan für sich gewonnen. Damals wie heute geht sie sehr gerne zu Auftritten des Hip-Hop-Trios. Das beste Konzerterlebnis gab es allerdings in Hamburg mit den Stereophonics. Eine Britpop-Band, die Maren einen grandiosen Abend beschert hat, wie sie uns erzählt.

Wie wir bereits erfahren haben, ist die liebe Maren nicht so die Partymaus, denn sie hat keine Lust – wir zitieren ihren genauen Wortlaut – „verrafft und verkatert“ zu sein und nutzt lieber den Tag. Jedoch bekommt man sie, wenn sie mal im Heimatlande ist, mit ihren Freunden aus Bochum in der Trompete oder der Rotunde zu Gesicht. Hier kann sie die Veranstaltung Goldene Zeiten empfehlen.

Nun willst du aber bestimmt wissen, wie du Marens Herz am besten erobern kannst. Wir haben mal nachgehört, worauf unser Single so wert legt. Der Herr der Schöpfung sollte recht unkompliziert und locker sein. Jackpot wäre es, wenn du ebenfalls die Liebe zum Wellenreiten teilst. Das Kiten würde dir unsere zukünftige Lehrerin aber auch einfach beibringen. Das hat uns Maren bereits mit einem Augenzwinkern verraten. Also keine Scheu!

No-Go sei wohl ein andauernder Stubenhocker mit Spielkonsolen-Sucht. Der visuellen Welt kann sie nicht so viel abgewinnen. Pack lieber deine Lust auf Aktivitäten in der Realität aus, wenn du auf diese Frau triffst. Falls deine Möglichkeiten der großen Mitreise etwas eingeschränkt sind, sollte zumindest die Toleranz gegenüber Marens Reiselust vorhanden sein. Denn wir haben es hier mit einer sehr freiheitsliebenden Person zu tun. In einer festen Beziehung darf allerdings die Nähe zueinander natürlich nicht zu kurz kommen. Hier ist einfach ein gesundes Gleichgewicht nötig.

Einen Volltreffer landest du mit handwerklichem Geschick, da wird unsere Maren wohl schnell schwach. Vielleicht geht ihr in Zukunft Hand in Hand den weiteren Ausbau ihres geliebten Bullis an. Denn hier ist so gut wie alles Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Ein selbst gebautes Bett, romantische Lichterketten, gemütliche Kissen und ihr haariger Elch-Kollege an der Tür dürfen auch nicht fehlen. Wir wären am liebsten direkt mitgezogen.

Ob Holland, Portugal, Oer-Erkenschwick oder Dortmund – Maren fühlt sich überall heim. Doch sie steht dazu, Ruhrpottlerin zu sein. Sie ist gerne im Westen Deutschlands und genießt die aufgeschlossene, lockere Art der Leute vor Ort. So gerne sie auch unterwegs ist und andere Länder erkundet, das Herz ist an die Heimat gebunden.

Also, wir sind ziemlich angetan von dieser charmanten, fröhlichen und sympathischen Gesellin. Und du hast nun Appetit auf niederländische Delikatessen bekommen? Bock auf Roadtrips sowie Lust, die Gewässer und diese Frau zu erobern? Dann aber hoppigaloppi! Wir wollen bei unserem nächsten Treffen mit Maren nämlich eine entzückende Lovestory zu hören bekommen. Schreib ihr doch am besten direkt.

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