August | 27 | Berlin

„Ich war noch nie weiter östlich als Ostkreuz.“

Morgens um elf den ersten Schnaps kippen? Da sagen wir bestimmt nicht nein. Vor allem, wenn wir zu Gast bei einem Mann sind, der seinen eigenen Schnaps brennen lässt. Aber der Reihe nach: August trägt mit Abstand den schönsten aller Monate im Namen. Wobei er den Monat ein bisschen mehr auf dem st betonen würde und sein Name im Französischen sowieso ganz gut funktioniert. Na hör mal einer an! Dieses Französisch kann unser hübscher Protagonist fließend, weil er in der Schweiz, genauer gesagt in Genf, geboren wurde und man dort als Kind quasi automatisch zweisprachig und auf Skiern aufwächst. Schneesport fand August einfach schon immer ziemlich geil und so sattelte er fix von zwei Brettern auf eins um und lernte Snowboardfahren. Und weil das noch nicht reichte, zog sich der kleine Wirbelwind noch eine Narbe beim Schlittenfahren zu, weil er volle Stirn voraus gegen ein anderes Kufenfahrzeug schmetterte. Der Gute hat halt noch nie das Ziel aus den Augen verloren! In den Kindergarten hat es August mit seiner heldenhaften Performance allerdings nie geschafft. Dank seines Charmes konnte er seinen Papa davon überzeugen, ihn lieber zu Hause zu bespaßen. Erst die Schule konnte ihn so richtig begeistern. August hat zwar nie mit Bestnoten geglänzt, aber er hatte ja schließlich sonst nicht viel zu tun. Mit zehn Jahren zog der Winterfan über Freiburg in den Ruhrpott um. Hier wurde gekickt bis der Arzt kam. Nach dem Motto: „Alle haben sich verletzt, aber Hauptsache man hat den Ball getroffen.“ Mittlerweile würde sich August selbst eher als Kölner bezeichnen, auch wenn er zum Studium wieder in die Schweiz zurückging. In St. Gallen hat der 27-Jährige seinen Bachelor in Internationale Beziehungen gemacht. Irgendwann zwischen Amerika-Aufenthalt und Masteranfang muss es dann passiert sein. August hat zu tief ins Glas geblickt. Genauer gesagt in die Mason jars! Kleiner Wissensgimmick: In den USA füllten Bauern ihren schwarz (meist in der Nacht) gebrannten „Moonshine“ in Zeiten des illegalen Alkohols in die Einmachgläser, um sich nicht verdächtig zu machen. Das klang verwegen, das gab’s in Deutschland nicht, das wollte August machen! Also ganz legal natürlich. Sein Studium wurde erst mal aufs Eis gelegt, sein Wohnsitz nach Berlin verfrachtet, eine Brennerei gefunden und sein erster Schnaps kreiert. Mittlerweile kommt man in den Genuss von O´Donnell Moonshine Bratapfel und dem Original. Für den Schnaps war es richtig gut, dass August sowieso voll Bock auf die Hauptstadt hatte. Hier gibt es den größten Markt, die meisten Bars und auch einfach weniger Katholiken, die in der Fastenzeit auf Alkohol verzichten. Darauf trinken wir noch einen! Dennoch ist sein oberstes Ziel, jetzt erstmal im Fernstudium seinen Master in BWL zu beenden. Weil der Schnapsmarkeninhaber auch ab und zu auf Geschäftsreisen ist, hört er viel Radio. Das war es musikalisch aber auch schon. Im Club ist August schon völlig aus dem Häuschen wenn „ganz nette“ Musik gespielt wird. Malerei hat es August dann schon eher angetan. Wenn Roman Opalka oder Jackson Pollock noch mal ‘ne große Show hinlegen würden, wäre er auf jeden Fall am Start. Berufsbedingt ist der Friedrichshainer gerne in Bars unterwegs und trinkt mit seinen Freunden ein Bierchen in der Kneipe Eiche Bürgerstube in Pankow oder er vergnügt sich auf der Weserstraße im szenigen Neukölln. Zu einem guten Theaterstück oder köstlichen Dinner lässt er sich ebenfalls jederzeit entführen. August kocht nämlich selbst gerne. Am liebsten klassisch Französisch. So mit Huhn. Der Mann hat halt einfach nen traumhaft guten Geschmack! Außerdem ist der Jogger offen, kommunikativ und hat immer Menschen um sich herum. Sich gegenseitig zu inspirieren und gemeinsam neue Erfahrungen zu machen, findet August zehnmal geiler, als den Entertainer zu spielen. Backpacking ist voll sein Ding – egal ob nach Vietnam oder in die Südstaaten. Beim ersten Date wünscht sich August nur, dass ihr vorher auf das übertriebene Parfümieren verzichtet. Jackpot? Genau! Alles in allem klingt das einfach genau nach dem Typ Mann, den ihr dringend mal daten solltet. Mädels, wir versprechen euch, das ist alles andere als eine Schnapsidee. Auf ihn, auf euch, Prost!

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