Parkplatz-Rendezvous mit einem Fremden – Teil 1

Mit klopfendem Herzen öffne ich die Autotür auf der Beifahrerseite und steige ein. Es ist das erste Sex-Date meines Lebens. Neugier, Nervosität, Vorfreude, Aufregung, Geilheit und Lust prasseln auf mich ein.

Seit Wochen schreiben wir uns auf einer Dating-App und wurden nach und nach immer konkreter. Was mit einer kleinen Bemerkung anfing, schaukelte sich schnell hoch. Es folgten Bilder. Es folgte immer mehr nackte Haut. Es folgten Telefonate. Tag für Tag treibst du mich zum Höhepunkt. Hörst mir zu, wenn ich durch deine Worte komme. Gibst mir Anweisungen, wie ich es mir selbst besorgen soll.

Es sollte nur ein kurzer erotischer Austausch werden. Eine einmalige Sache im Dschungel des Online-Datings. Wisch und Weg. Wie man das eben so macht. Aber du bist anders. Du ziehst mich in deinen Bann. Wir wurden immer kreativer. Texte. Bilder. Sprachnachrichten. Videos. Telefonate. Aber jetzt gibt es keine Steigerung mehr. Nur noch die Möglichkeit, es wirklich zu tun.

Keine Unterwäsche solle ich tragen. Und den Vibrator solle ich einstecken. Den pinken mit den Noppen. – Ja, du kennst meine Sextoys. Denn mit allen habe ich es bereits zu dir getrieben. Masturbation bedeutest du. Denn du erfüllst meine Gedanken, die sich seit Wochen nur noch um Sex drehen. Um Sex mit dir.

Schon ist deine Hand auf meinem Knie. Es fühlt sich gut an. Obwohl du ein Fremder bist.

Jetzt ist es so weit. Ich steige ein, versuche meinen Rock zu richten, dessen Saum sich gefährlich weit oben auf meinem Oberschenkel befindet. Schon ist deine Hand auf meinem Knie, streicht über den Nylon meiner halterlosen Strümpfe und ich lege meine Hand auf deine. Es fühlt sich gut an. Obwohl du ein Fremder bist. Ich vertraue dir. Ich will dich.

Diese Verabredung ist so spontan, dass ein Hotel nicht in Frage kommt. Auch unsere Mitbewohner sollen davon nichts erfahren. So steuern wir also den nächst gelegenen Firmenparkplatz an. Es ist schon dunkel und auf dem Gelände befinden sich nur noch wenige Autos. Wir wählen die hintereste Ecke des Parkplatzes, die die Straßenlaternen nicht erreichen.

Als der Motor verebbt, beugst du dich zu mir herüber. Deine Hand liegt auf meinem Hinterkopf und du ziehst mich zu dir heran. Deine Lippen legen sich vorsichtig und doch fordernd auf meine. Dein Bart kratzt über meine Haut. Ich will dich.

„Du zitterst“, stellst du fest und erst da bemerke ich es selbst. Aber schon bald nimmst du mir diese Aufregung und übrig ist nur meine Lust, meine Gier nach dir und deinem Schwanz, meine Erregung.

Meine Winterjacke bleibt auf dem Vordersitz zurück, als ich zusammen mit dir auf die Rückbank klettere. Mit geschlossenen Augen gebe ich mich deinen Küssen hin. Dich nach so vielen Nachrichten endlich zu spüren, fühlt sich unwirklich an. Es ist wie ein Traum.

Deine Hand schiebt sich zwischen meine Schenkel. Keine Unterwäsche – wie du mir befohlen hast.

Deine Hand schiebt sich zwischen meine Schenkel. Keine Unterwäsche – wie du mir befohlen hast. Du kennst meine Pussy von Bildern. Dieses Mal sind es aber nicht meine eigenen Finger, sondern deine, die über meine Schamlippen gleiten und die du schließlich in meiner feuchten Pussy versenkst. Ich seufze an deinem Ohr. Ich will dich.

Dein Schwanz – hart und prall – wartet auf mich. Ich weiß bereits, wie er aussieht. Das war das heißeste Urlaubsfotos, das ich je bekommen habe. Meine Hände gleiten über deine Jeans und in Gedanken beschwöre ich das Foto deines Schwanzes herauf bis er endlich frei vor mir liegt. Ich lecke mir lüstern über die Lippen. Schließe meine Hände um deinen Schwanz.

Das fühlt sich gut an. Deine Lust macht mich an. Schließlich beuge ich mich über ihn. Meine Zunge fährt den Schaft entlang, umkreist deine Eichel. Ich nehme ihn in den Mund, presse meine Lippen um ihn und lasse sie auf und ab wandern.

Die Luft im Auto flirrt vor Lust. „Sag es!“, forderst du mich bestimmt auf. Allein durch deine Worte stellen sich meine Brustwarzen auf. „Fick mich“, hauche ich. Aber das reicht dir nicht. „Lauter!“, befiehlst du und ich gehorche. „FICK MICH!“

Ich bin so feucht, dass du sofort tief in mich gleitest. Wir küssen uns. Ich kann nicht sagen, wann ich zuletzt so erregt war.

Ich lehne mich zurück, die Beine so weit gespreizt, wie es im Auto möglich ist, während du das Kondom über deinen Schwanz rollst. Ich hebe dir meine Hüften entgegen. Gierig nach deinem Schwanz. Gierig danach, gefickt zu werden. Ich bin so feucht, dass du sofort tief in mich gleitest. Wir küssen uns. Dann bewegst du dich. Meine Pussy zuckt um deinen Schwanz. Ich kann nicht sagen, wann ich zuletzt so erregt war.

Ich stöhne. Auch deine Atemzüge werden abgehackter. Jeder Stoß füllt mich aus. Wellen der Lust brechen über mich herein. Du kommst laut stöhnend. Dann sinkst du auf mich herab. Wir spüren der Lust nach. Bis du mich küsst und dich langsam aus mir zurückziehst.

Wir sitzen eine ganze Weile so im Auto. Können nicht fassen, was wir gerade getan haben und dass es nun Wirklichkeit ist. Ich mag dich. Ich mag den Sex mit dir. Ich mag es, wie wir uns jetzt nach dem Sex unbeschwert unterhalten können. Meine Beine liegen auf deinem Schoß. Du streichelst sie. Und ich bekomme schon wieder Lust auf mehr. Ich will dich …

Zu Teil 2 dieser Geschichte geht es hier.

Sabrina hat ein Herz für Nerds, Brettspiele und Nonogramme. Das „auf Lehramt“ hat sie vor Kurzem an den Nagel gehängt und will jetzt irgendwas mit Germanistik, Sprache, Social Media und Online-Marketing machen. Nebenbei schreibt sie schon seit Teenagerzeiten Tagebuch und lässt nun auch uns an ihren Gedanken teilhaben.

Headerfoto: Sexy Frau in Auto via Shutterstock.com! („Sexy Times“-Button hinzugefügt, Bild gecroppt und gespiegelt.) Danke dafür.

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