Fabienne | 29 | Basel

„Lieber mal so in your face.“

Fabienne ist ein „Reisefüdli“. Das sagen wir in der Schweiz nun mal so. Mit anderen Worten: Sie ist ein Reisearsch. Hey, das ist voll lieb gemeint! Heisst nichts anderes als: Sie liebt es zu reisen. Wohnen tut sie aber glücklicherweise nicht am Arsch der Welt, sondern im schönen Basel in einer noch schöneren Altbauwohnung mit schnieke Stuck, einem Mitbewohner und leckerem Bananenbrot. Kann sie nämlich voll gut, davon durften wir uns selbst überzeugen. Dieses Talent zum Selbstgemachten besitzt sie wohl noch aus ihren Pfadfinder-Tagen. Man muss sich zu helfen wissen, wenn man in Oberwil auf dem Land aufwächst und das noch neben einem violetten Haus, das jedem im Dorf bekannt ist. 

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Deswegen hat die Gute in ihrer Jugend auch mit Karate begonnen und sogar einige Turniere dabei gewonnen. Ein kleiner Chuck Norris halt. Irgendwie liegt das aber auch in der Familie, denn ihr kleiner Bruder ist Polizist. Die Rolle der Beschützerin ist ihr, der grossen Schwester, allerdings noch immer vorbehalten. Fabienne war schon immer ein Jungs-Mädchen – ausser bei langweiligen FIFA-Spieleabenden, da hört die männliche Sympathie auf. Skatergirl-Emo-Phase gab es bei ihr inklusive. Damals fuhr sie noch auf Ska und Punk ab, heute ist sie offen für die verschiedensten Musikstile und kennt sogar die Delinquent Habits persönlich. VIP nennt man das. «Man muss sich selbst ja nicht allzu ernst nehmen», meint Fabienne und lacht dabei so herzhaft, dass man gleich mitmachen muss. Eine Frau zum Pferdestehlen und für spontane Nachmittagsausflüge ins Tessin, nur um mal wieder eine richtig gute Pizza zu essen.

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Unkompliziert, ausser, genau: beim Essen. Aber darüber spricht sie nicht sonderlich gerne, sie mag halt einfach Tomaten, Auberginen, Pilze und so Zeugs nicht. Na und? Dafür Kartoffeln umso lieber, besonders wenn sie für Fabienne zubereitet werden. Denn Kochen ist nicht so ihr Ding, da kommen die üblichen Sonntags-Kaffeekränzchen bei den Eltern gelegen – einfach bitte ohne Kaffee, den trinkt sie nämlich nicht. Dafür mag sie Buttermilch und im Sommer Weissweinschorle. Abfahren tut sie darüber hinaus auf gute Skipisten, sie fährt leidenschaftlich gerne Snowboard und Ski und verbringt ihre Wochenenden des öfteren in Engelberg, eine Art zweite Heimat für sie. Ach was, eigentlich ist die ganze Welt ihr Zuhause! In England hat sie einen Sprachaufenthalt gemacht, vier Monate ist sie durch Australien, USA, Costa Rica und Panama gereist und erst gerade war sie in Südostasien unterwegs. Kein Wunder, hat auch ihr Beruf mit Reisen zu tun: Sie ist Tourismusfachfrau und arbeitet in einem grossen Pharmaunternehmen im Bereich der Planung und Organisation von Geschäftsreisen.

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Wenn sie selbst verreist, dann auch gerne mal alleine, da sie das sowieso nie lange bleibt und schnell Freundschaften schliesst. Zuletzt sogar zu drei Kakerlaken namens Walter, Franz und Olga. Okay, etwas eklig fand sie das Trio schon, deswegen wurden Walter und Franz eingesperrt. Die listige Olga konnte aber entfliehen und wollte ausgerechnet mit der schlafenden Fabienne kuscheln. Dasselbe dachte sich wohl auch die Schlange in Costa Rica, die sich während dem Abendessen dazugesellen wollte. Fabienne blieb cool. Wie gesagt, Chuck Norris, die Kleine. Und Tierliebhaberin. Die Liebe zu ihrer Katze Ginger, sesshaft bei ihren Eltern, ist gross. Sogar ihr zuletzt gelesenes Lieblingsbuch Alfie kehrt Heim handelt von einer Katze. Keine Sorge, sie gehört aber nicht zu der Sorte Katzenfrau, hust, du weisst schon. Nein, eigentlich ist die hübsche Blondine selbst ein wenig Catwoman. Immer unterwegs, am liebsten mit dem Fahrrad, denn auf die Straßenbahn zu warten ist nicht ihr Ding.

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Findet sie den Weg nach Hause, so schnürt sie sich sogleich die Laufschuhe und läuft drauf los. Joggen nennt man das. Lauf Fabienne, lauf! Schliesslich muss sie auf für den StrongmanRun und den Halbmarathon in Luzern trainieren. Als Ausgleich betreibt sie dann auch noch einmal pro Woche Yoga. Namaste! Spirituell ist dabei einzig ihr Tattoo, welches sie sich in Australien stechen liess. Französisch-polynesisch und steht für all die wichtigen Dinge in Fabiennes Leben: Natur, Freunde, Familie, Musik. Und der Tätowierer meinte, sie brauche noch die Prise Stärke und Balance dazu. Übrigens nur eines von mehreren Tattoos. Die kannst du nun aber selbst versuchen zu erraten und dich bei Fabienne melden, wenn du: sportlich, kein Ja-Sager oder Nike-Air-Träger bist, ihr gerne das Gitarre spielen beibringen und ihr Wohnmobil-Reisebuddy quer durch Kanada werden möchtest. Es gibt nämlich noch sooo vieles an Fabienne und ihrer Welt zu entdecken. Schreib Unbekannter, schreib!

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