Dan | 27 | Berlin

„Hau mir ab mit Pilzen. Kann ich nicht.“

Dan ist ein Quasi-Berliner. Wieso quasi? Na, weil er aus Blankenfelde 2km südlich unserer Hauptstadt kommt. Man könnte es auch Einflugschneise nennen. Also falls dieser mysteriöse BER jemals fertig wird, der uns alle jeden Tag so um die 1 Mio. Euro kostet. (Ich war neulich da und habe mir die Misere angesehen: not happening.) Das Schöne ist – Dan kann dafür wirklich so gar nichts. Hihi. Der Junge war damals schon ganz brav und hat früh ein suchtartiges Verhalten gegenüber Legosteinen entwickelt. Richtig krass fand er aber Dinos. Sein absoluter Hit-Saurier war der Triceratops, dieser eine große mit Horn und Nackenschild. Wieso hat dieses Vieh ihn eigentlich nicht verteidigt, als Dan damals viel zu jung und ganz alleine Das Omen geschaut hat? Ach, richtig, wegen ausgestorben. So mit 12 tendierte unser Titelheld dann Richtung Rambo, hauptsächlich wegen des coolen Stirnbands. Logo. In der Jugend hat ihm auf der 100m-Bahn niemand was vorgemacht. Schnell ging gut. Dan hatte da gerade seine Bushido-Phase und aus für ihn und uns unerklärlichen Gründen trug er Picaldi-Hosen. The unoriginal Gangster. Hochnäsig und töricht hat der Gute 2004 „nur“ seine mittlere Reife gemacht. Im Nachhinein wurde das auf einer Skala von 1 bis 10 so bei 11,5 bereut. Dazu später mehr. Er hat irgendeine Ausbildung angefangen, um diese ganz rasch wieder abzubrechen. Dann ging es zwei Jahre zu den Fallschirmjägern. Fallschirmspringen war cool, ganz viel Sport war auch cool, manche andere Sachen vielleicht nicht so und überhaupt wollte Dan dringend was lernen. Er zog dann eine Zimmermann Ausbildung durch und baute bzw. verschönerte in Berlin sämtliche Dachgeschosse, Carspots und Eigenheime. Das Bauen an sich war ziemlich geil, aber so einen Job körperlich bis zur Rente (Rente? Scherz! Kriegen wir nicht, keine Sorge.) durchzuhalten wäre ja auch irre gewesen. Also hat Dan einen wasserdichten Plan geschmiedet: Abi nachholen – ist er gerade dabei – und danach Architektur studieren. Das ist was für seinen Kopf, das mag unser Bub wirklich sehr. Finanzieren tut er sich den Spaß durchs Jobben am Kiez-Späti auf der Warschauer Straße. Das, meine Lieben, ist besonders am Wochenende högschd romandisch. Sagen wir mal so: Mit den besoffenen Pöblern kommt Dan klar, die kann er einschätzen, aber bei den krassen Druffis geht er schon mal in Deckung. Er ist halt der Safety Fürst. Wobei der 27-Jährige jahrelang Thai-Boxen gemacht hat und wahrscheinlich jeden an die Wand klatschen könnte. Will er aber nicht. Doppel-Logo. Wegen der Bikinifigur fängt Dan bald mit Crossfit an. Ey, der Sommer kommt schneller als Du gucken kannst! Musik? Was geht da eigentlich? Voll das große Thema in seinem Leben. Auf die Open Air-Saison freut er sich wie ein kleiner Junge. Diskomäßig besucht der Typ alles von Rockerschuppen bis Tresor. Aber auch nur 1-2 Mal im Monat. Man wird ja nicht jünger. Er hört die Ärzte, Bloc Party und The Pretty Reckless, also irgendwie alles. Sein letztes Konzert war tatsächlich das von Cro. Dafür konnte Dan aber nix, da musste er arbeiten. Wenn er den Nerv hat sich hinzusetzen und den Akt des Lesens zu beginnen, dann verschlingt er so Bücher wie Apokalypse jetzt! Da geht es um Urkost aus dem Wald, Survival und Outdoor. Voll sein Thema. Bald wird er sich mal mit einem Taschenmesser und Wasser im Urwald aussetzen lassen und gucken was passiert. Im besten Fall: überleben. Ha. Jeden Sonntag geht Dan übrigens ins Café Macondo am Boxi und liest Zeitung. Entweder die TAZ oder die Morgenpost. Dabei wird Kaffee mit ‘nem Schluck Milch getrunken. Latte Dingsbums und alles mit Macchiato braucht er nicht. Wo unser Mann früher noch LAN-Parties geschmissen und World of Warcraft gezockt hat, ist er heute ziemlich ruhig geworden. Den Computer belegt er dieser Tage ziemlich selten um zu gamen. Am liebsten isst er Milchreis, aber bitte nicht den Quatsch aus der Tüte. Das wird schön selbst zubereitet. Dan mag es, Geschirr erst am nächsten Tag abzuwaschen, sonntags möglichst viele Stunden im Bett abzuhängen und Dinge selber zu machen. Vom Getränk bis zum Möbel. Ihn nervt jede Art von Wecker, bei WhattsApp stundenlang auf Antworten warten, obwohl zwei blaue Häkchen da sind, und Sturköpfigkeit. Unser Protagonist hat vor einigen Jahren jemandem das Leben gerettet, ist schon mal auf einer Schnellstraße eingeschlafen und geht am liebsten ins Kino Durchsfenster. Da geht man durchs Fenster rein, auch irgendwie selbsterklärend. Und was sucht der Dan so für eine Dame? Nicht langweilig, nicht lethargisch, nicht den ganzen Tag darüber redend, wie langweilig ihr ist und ansonsten geht eigentlich alles und im besten Fall mit dem Herz am richtigen Fleck. Mädels, ich habe das Gefühl, das kriegt ihr hin. Flirt it out, Kontaktformular ist unten, ran da!

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