Claudia | 22 | Neukölln

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„So hell kennt man mich gar nicht!“

Claudia ist ein Kreuzberg-36-Girl. Das kann nun wirklich nicht jede von sich behaupten, im coolen Berliner Ghetto aufgewachsen zu sein. Heute place to be, früher so einen Hauch gefährlich. Mit fünf fing Claudia an zu schwimmen. Und zwar so richtig im Verein. Viermal die Woche ging es zum Training, zweimal die Woche gab es Wettkämpfe. Ja, man kann hier ganz ungezwungen von Leistungssport sprechen. Ihre Disziplin: Rückenschwimmen. Für Klavierspielen hat die Zeit auch noch gereicht. Wo das Kind die ganze Energie hernahm, weiß man nicht so genau. In der Pubertät fing sie schon an, den Spiegel zu lesen. Den hatte ihre Schwester abonniert. Besser als die Bravo. So konnte man zeitig Dinge über diese Welt lernen. Schöni! Mit 16 hat sie elektronische Musik für sich entdeckt. Der neue Lieblingsspielplatz war logischerweise das Ritter Butzke. Nach dem Abi 2011 wollte Claudia eigentlich Psychologie studieren, ist aber über ein Praktikum im Marketing gelandet. Ihr BWL-Studium schließt sie gerade ab. Die Bachelorarbeit ist fertig und wird dieser Tage eingereicht. Ein herrliches Gefühl! Ach so: Das Studienmanifest hat die Gute bei Jung von Matt geschrieben. Eine nicht unnnamenhafte Agentur, könnte man sagen. Dort arbeitet Claudia schon eine gute Weile in der Beratung. Ab Oktober dann in Vollzeit und mit neuen Aufgaben. Privat schreibt sie wahnsinnig viel. Erlebtes wird humorvoll und polemisch verarbeitet. Über das Berliner Single-Leben kann sie (NOCH!) Bücher füllen. Optionen auf Veröffentlichung sind gegeben. Schauen wir mal. Nebenbei arbeitet sie seit Ewigkeiten als Schwimmtrainerin und gibt Aqua-Fitness-Kurse im Spreewaldbad. Aber nix hier mit Oma-Sport. Bei Claudia wird das zum erlebnisorientierten Party-Kurs mit handverlesener House-Musik. Schwimm-Rave sozusagen. Man tut was für den Körper und das Gehör. Bombe! Ihre aktuelle Lieblingsband sind The Acid. Die hat sie zufällig im Prince Charles gesehen. Das war ganz großes Tennis. Alte Filme von Stanley Kubrick lösen in ihr Begeisterungsstürme aus. The Shining könnte sie auch zum 11ten Mal gucken. Billo-Hollywod-Komödien passieren bei Claudia nur einmal im Jahr. Klarheit und Ästhetik sind ihr wichtig. Ihr Kleiderschrank ist minimal gefüllt. Schwarz, Weiß, Grau. Ausgewählt, zeitlos und unendlich kombinierbar. Porridge kann sie in allen Varianten essen, Kaviar findet sie richtig eklig. Rotwein trinkt Claudia am liebsten kalt. Obwohl sie schnell reisekrank wird (Übelkeit und so), soll es ganz bald nach Schweden, Tel Aviv und in die USA gehen. Über dieses Land muss sie sich schnellstmöglich ein eigenes Bild machen. Und zwar erst, nachdem sie da war. Meckern ohne es erlebt zu haben, ist nicht ihr Ding. Claudia ist sehr sortiert, fast perfektionistisch veranlagt, fühlt sich jedoch von Fremd-Chaos wahnsinnig inspiriert. Jeder darf so machen, wie er will, alles gut. Mit Hunden kann man sie begeistern. Ebenso mit Vollbart, Schnurrbart, ach, jeglicher Gesichtsbehaarung eigentlich. Aufdringlichkeit törnt sie allerdings ab. Wer auf Charles Bukowski steht, ab und zu ins Berghain geht und einen gesunden Intellekt mitbringt, hat bei Claudia schnell gewonnen. Für ihre 22 Jahre ist sie erstaunlich weit. Der anschreibende junge Mann darf also ruhig ein paar Jährchen älter sein und mit beiden Beinen im Leben stehen. Na denne: Ran an die Traumfrau!

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Kontakt

Sorry, Claudia hat jemanden kennengelernt. Du kannst ihr leider nicht mehr schreiben.

Aber keine Sorge. Mehr Mädchen aus Berlin gibt es hier.