Chris | 29 | Hamburg

„Gerümpel. Nehm‘ ich mit!“

Chris ist generell lieber dafür als dagegen. Gemeckere findet er zu anstrengend, da kann man dann doch lieber seine Energie in positive Dinge stecken und etwas Schönes auf die Beine stellen, oder nicht? Das macht er auch, hier in seiner Wahlheimat Hamburg: Er engagiert sich im Clubkinder-Verein, organisiert mit Freunden Konzerte und Veranstaltungen und arbeitet im Zeise-Kino. Wenn ihr ihn mal in Aktion sehen wollt, dann ab in die Sneak Preview, dort haut Chris euch in seinem Flimquiz dann ein paar Fragen um die Ohren, die sich gewaschen haben. Immer war das natürlich nicht so. Im beschaulichen Papenburg (das ist im Emsland, meine Lieben!) war es damals wirklich, Zitat: „mega langweilig“. Dort konnte man höchstens Skateboard fahren im Jugendzentrum, aber das wurde dann leider abgerissen. Wohin also jetzt? Die Parkbänke waren meist von rüstigen Rentnern besetzt, und so gründete man einfach mal eine Antifa – irgendetwas muss man ja machen! Die Truppe traf sich im türkischen Zentrum. Handys aus, Chai trinken und zwei Stunden Billard spielen war die Devise. Nur eine einzige Demo haben sie auf die Beine gestellt. Das war somit auch nicht das Gelbe vom Ei, also hat unser Titelheld noch ein paar Jahre als Punk der „Pogo und Alkohol-Fraktion“ die Gegend unsicher gemacht. Als kleiner Stöpsel wollte er übrigens unbedingt Zahnarzt werden – im weißen Kittel mir einem dicken Schlitten durch die Gegend zu cruisen war halt einfach COOL. Heute fährt Chris lieber Schwalbe, wenn die Schwalbe auch will. Man weiß ja, dass die Dinger echt ganz schön zickig sein können. Zum Glück wohnen in seinem schönen Haus im Hinterhof auch zwei „echte Ossis“, die können dann mit Rat und Tat bei der Reparatur zur Seite stehen. Aber zurück zur Jugendzeit: Nach dem Fachabitur zog es unseren musik- und filmbegeisterten Chris zum Sozialmanagement-Studium nach Emden. Das war echt schon eine andere Hausnummer. Es gab Studenten, ein Kino, und Chris wurde Filmvorführer. Dort hat es ihn dann so richtig gepackt und er begann, Kulturveranstaltungen zu organisieren. Seine große Liebe für Filme hat sich dort auch manifestiert – so einige hat er schon mehr als 20 Mal angeschaut, Herr Lehmann zum Beispiel. Weitere Empfehlungen sind Enter the Void oder Bellflower. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, der Gute sei ein Stubenhocker! Er reist sehr gerne, obwohl er noch nie länger als 3 1/2 Wochen unterwegs war. Hat sich halt nicht ergeben. Im Herbst geht es dann für länger los: ab in die USA, San Francisco, Las Vegas und rüber nach Mexiko. Zur Marty-McFly-Willkommens-Party im Zeise wartet er dann quasi am Ort des Geschehens auf den Delorean – das wird großartig! Neue Orte zu entdecken ist sowohl allein, als auch mit der richtigen Begleitung eh eine gute Sache – weitere Traumziele wären zum Beispiel Tschernobyl, Russland oder ganz Südamerika. Ansonsten fühlt Chris sich in Hamburg pudelwohl. Er ist nicht so der Typ, der ständig in die Kneipe geht. Lieber chillt er im Sommer mit der Hausgemeinschaft im Hinterhof, stattet dem Moloch einen Besuch ab oder geht ins Universum. In Ottensen und an der Elbe kann man ihn auch öfter mal antreffen und ansonsten auf Konzerten jeglicher Art. Von Olli Schulz bis Blumentopf ist alles dabei und Musik sein steter Begleiter. Dies beweist auch seine beeindruckende Plattensammlung. Klein-Chris hat nämlich damals in Papenburg auch Schlagzeug gespielt. Er wollte irgendwann lieber in einer Band auf die Kacke hauen, als sich vom doofen Musiklehrer sagen zu lassen, wo der Hammer hängt. Schließlich konnte er schon zur Kelly Family trommeln! Seine Mama war da leider anderer Meinung, beide waren trotzig, und am Ende wurde das Schlagzeug verkauft. Aus seiner Phase als Kelly-Fan stammt auch die schöne Frisur, die Chris eine Zeit lang trug – er wollte sich die Matte lang wachsen lassen, durfte aber nicht, und der Kompromiss war dann ein VOKUHILA. Sexy! Nach ein paar Schluck Kaffee und ein, zwei Zigaretten kommt unser Comic- und Nintendofreund so richtig in Fahrt und haut uns eine Anekdote nach der anderen um die Ohren. Betrunken dem Kumpel ein unbekanntes Objekt aufs Bein tätowiert? Check! Bei Wer wird Millionär einen Haufen Kohle gewonnen und erst mal den Neustart in Hamburg damit subventioniert? Check! Bei Günni auf dem Stuhl wäre er übrigens vor Nervosität fast bei der ersten Frage rausgeflogen. Wer weiß schon, ob in manchen Nachbarschaften häufiger 1. Nanah, 2. Weweh, 3. Zuzug oder 4. Bubuh passiert? Wisst ihr’s? Kommen wir nach all den schönen Geschichten mal zum Kern der Sache: Was das Thema Beziehungen angeht, ist Chris sehr entspannt. Es macht ihm nichts aus, allein zu sein, aber er ist einfach neugierig darauf, neue Menschen kennen zu lernen – denn vielleicht ist ja auch der Lieblingsmensch dabei. Und solche Dinge wie Kochen (zuletzt Coq au Vin) machen in Gesellschaft eben viel mehr Spaß. Also Mädels, meldet euch. Sonst ist er schneller weg, als ihr Marty McFly sagen könnt!

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