Meeresrausch

Es ist Sommer. Wir fahren auf der Autobahn gen Norden. Wohin genau? Das wissen wir nicht. Hauptsache: ans Meer. Wir fahren an der Küste entlang, sanft-fröhliche Musik dringt durch die Boxen. Es könnte kaum leichter sein. Irgendwann gelangen wir auf einen Parkplatz in Warnemünde. Er ist etwas vom Zentrum entfernt, was uns recht ist.

Wir steigen aus und nehmen nicht mehr als eine Decke, eine Flasche Wasser, etwas Obst und das Dorian Gray-Buch mit. Am Strand angekommen, suchen wir uns unseren Schlafplatz für die Nacht. Es ist eine kleine Mulde im Sandstrand, nahe den Bäumen. Es ist kein 5-Sterne-Hotel, aber direkt am Meer und mit der schönsten Frau an meiner Seite.

Als ich bemerke, dass wir am FKK-Strand sind, muss ich grinsen. Seit meiner Pubertät genierte ich mich eher an solchen Orten – doch mit Dir an meiner Seite ist das etwas anderes.

Als ich bemerke, dass wir am FKK-Strand sind, muss ich grinsen. Seit meiner Pubertät genierte ich mich eher an solchen Orten und ich muss zugeben, dass ich ungern blanke, unförmige Körper sehe. Doch mit Dir an meiner Seite ist das etwas anderes. Da kann ich das Drumherum locker ignorieren und bin sicher in unserer Seifenblase. Wir sind weit weg von Zuhause und in der Freiheit.

Also entkleiden wir uns und werfen unser Sachen in unser kleines Nest im Sand.

Dein makelloser Körper mit den wunderbaren Rundungen lässt jedes Mal mein Blut kochen, wenn ich ihn sehe. Dein Hintern ist knackig, Deine Brüste prall und perfekt, Deine Schultern zart, Deine Schulterblätter wie gemalt, selbst Deine Füße sind anmutig und das kann ich nun wirklich kaum von jemandem behaupten (inklusive meiner eigenen).

Dein blondes Haar bindest Du Dir zu einem Dutt zusammen. Du bist einfach zum anbeißen. Du nimmst mich bei meiner Hand und wir laufen gemütlich durch den Sand in Richtung Meer. Ich muss breit grinsen vor Stolz: hier bist Du meine.

Als wir weiter draußen im Meer stehen, das Wasser bis zum Hals, drehst Du Dich um zu mir. Wir küssen uns. Deine Arme um meinen Hals geschlungen, meine um Deine Hüfte.

Bei dem Gedanken daran werde ich so erregt, doch zum Glück zeigt sich meine Erektion erst, als wir im Meer schwimmen. Das Wasser ist so warm, dass meine Durchblutung daran nicht gehindert wird. Die Wellen sind sanft – genau richtig. Der Sand zwischen meinen Füßen ist weich und dringt zwischen den Zehen hindurch.

Als wir weiter draußen im Meer stehen, das Wasser bis zum Hals, drehst Du Dich um zu mir. Wir küssen uns. Deine Arme um meinen Hals geschlungen, meine um Deine Hüfte. Unsere Zungen spielen wie eh und je miteinander. Dabei sehen wir uns die ganze Zeit an. Meine Hände greifen Deinen Hintern und ich hebe Dich hoch, im Wasser kann ich Dich so auch unendlich lange halten.

Ohne ein Zutun meiner Hände dringt mein erigiertes Glied in Deine weiche Venus ein. Du schlingst Deine Beine um meine Hüfte und Deine Arme noch immer um meinen Hals. Es fühlt sich verdammt gut an. Ich stehe mit dem Rücken zum Strand und sehe nur Deine leuchtenden Augen direkt vor mir und den Horizont über dem Meer. Ich bin im Himmel.

Die Wellen kommen immer wieder, jedoch gleiche ich mit meinen Beinen die Bewegungen aus und wir treiben es im Meer.

Die Wellen kommen immer wieder, jedoch gleiche ich mit meinen Beinen die Bewegungen aus und wir treiben es im Meer. Im Rhythmus der Wellen: langsam, fließend, sanft und leidenschaftlich. „Oh ja“, stöhnst Du in mein Ohr, während ich Dich immer wieder auf und ab stemme. Auch ich beginne zu stöhnen. Es ist, als ob die Zeit um uns stehen bleibt. Schneller werden die Bewegungen, es glüht in mir und ich fülle Dich aus. Es dauert nicht lange und ich entlade mich in Dir und wir beide stöhnen zufrieden auf.

Als ich mich umdrehe, sehe ich eine Familie am Strand mit einer Strandmuschel. Die Kinder spielen selig und die Eltern scheinen zu lächeln. Ob die uns beobachtet haben? Egal!

Nun gehen wir durch das Meer, strahlen wie die Sonne und glühen ebenso.

Am Strand ignorieren wir alles um uns herum und legen uns in unsere kleine Sand-Mulde am Rande der Anderen.  Wir trocknen uns ab und küssen uns. Du liegst neben mir und flüsterst Du mir zu: „Gott, ich bin so feucht!“. „Da lässt sich was machen …“, flüstere ich zurück und meine Finger wandern unter das Handtuch…

Headerfoto: Küssendes Paar am Meer (Stockfoto) via Ditty_about_summer/Shutterstock. („Sexy Times“-Button hinzugefügt.) Danke dafür!

LINUS Traumjäger, Herzmensch und Kreativling.

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