Andreas | 30 | Berlin

„Damals konnte ich vieles, aber nichts gut. Klassiker!“

Andreas war ein typisches Kletter- und Fallkind. Dazwischen gab es praktisch nichts. Jeden Sommer war mindestens einmal irgendwas gebrochen. Geht halt auch echt ab in Mühlheim an der Ruhr, da war immer was los in den Achtzigern. Mit fünf hat Andreas angefangen Handball zu spielen und er wäre sogar fast Profi geworden, aber dazu später mehr. In der frühen Pubertät hat er Karl May gelesen und mindestens eine Träne verdrückt, als Winnetou starb. Teil 3 for life, Leute. Ein paar Jahre später war Hip Hop genau sein Ding: Cypress Hill, Snoop Dog, Beginner und aus Versehen Sisqo. War aber auch ansteckend, dieser Thong Song. #shewaslivinlavidaloca. Mit der Hose zwischen den Knien ging man im Duisburger Soundgarden feiern, war nie pünktlich zu Hause und hat sowieso mit Leidenschaft rebelliert. Thema: Hauptsache Aufmerksamkeit. Das Motto in der Schule hingegen: Das gute Pferd springt nur so hoch, wie es muss. Trotz Blauer-Briefe-Gesamtsituation hat Andreas 2006 sein Fachabi geschafft. Parallel hat er jedes Wochenende vor 1000 Leuten Handball gespielt, damit auch Geld verdient und trotzdem nie die innere Ruhe gefunden. Depression, ick hör dir trapsen. Den Alltag konnte er nur schwer meistern, er flog sogar aus dem Handballverein, aber das Glück blieb bei ihm. Er fand einen neuen Verein und einen Ausbildungsplatz. Seit 2012 ist der Gute ausgelernter Industriekaufmann. Durch die dröge Bürozeit ist er aber nur mithilfe von Motivationsstrategien gekommen. Ohne zu sehr in die Tiefe zu gehen, kann man sagen, dass Andreas seit vielen Jahren raus aus der Komfortzone, dafür rein in die Zielfokussierung und Stärkenbildung gegangen ist. Das verschaffte ihm nach der Ausbildung einen Job bei einem Sportartikelhersteller, für den er den Vertrieb eines neuartigen Sportgeräts aufgebaut hat. Zwischendurch hat der 30-Jährige ausgedehnten Urlaub auf Lanzarote gemacht und aufgeschrieben, wovon er in seinem Leben mehr will und wovon es gerne weniger sein darf. Das Ende vom Lied war Berlin. Seit einigen Monaten lebt er hier in einer wirklich kuscheligen Business-WG und arbeitet als Kommunikationscoach. Das ist mehr so Berufung als Beruf. Im Multifunktionsraum der außergewöhnlichen Wohnung gibt es nicht nur den weltbesten Gong – getestet und für unfassbar großartig befunden – nein, da finden auch Musikrunden, Meditation, Atemcoachings, Interviews und Geschäftsgespräche statt. Manchmal wird auch getanzt. Wie es halt grad so kommt. Als Quasi-Neuling geht Andreas hier noch gar nicht so viel feiern. Auf Elektro steht er eh nicht, dafür hat er sich schon mal die ClassicCard gesichert. Kennt ihr nicht? Alles Kulturbanausen. Scherz. Nee, ehrlich, jeder Mensch, der gerne ins Museum/Oper/Theater geht, braucht dieses Ding. Die Zauberflöte in der Komischen Oper hat unser Titelheld schon dreimal gesehen. Neulich war er auf dem Yalta Club Konzert. Das war auch spitze. Foodmäßig schwört Andreas ja aufs Brot & Salz oder halt auf Gemüsedöner. Was grad näher dran ist. Außerdem geht er gerne in diese eine Bar in Mitte, wo man klingeln muss um reinzukommen. Wie die heißt, wissen wir grad alle nicht. Aber schön ist es da. Was macht so einem Mann eigentlich Pipi in den Augen? Die Känguru-Chroniken, durch Nepal trekken und sein Putzmann. Dem guten Herren ist er wirklich auf Ewigkeit dankbar. Es fällt ihm halt selbst nicht so mega leicht, ordentlich und sauber zu sein, wobei das auch echt kein Drama ist. Chaotisch ist es bei Andreas wirklich nicht. Er ist so Typ abenteuerlustig, höher, schneller, weiter, emphatisch und guter Zuhörer. Der Crossfit-Junkie steht auf schlagfertige, selbstbewusste und gerne auch beruflich irre erfolgreiche Frauen. Er selbst entwickelt sich ständig weiter und freut sich, wenn das die Menschen in seiner Umgebung auch tun. Sein Lesetipp ist The Last Lecture von Randy Pausch. Gut auch, dass Andreas uns noch mal das beste Filmende der Welt ins Gedächtnis gerufen hat. Das gab es nämlich bei Saw (Nur Teil eins!). Muss man direkt noch mal gucken. So meine Damen, heute dürfen wir Ihnen also einen Mann präsentieren, der mit trocken schwarzem Humor à la Volker Pispers, Eckhart von Hirschhausen und Atze Schröder am besten arbeiten kann. Einen Mann, der angekommen scheint und am liebsten den ganzen Tag lächelt. Halt einen von diesen verrückten Typen, die man gerne für länger behält. Bock? Ja? Dann zieren Sie sich nicht, das Formular wartet auf Sie. Scroll down and enter your chance to a happy ending! Gern geschehen!

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