Julia | 23 | Köln

„Ich bin halt so ein richtiges Mädchen-Mädchen.“

Das ist sie wirklich, unsere Julia. Aber sie kann noch mehr. Wohlbehütet aufgewachsen in Wankum, nahe der holländischen Grenze, hat sie, ganz typisch Dorfkind, ihre halbe Kindheit auf dem Reiterhof verbracht. Selbstverständlich in selbstgenähten, gebatikten Schlaghosen. Und draußen gespielt hat sie, so richtig mit Matsch und auf Spielstraßen. Neben Turnierreiten, Blockflöte und Discofox tanzte sie auch Salsa und Bauchtanz. Ja, Bauchtanz! Als Kind wurde ihr regelmäßig ein Pottschnitt verpasst, #praktischundso. Daran hat sie noch heute zu knabbern. Nach der Grundschule hatte Julia erst mal die Schnauze voll von Jungs und wollte unbedingt auf eine Mädchenschule – gesagt, getan. Von da aus ging es aufs Berufskolleg nach Krefeld, das Fachabi bestehen und sich erfolgreich zur Kosmetikerin & Masseurin ausbilden zu lassen – oh yes! Danach ging es straight nach Köln, wo sie dann erst mal in einer großen Therme massierte. Und manikürte. Und pedikürte. Aber das hat Julia  am Ende nicht gereicht. Und sie steht auch nicht so auf behaarte Männerrücken. Also hieß es „irgendwas mit Medien“ und bäms hat sie noch ein Studium draufgehauen, nämlich PR Management. Als ihr auch Köln zu klein wurde, ging es für ein Semester ab nach Südafrika. Julia schnappte sich ihre Freunde und ein Zelt und fuhr durch Namibia, Botswana und Simbabwe. Die Frau hat was gesehen! Julia geht steil auf Taylor Swift, Sneakers, Karneval und hat eine riesige DVD-Sammlung, wobei sie sich zugegeben für ihre Twilight-Reihe schämt. Dafür hat sie Fifty Shades of Grey nur halb gelesen! Kunst mag sie auch, aber bitte nur alte Sachen, à la Renaissance. Bei moderner Kunst hört es dann auf. Is dat Kunst oder kann das wech? Wenn sie mit ihrem Fahrrad von Neuehrenfeld zum Praktikum bei der PR-Agentur im Rheinauhafen fährt, freut sie sich über jedes Wetter. Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – egal! Julia treibt sich gern in den kleinen Cafés auf der Aachener Straße rum, sitzt am Rhein und neuerdings sympathisiert sie auch mit der Kölner Südstadt. Kennt sie aber noch nicht so gut. Könnte ihr ja mal jemand zeigen, (zwinkerzwinker). Julia ist ne starke Frau, die keine Angst vor Spinnen hat. Dafür vor saurer Milch. Und typisch deutschen Touristen im Urlaub – mit Tennissocken und Sandalen. Wenn sie sich nicht gerade aus ihrer Wohnung aussperrt, um diese dann mit der Bankkarte aufzubrechen, hängt sie gern auf ’nen Weißwein/Rosé/Flimm/Mexikaner/Gin Tonic („aber bitte kein Bier“) im belgischen Viertel rum, streichelt fremde Hunde auf der Straße, putzt nachts die Wohnung oder tanztne Runde im Club Bahnhof Ehrenfeld oder in der Werkstatt ab. Sollte sie zwischen Praktikum und Uni mal ein Stündchen Zeit haben, hängt sie bei Netflix rum, liest Modeblogs oder gönnt sich ein Abend mit ihren Mädels. Julia kennt sich natürlich auch in der Küche aus und kann so einiges Kulinarisches hervorzaubern, doch mag sie es auch das Küchenzepter aus der Hand zu geben und sich bekochen zu lassen  – am liebsten mal so ’n saftiges Steak. Penizillin und ätherische Öle verträgt sie nicht, dafür lacht sie über Johann König. Julia ist der geborene Familienmensch und schaut traditionell jedes Jahr mit ihren Eltern auf der Couch den ESC. Oft trällert sie normale Sätze in wunderschöner Singstimme vor sich hin – ein Glück, dass sie im Kinderchor war! Früher wollte sie erst Lehrerin werden. Dann kam sie in die Schule. Inspiriert von TKKG und natürlich den Pfefferkörnern war ihr ultimativer Berufswunsch: Detektivin. Hätte ja auch fast geklappt. In zehn Jahren will sie den jetzt bevorstehenden Master in der Tasche haben, weg vom hippiehippen Agenturleben, stattdessen rein in die großen Unternehmen dieser Welt und zwei Kinder. Eigentlich steht die tolle Wahlkölnerin so mega hart auf Mädchenfilme, aber mit dem richtigen Boy schaut sie auch Action, gern im Originaltitel. Julia hat ein großes Herz für British accent – passt, wenn man bedenkt, dass sich ihre Lieblingsstadt London schimpft. Diesen Sommer reist sie alleine für zwei Wochen nach Rom. Nicht nur weil es da gutes Essen gibt. Aber auch! Und ja, ihr habt richtig gelesen. Sie reist alleine. Das wollt ihr ändern? Dann ran an die Buletten!

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