Kim | 30 | Berlin

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„Wenn noch einmal jemand zu mir sagt: Iss doch n Joghurt … “

Kim ist in Herne aufgewachsen. Deswegen kann er „Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt…“ trotzdem nicht mitsingen. Den klassischen Schulweg hat er ab der 10ten verlassen und ist nach Recklinghausen auf ein Berufskolleg, um dort alles rund um Gestaltung zu lernen – graphische Dinge, Farbenlehre und so was Feines. Danach hat er beim CVJM ein Jahr lang Kinder betreut. Okay, das war nicht ganz so sein Ding, aber den Zivi muss man ja irgendwie rumkriegen. Hart für den Ruhrpott: Der Gute ist danach nach Münster gezogen, um in schöner Altstadtatmosphäre Produktmanagement für Modedesign zu studieren. Dort hat er industrielle Produktion, Maßschneidern und – na holla – Aktzeichnen gelernt. Das Berufspraktikum bei den schicken Mädels von mongrels in common wurde dann prompt nach Berlin verlegt. Seine erste Begegnung mit der Moderealität hat ihm die Blauäugigkeit genommen und die Gewissheit einverleibt, mit diesem Beruf seine Miete bezahlen zu müssen. Down-to-earth, aber richtig. Zum Glück war er selber nie einer von den Jungs, die dachten, nach dem Studium müssten sie sofort nach Paris, auf den roten Teppich oder vor der Kamera agieren. Aber hey, der Ansporn ist da. Immerhin ist er mittlerweile Visual Merchadiser bei COS. Da macht er „alles was man sieht“ – nämlich Shopfloor, Schaufenster, naja und manchmal hilft er eben auch bei der Klamottenberatung. Wenn Kim frei hat, trifft er sich mit Menschen, die er mag, und geht wirklich gerne essen. Letztens war er in Zürich und hat „erwärmten Käse“ für 38 Franken und dazu ‘ne „Probe Wein zum Einatmen“ für läppische 6,80 Franken geordert. Sagen wir mal so: Das sind zu viele Euros, wenn man umrechnet. Darüber kann er sich herrlich aufregen. Genauso wie über die Planung von Weihnachtsfeiern. Vegan, glutenfrei, laktosefrei, vegetarisch? Findet er richtig anstrengend. Dabei kocht er wirklich gern, obwohl sich im Kühlschrank manchmal nichts ausser Weißwein befindet. Und ein gewisser Vorrat an Snickers, denn ja – Diva hin oder her – so ein Hunger zwischendurch ist nicht witzig! Kim ist zwar kein ehrgeiziger Musiknerd, aber ohne Kling Klang geht’s eben auch nicht. Er liebt es, sich einfach mitziehen zu lassen, ist total begeisterungsfähig und findet vieles super. Seit zwei Jahren lebt er nun in der Hauptstadt – im schönen Friedrichshain, da wo die Mamis und Papis wohnen. Ausrasten kann er in Kreuzberg ja immer noch. Isso. In seiner Wohnung liegen ganz viele Ausgaben der Vogue, aber nur von vor 1995, da war die nämlich noch gut. Trödelmarkt-Schätze findet man bei ihm jetzt nicht so viele. Liegt daran, dass er einfach nicht handeln kann. Bei zwei Euro weniger ist er schon stolz wie Bolle. Na, ein wenig schüchternes Landei is halt noch drin. Kim hat einen herrlichen Humor, bisschen böse und großartig! Mit dem ist es so erfrischend unkompliziert – Männers, nehmt eine gute DVD mit, ‘ne Packung Snickers (oder zwei) und alles wird gut und schön und fabulous. We promise!

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Sorry, Kim ist gerade nicht auf der Suche. Du kannst ihm leider nicht mehr schreiben.

Aber keine Sorge. Mehr Jungs aus Berlin gibt es hier.