Carmen | 32 | Berlin

„Ich frage mich, woher ich die Energie genommen habe!“

Es ist ein grauer Sonntag mit wolkenverhangenem Himmel, an dem die wenigen Leute auf der Straße ihre Kragen aufgestellt haben. Niemand rechnet heute noch mit Sonnenschein. Gleich um die Ecke werden wir dann aber doch noch mit einem Strahlen begrüßt, denn dort erwartet uns Carmen in ihrer 1A instagrammable Wohnung und jagt unseren Winterblues mit ihrem Lächeln schwuppdiwupp von dannen.

Carmen hat sogar extra für uns Frühstück gemacht, denn es scheint, als wolle sie wirklich jeden um sich herum mir ihrer guten Laune anstecken. Mit selbstgebackenem Avocado-Zitronen-Mandel-Kuchen, Kaffee, Tee, Croissants und Aufstrich schafft sie das schon bevor unser eigentliches Gespräch so richtig in Gang kommt! Quasi noch während wir unsere Jacken ausziehen, erzählt sie uns auch von ihrem absoluten Lieblingsfrühstücksladen in Berlin, Allan’s Breakfast Club & Winebar im Prenzlauer Berg. Dort schätzen Gäste wie Personal Carmens Honigkuchenpferd-Strahle-Gesicht und nicht nur morgens kann man dort laut der Expertin für einige Stunden versacken. Stichwort: Prost!

Dann geht’s aber zur Sache und wir machen einen Sprung zurück in Carmens Kindheit im Baden-Würtembergischen Breisach. Dort wuchs sie klassisch als wildes Pferdemädchen und Älteste von drei Geschwistern auf. Ihr jugendliches Ich bezeichnet Carmen heute als Terror-Pubertier, Schisser und Spätzünder. Mit 16 traute sie sich immer noch nicht auf die Beachparty im Dorf, begann dann aber wenige Jahre später, als sie nach Freiburg zog, ihre Hochphase bei den „Cool Kids“ im dortigen Nachtleben. Nicht nur privat, sondern auch beruflich checkte sie dort angekommen die Partyszene von vorne bis hinten aus, Großraumdisko aufmischen inklusive. Heute fragt sie sich, woher sie all die Energie genommen hat, um nach einer durchzechten Nacht morgens zur ersten Stunde wieder in der Schule zu sitzen.

Nach dem Abi 2005 zog es sie dann aber doch noch ein bisschen weiter in die Ferne. Als AuPair arbeitete sie in New York (in das sie immer noch sehr verliebt ist), es folgte ein Eventmanagement-Studium in England und schließlich der Umzug über Düsseldorf nach Berlin! Juhuuu!

Seit sieben Jahren arbeitet, lebt und liebt das „Freiburger Bobbele“ in der Hauptstadt, genauer gesagt im vergessenen Friedrichshainer Nordkiez. Obwohl sie sich hier pudelwohl fühlt, hat ihre Reiselust nicht abgenommen. In regelmäßigen Abständen besucht Carmen ihre Freunde in aller Herren Länder – da steht auch schonmal der Besuch einer traditionellen indischen Hochzeit auf ihrer Agenda. Zuletzt feierte sie mit Freunden ihren Geburtstag auf einer mallorquinischen Finca. Für die Zukunft träumt die Weltenbummlerin von nichts Geringerem als Neuseeland und Mexiko. Anyone?

Unter der Woche ist Carmen als Key Account Mangerin bei einem Musikstreaming-Dienst beschäftigt und geht dort richtig auf. Sie liebt ihre Arbeit und sorgt dort nicht nur für Marketing und Organisation, sondern auch auch für den gewissen Happiness-Pegel.

Wenn sie nicht zu Hause Serien wie Stranger Things oder Suits suchtet, trifft man Carmen nach Feierabend dann beim Yoga, bei feuchtfröhlichen WG-Küchen-Abenden oder zu gegebenem Anlass auf allen bekannten deutschen Festivals oder beim Düsseldorfer Karneval an – eben überall, wo sie gute Laune versprühen kann!

Einen bestimmten Typ Mann hat die Frohnatur aus dem Süden nicht. Männer, die mit Carmen anbandeln wollen, so sagt sie selber, haben jedoch einen Vorteil, wenn sie ihr ähnlich sind: Reiselust, mit beiden Beinen fest im Leben stehen und Aufrichtigkeit machen Carmen an! Das einzige No-Go ist für sie die Musik von London Grammar – da können ihr dann doch ausnahmsweise mal die Gesichtszüge entgleißen.

Obwohl es in Carmens eigenen vier Wänden mehr als urig ist, entschließen wir uns am Ende doch noch für einen Spaziergang durch ihren Kiez. Hier hat Carmen alles, was sie braucht: Bäckerei, Pizza, Pasta und Sushi! Kochen ist nämlich nicht so ihr Ding, verrät sie uns, obwohl wir das beim Gedanken an ihren Frühstückstisch nicht ganz glauben wollen. Dafür ist sie ein echter menschlicher Flummi. Yoga, Snowboarden, Reiten – sogar ein paar gekonnte Salsa-Moves führt uns Carmen im Nieselregen vor. Zum Verlieben!

Wer jetzt nicht auch verschossen ist, dem kann nicht mehr geholfen werden! Überlegt euch ein paar nette Zeilen und vielleicht folgt bald schon die erste Verabredung zu einem garantiert überzeugenden Frühstücks-Date. Toi, toi, toi!

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LAURA. Die einen sagen, sie vereine von allen guten Dingen ein bisschen in sich, die anderen denken wahrscheinlich, sie sei bipolar. Sie selber sagt einfach, dass sie sehr vielseitig ist. Introvertiert und doch immer unter Menschen. Verliebt in Berlin (haha ja) und doch ein ganz großes Herz für die Natur. Zu deepen Gesprächen aufgelegt, aber immer auch für einen ordentlichen Deine-Mudda-Witz zu haben. Audrey Tautou in „Die fabelhafte Welt der Amélie“ doubeln? Eine ihrer leichtesten Übungen, denn im Kosmos von Detailverliebtheit, Sammelleidenschaft und Wortakrobatik fühlt sie sich zu Hause. Ganz unbesonders verbringt sie als waschechtes Exemplar der Generation Z außerdem viel Zeit im Internet, auf Reisen und damit, ihr Leben auf die Kette zu kriegen. Nebenbei studiert sie Deutsch und Englisch und versucht so, ihren Wissensdurst nach der Schönheit von Sprache und Literatur zu stillen. Mehr von ihr lesen kann man hier.
VIRGINIA hat Fotografie und Kommunikationsdesign studiert und bewegt sich gerne zwischen Kunst und Werbung. Ist bei beidem nur immer die Frage, ob das dann auch weg kann. An der Fotografie gefällt ihr vor allem das sie dadurch neue Menschen, Orte und Situationen kennenlernt. Ein Traumberuf also. Schön, dass sie nun auch Singles in der Stadt für im gegenteil kennenlernen und porträtieren darf.