Leck mich doch

Wir stehen knutschend im Hausflur. Die Briefkästen in meinem Rücken sind unangenehm und mir ist in meinem dicken Wintermantel viel zu heiß – liegt aber eher an Max als an zu viel Stoff. Er küsst so gut, oh, er küsst so gut. Er beißt mir leicht in die Lippe und fragt mich leise, ob ich nicht doch noch mit nach oben kommen wolle, während seine Hand unter meinen Pulli wandert. Er streift ganz leicht meine Brust, trotzdem merke ich es durch den BH und zucke zusammen. Diese Berührung ist so zart und unschuldig und gleichzeitig verspricht sie eine ganze Welt voll mit Lust und Sex und Leidenschaft und Schlaflosigkeit, nur zwei Stockwerke und eine Wohnungstür entfernt.

Fuck, ich bin echt untervögelt. Eigentlich wollte ich nicht mit zu ihm, eigentlich will ich mit keinem Typen nach dem ersten Date nach Hause. Eine dieser Regeln, die man viel zu oft bricht. Aber er küsst eben gut und ich hatte so lange keinen Sex mehr. Und wer sagt denn eigentlich, dass man nach dem ersten Date nicht gleich miteinander schlafen sollte? Ich war noch nie gut in diesem „hard to get“ Spiel. Also lasse ich mich von Max die Treppen hoch ziehen. Wir brauchen lange, auf jedem Absatz bleiben wir stehen, um zu knutschen. Eine Schwäche für gute Küsser hatte ich schon immer. Ich wage ja zu behaupten, dass gute Küsser auch leidenschaftlich im Bett sind. Obwohl vermutlich jeder von sich selbst behaupten würde, dass er ein guter Küsser sei. Sagt einem aber ja auch keiner, wenn man nicht gut darin ist.

Max sucht ewig seinen Schlüssel, Zeit genug, um noch mal kurz zu überlegen, ob ich nicht doch lieber schnell die Biege machen sollte. Zu spät, die Tür ist auf, wir gehen rein. Es ist kurz etwas befremdlich und auch irgendwie unangenehm, weil uns in dem Moment dann doch bewusst wird, wie wenig wir uns kennen. So ist es, in einer fremden Wohnung mit einer fremden Person zu stehen. Wir trinken in der Küche noch ein Bier und küssen und reden, um uns wieder anzunähern und irgendwann gehen wir in sein Zimmer. Wir liegen auf seinem Bett, er fragt, ob er mich ausziehen dürfe und fängt schon währenddessen damit an. Ich lasse mich darauf ein. Ganz langsam und vorsichtig zieht er mir jedes Kleidungsstück einzeln aus. Dazwischen küsst und leckt er über jede neue nackte Stelle. Das ist verdammt gut.

Irgendwann habe ich nur noch meinen Slip an und er nimmt sich unfassbar viel Zeit dafür. Zentimeter für Zentimeter arbeitet er sich an meinen Oberschenkelinnenseiten entlang. Das macht mich wahnsinnig. Hoffentlich hört er damit nicht auf, wenn ich keinen Slip mehr anhabe. Er zieht ihn mir bis zu den Knien runter und fängt an mich zu lecken. Yeah, finally. Oder doch nicht? Zumindest denkt er, dass er mich leckt. Ja, er leckt – nass und unkontrolliert vergräbt er sein Gesicht zwischen meinen Beinen und schafft es tatsächlich, dabei nicht ein einziges Mal meinen Kitzler zu berühren. Es ist nicht mal nur unsexy, es ist ein Desaster. Es ist unangenehm. Genauso unangenehm ist es aber auch, jemandem zu sagen, dass das, was er da gerade macht, wirklich nicht gut ist. Also versuche ich es auf die diplomatische Weise und fange an ihn mehr zu dirigieren. Ich zeige ihm mit meinen Fingern, wo mein Kitzler ist und rate ihm, mehr Druck auszuüben und die Zunge gezielter zu bewegen. Aber egal was ich sage, Max ist beratungsresistent und schlabbert unbeirrt weiter. Irgendwann schiebe ich enttäuscht seinen Kopf zur Seite und ziehe meinen Slip wieder hoch. Die Lust auf Sex ist mir vergangen. Komisch. Versteht Max anscheinend auch nicht. „Was hast du denn auf einmal?“ fragt er mich. Ernsthaft?
Ich erkläre ihm mein Problem. „Bis jetzt hat sich noch keine beschwert, muss wohl an dir liegen!“ Ich fasse es nicht. Dafür hätte er ein Leben lang schlechte Blowjobs verdient. Oder mindestens eine saftige Ohrfeige. Oder beides.

Eigentlich hätte ich ihm gerne dabei geholfen, mich zum Orgasmus zu bringen, aber jetzt wollte ich einfach nur nach Hause. Soviel zu meiner Theorie der guten Küsser. Von Max habe ich nie wieder was gehört. Besser so. Mal ganz ehrlich. Wer von euch Männern hat sich schon mal eingehend Gedanken darüber gemacht, wie ihr es schafft, eine Frau richtig oral zu befriedigen? Natürlich schreit ihr jetzt alle ganz überzeugt „Hier, ich!“. Nee, ist klar, genau du nämlich nicht.

