Warum ich Online-Dating immer scheiße fand, mich mittlerweile aber erholt habe

Ja, ja, ja, ich hab natürlich leicht reden: Als seit Ewigkeiten verheiratetete Person war es schon immer einfach, über Online-Dating und Love-Apps herzuziehen und das habe ich auch jahrelang getan. Inzwischen hat sich an meiner Sicht so einiges geändert, spätestens seit der Gründung von im gegenteil. Neuerdings habe ich mich sogar mit so mancher App angefreundet, denn wie fastfood-mäßig oder nachhaltig man online datet, liegt ja immer auch in der Hand der Nutzer*innen selbst. Einer unserer neuen Freunde, die weltweit größte Dating-App Badoo hat sich bereits Anfang dieses Jahres bei uns gemeldet, um gemeinsam das ein oder andere Projekt zu starten. Heute machen wir mal den Anfang und stellen euch die App etwas besser vor. Lasst uns doch vorher gemeinsam einen Schritt zurück ins Jahr 2005 gehen – als ich Online-Dating noch hart shamen konnte:

„Das ist doch alles nur Geldabzocke!“, „Da sind eh nur Fakes angemeldet!“, „Wer lernt denn bitte übers Internet seinen Partner kennen?“, „Wer sich bei so was anmeldet, mit dem muss doch irgendwas sein!“ Also bitte: Als wenn es irgendwen gäbe, mit dem nix ist, egal ob online auf Partnersuche oder in real life. Wir haben doch alle was (an der Waffel – und das ist auch gut so)!

Das waren jedenfalls meine fest einstudierten Leitsätze zum Thema Online-Dating, als die ersten Menschen in meinem Freundeskreis begannen, virtuell Liebhaber und/oder Herzmenschen kennenzulernen. Damals ging so was selbstredend ausschließlich am fest stehenden Riesencomputer inkl. Windows Explorer, denn Handys mit Internet gab’s ja noch gar nicht. www.steinzeit.de.

Es kam dann auch, wie ich es gerne laut prophezeite: Nur Fakes am Start. Also fast. Menschen in meinem Umfeld wurde das Herz gebrochen. Wochenlang bahnte sich durch das Schreiben über eine dieser antiken Partnerbörsen und die stundenlangen Telefonate eine Romanze par excellence an und als es dann ums richtige Treffen ging – was etwas komplizierter war, weil die beiden nicht in derselben Stadt lebten –, stellte sich nach und nach heraus, dass die Fotos des anderen fake waren.

Ich damals so: „Einfach zum Kotzen. Nur Idioten unterwegs in diesem Internet.“

Alles schien zunächst durchaus glaubwürdig; die benutzen Bilder waren stimmig, am Ende kam es aber richtig fies. Nach der ersten Beichte sendete das Gegenüber die „richtigen, ehrlichen, ich schwöre“ Fotos. „Jetzt lass uns aber wirklich kennen lernen, ich war nur so unsicher, deswegen hatte ich Fotos von einem Kumpel benutzt, der besser aussieht als ich, sorry, love you“ und schwuppdiwupps, auch die zweite Rutsche an Bildern war nicht echt. Ein Treffen fand niemals statt. Gefühlt wurden beide Herzen gebrochen.

Ich damals so: „Einfach nur zum Kotzen, dass meinen Freunden so was passiert. Nur Idioten unterwegs in diesem Internet. Ehrlich, ey. Online-Dating kannste nicht machen! Ditt bringt dich ins Grab!“

Einmal vorgespult ins Jahr 2013: Da sitzen wir in Neukölln, Anni und Jule, haben leicht einen sitzen und gründen dieses Online-Magazin namens im gegenteil. Für wen? Singles. Ha, das hätte mir 2005 mal jemand sagen müssen! Ich hätte geantwortet: „Jaaa, genauuuuu!“ Als Inhalt shooten wir (damals fast ausschließlich) in mehrstündiger Arbeit liebevolle Porträts und verkuppeln dadurch Menschen.

Immer mehr Menschen um uns herum lernen ihren Partner über Apps kennen und lieben. Ja, die machen sogar Kinder mit denen!

Mittlerweile geht es bei uns ja ganz allgemein um Liebe und Herzlichkeit in all ihren Facetten. Schwerpunkt immer noch: Singles. Kurz nach uns launcht Ende 2013 eine aus meiner Sicht noch eher oberflächliche Swipe-App. Wir bekommen viel Presse, weil wir als komplett gegensätzliches Ende der Liebessuche damit verglichen werden. Anders als bei uns geht es bei der App um rechts und links wischen, jemanden in Sekunden anhand eines Fotos zu beurteilen. (Okay, manch einer nimmt sich die Zeit sogar noch, das zweite oder oh, ah das dritte Bild anzuschauen.)

