Greta | 20 | Frankfurt

„Ich hab‘ ganz viel Liebe in mir“

Zauberhaft, klug, humorvoll, neugierig, nachdenklich und nordisch – so könnte man Greta in wenigen Worten beschreiben. Sie ist einfach eine coole Socke, die ihre Freizeit am liebsten mit Freunden und interessanten Menschen zuhause oder am Main, tanzend (egal ob im Ballettstudio oder im Tanzhaus West), lachend und/oder radelnd verbringt. Aber fangen wir von vorne an: Aufgewachsen ist Greta im schönen Hamburg und Oldenburg, wo sie dank der liberalen Eltern eine lustige Vorstadt-Kindheit nach dem Motto „Ich dachte, man darf alles“ genoss. Greta war also schon immer gerne unter Leuten, hat als Kind viel erlebt und sich ihre eigenen Regeln auferlegt. Wie schön. Diese mutige, lebensfrohe und neugierige Art hat sie sich bis heute beibehalten, auch wenn sie ihr das eine oder andere Mal eine peinliche Situation im Alltag einbringt. Hupsi. Es kann ja mal passieren, dass man mit dem Fahrrad durch die Zielgerade während eines Marathonlaufs fährt oder einen Feuerwehreinsatz im Wohnheim durch einen verkohlten Toaster auslöst … Aber hey, langweilig wird es mit Greta ganz sicher nicht. Und ein bisschen Abwechslung vom strengen und anstrengenden Zahnmedizinstudium muss es ja auch geben. Das zieht sie übrigens fleißig und hochmotiviert durch – chapeau! Umso dicker kam es dann für den Freigeist Greta, als sie mit 15 Jahren mit ihren Eltern in ein Dorf nahe Koblenz ziehen musste (sorry an alle Umland-Koblenzer). Da sie voller Ideale steckte und all ihre Ordner mit Anti-AKW-Aufkleber beklebte, in diesem Dorf aber alle nur Karneval im Kopf hatten, war das echt nicht so ihr Ding. Das hat die rebellische Greta oft lauthals verkündet und selbst die „wilden“ Parties in der Dorfkneipe No Name konnten sie nicht auf andere Gedanken bringen. Aber dann war es soweit: 2013, das Abi in der Tasche und der langersehnte Ausbruch in die Freiheit stand an. Aber wohin sollte es für das Zahnmedizinstudium gehen? Nach Berlin? Die unglaublich atmosphärische Stadt, in der sie immer ihren älteren Bruder besuchte, die Stadt, die sie als zweite Heimat bezeichnen würde und in der sie wirklich frei fühlt? Ok, manchmal kommt es einfach anders. Das Schicksal verschlägt sie vor eineinhalb Jahren nach Frankfurt. Nicht die erste Wahl, aber auch gut und sie ist happy, vor allem, weil sie direkt den Campus und den Main vor der Nase hat. Generell mag Greta die kurzen Wege und einzelnen Viertel in Frankfurt. Bockenheim oder das Bahnhofsviertel zum Beispiel. „Nachts sieht die Welt so anders aus“. Und so verwundert es nicht, dass sie auch eine Nachteule ist und gerne ausschläft. Wenn sie dann aber wach ist, wird sie wieder aktiv, geht zum Yoga, Ballett, fährt mit dem Fahrrad, instagramt, näht (sie liebt ihre Nähmaschine seit sie 14 ist), lernt und hört Musik. Ja, ein ganz wichtiger Punkt: Hörbücher und Musik. Ihr Hör-/Lesetipp: Marc-Uwe Klings Känguru-Chroniken. Und glücklicherweise hat ihr Bruder die wunderbare Greta schon immer mit guter Musik versorgt und so mag sie Deutschen Hip-Hop wie Freundeskreis und Singsongwriter (Niels Frevert oder Spaceman Spiff) genauso gerne wie Jazzmusik und Chansons (hier kommt ihre romantische Ader zum Vorschein). Das hübsche Nordlicht mag durchdachte Texte mit Gefühl und viel Hintergrund. „Musik ist so herzerfüllend“. Ja, das passt zu ihr. Greta steht auf Mode (Turnschuhe! Secondhandmode!), Kaffeepausen im Alltag, Lippenstift und gutes Essen. Kochen ist nicht wirklich ihr Ding, aber man kann ja auch nicht ganz perfekt sein. Was sie nicht mag sind Mottoparties, unreflektierte und rücksichtslose Mitmenschen und Gin Tonic, Bier ist ihr lieber. Ach ja, und wie wir alle wissen, ist das Alter ein relatives Maß. Mr. Right’s Alter spielt für Greta deshalb eine untergeordnete Rolle, Hauptsache er hat ein gutes Herz, ist schlau, witzig und guter Zuhörer. Er soll wissen, was er will, denn das weiß Greta trotz ihrer jungen 20 Jahre auch ganz genau. Am besten er hat noch einen Bart und starke Arme, in die man sich hineinkuscheln kann, das wäre ein super Pluspunkt. Ihr zweiter Vorname „Onna“ kommt übrigens aus dem Friesischen und bedeutet „die Gönnende“ und auch das passt irgendwie so gut. Greta – what a catch .<3

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Sorry, Greta hat jemanden kennengelernt. Du kannst ihr leider nicht mehr schreiben.

Aber keine Sorge. Alle Porträts aus Frankfurt gibt es hier.