Es geht darum zu matchen oder eben viel öfter darum, den anderen in die virtuelle Tonne zu schmeißen und so weiter und so fort. Das Spiel kennt ihr alle. Ja, fast hochnäsig stand ich daneben und sagte: „So kann Liebe doch gar nicht funktionieren, da fehlt das Herz, braucht kein Mensch, diese Apps!“

Und wie ist das heute? Heute ist auch mir Honk klar geworden, dass es nicht nur einen bis drei Wege gibt, die Liebe zu finden, und es mindestens fies von mir ist, Apps als Quatsch abzuspeichern. Immer mehr Menschen um uns herum lernen ihren Partner oder Freunde über Apps kennen, lieben und behalten diese sogar langfristig in ihrem Leben. Ja, die machen sogar Kinder mit denen und verreisen total crazy nach Koh Phangan, um aus frischen Kokosnüssen zu schlürfen. Das kann ja dann nur the real deal sein. Wer fliegt denn sonst freiwillig mit jemand anderem bis ans Ende der Welt? Eben.

Es gibt sie wirklich: glückliche Dating-App-Paare. Wir kennen sogar einige von denen.
Nun gibt es bekanntermaßen unzählige Love-Apps und extrem viele Browser-Angebote. Und da auch ich endlich im Neuland (Danke Merkel!) angekommen bin, öffne ich Augen, Ohren und Hirn, um der Liebe via Klick am Handy zu applaudieren. Denn wo die Liebe herkommt, ist am Ende des Tages ja ungefähr so egal wie der Sack Reis in China, der neulich umgefallen ist. Hauptsache, sie ist für euch da.

„Alles ist echt!“ Dieses Mantra liegt uns extrem am Herzen.

Und jetzt lasst uns endlich über unsere Badoo-Kooperation sprechen: Die App hat über 360 Millionen Nutzer weltweit und existiert in extrem vielen Sprachen. Die meisten davon sprechen wir selbstredend nicht: 한국어.

Was gefällt uns an der App so viel besser als an vielen anderen? Es wird ordentlich Wert auf Sicherheit gelegt. Ihr wisst ja, dass es bei uns keine Fakes geben kann, da wir und unsere Teams jeden Single tatsächlich besuchen. „Alles ist echt!“ Dieses Mantra liegt uns extrem am Herzen.

Bei Badoo kannst du dein Profil verifizieren lassen und erhältst dann ein kleines blaues Häckchen. Ebenso können deine Fotos von einem Moderator verifiziert werden, indem du mit dem eingebauten Selfie-Modus direkt in der App quasi Beweisfotos sendest, die zeigen, dass du auch wirklich du bist. Konsequenz: Auch da gibbet dann ein blaues Häckchen. Puh, hier können also nicht mehr die Fotos der jungen Verona Feldbusch (Bohlen, Pooth usw.) verwendet werden, um arme junge Männer an der Nase herumzuführen. Nice!

„Hallo Lucy, 27, aus Berlin. Darf ich dich lieben?“
Außerdem arbeiten hier echte Menschen, die sich 24/7 darum kümmern, falls du per Message belästigt oder beleidigt wirst. Die können jemanden blocken bzw. direkt löschen. Also keine dick pic-Welle mehr, außer du bittest konkret darum. Hat ja auch was für sich! Wenn du jemandem schreiben möchtest, mit dem du kein Match hast, gibt Badoo dir darüber hinaus zwei Chancen, den anderen zu beeindrucken. Erhältst du keine Antwort, werden deine Nachrichten blockiert. Aber immerhin: zwei Chancen. Use them wisely!

Wer bei uns nicht fündig wird, dem sagen wir: Ran an die Badoo-Boulette!

Tja Freunde, wie schaut’s aus? Ich kann aus gegebenem Anlass echt nicht via App flirten (Mann, Kind, dies das, irgendwas ist ja immer!), aber ihr dürft natürlich loslegen. Wer bei uns nicht fündig wird, dem sagen wir: Ran an die Badoo-Boulette! Oder habt ihr die App eh schon mal ausprobiert und wollt eure Erlebnisse mit uns teilen? Immer her damit, wir hören zu. May the love be with you!

ANZEIGE: Dieser Artikel ist gesponsert. Warum? Das könnt ihr größtenteils im Text lesen. Außerdem müssen sich einige von uns erst mal ein neues Handy kaufen, bevor sie sich so was Verrücktes wie Apps überhaupt runterladen können. Badoo sei Dank! #nokia3310

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