Ich will hier nicht alle über einen Kamm scheren, das wäre gemein und vermessen, aber es ist de facto so, dass die meisten Männer davon überzeugt sind, die Weisheit über die weibliche Sexualität mit Löffeln gefressen zu haben, eigentlich aber nicht mal wissen, wo der Kitzler liegt. Es gibt massenweise Tipps im Internet zum dem Thema, viele sind ordinär oder nicht ernst zu nehmen, die meisten aber schlichtweg falsch. Um die Komplexität eines weiblichen Orgasmus‘ zu verstehen, muss Mann erst mal damit aufhören, von sich selbst bzw. von seinem Penis auszugehen. Wir haben keinen Schwanz, die Stimulation funktioniert ganz anders, individuell natürlich sowieso.

Als ich am nächsten Abend mit meiner Mitbewohnerin angesoffen in der Küche saß und von dem scheiß Erlebnis berichtete, stellten wir uns ein paar Fragen: Wie zur Hölle kann es sein, dass das Thema Orgasmus, Fingern, Lecken und Co. so enorm präsent ist und es trotzdem nicht bis in die Köpfe gelangt? Wie kann es sein, dass Frauen immer noch Orgasmen vorspielen und ihren Orgasmus nicht ganz selbstbewusst einfordern? Und wie kann es sein, dass Männer oft nicht emphatisch genug sind, um rauszufinden, was die Frau befriedigt? Weil Männer oft als dominanterer, aktiver Part beim Vögeln agieren, aber sonst eher passiv bleiben? Warum gehört die orale Befriedigung des Mannes meistens dazu und die der Frau eben nicht?

Das Beste am Sex ist doch, gemeinsam rauszufinden, was den anderen zum wahnsinnigen Höhepunkt treibt.

Wenn ich einem Mann einen blase, dann läuft das nicht nach Schema F. Jeder Mann und jeder Penis ist anders und damit meine ich nicht Aussehen oder Größe. Es gilt während des Blowjobs die sensibelsten Stellen und Momente zu finden. Welcher Rhythmus ist der richtige? Wie viel Spucke ist angebracht, nehme ich die Hand dazu und wie achte ich gleichzeitig darauf, meine Zähne nicht einzusetzen? Das hängt auch noch alles von der Stimmung ab, der Blowjob besoffen nach der Disko ist ein anderer als der unter der Dusche. Und genau, wirklich genau dasselbe erwarte ich von meinem Sexpartner. Nicht jede Frau kommt, nur weil du wie bescheuert über ihren Kitzler rubbelst (falls du ihn gefunden hast) oder ihr einen Finger reinsteckst. Ich persönlich stehe total auf drauf, wenn man mich klitoral mit der Zunge und vaginal mit mindestens zwei Fingern befriedigt, ja, das geht auch parallel. Dabei ist, genauso wie beim Blowjob, der Rhythmus extrem wichtig. Und der richtige Druck. Ich will dabei viel spüren. Aber das ist halt meine Meinung. Andere Frau: andere Spielregeln.

Generell ist es gut, Spannung aufzubauen. Fang langsam an, finde raus, was sie mag, worauf sie reagiert und was ankommt. Viele Frauen haben die latente Angst, dass es zu lange dauert und du dich vielleicht langweilen könntest. Das ist totaler Quatsch, aber eben oft ein Problem, weil allein solche Gedanken dazu führen, dass man sich einfach nicht locker machen kann. Also nimm dir bitte die Zeit, das Ziel ist ja ihr Orgasmus, egal wie lange es dauert. Keine Frau wird dabei anfangen, dir was vorzuspielen, wenn sie das Gefühl hat, dass du dich wirklich darauf konzentrierst.

Bevor du irgendetwas machst, bei dem du dir unsicher bist oder du die Reaktionen nicht deuten kannst, frag einfach. Keiner kann dir sagen, worauf sie steht, außer sie selbst. Klar kostet es Überwindung im Bett offen zu reden, aber wenn nicht hier, wo sonst? Also springt über euren Schatten und fangt an zu kommunizieren. Das gilt für alle Beteiligten. Ihr werdet doppelt so viel Spaß miteinander haben. Versprochen!

Headerfoto: Steven Gripp via Creative Commons Lizenz!

19 Comments

  • uwe sagt:

    Lecken ist so eine Sache,die eine will es heftig die andere sehr weich und dennoch eindringlich.
    jeder Mann sollte es selber raus finden was sie anmacht und aufgeilt.ich fingere den Po dabei,das haben so gut wie alle gerne.Ich hatte eine Frau in einer Pizzeria zuerst mit den Füssen gekrault,zog dann den Schuh und Socken aus und habe sie dann mit dem Zeh zum Orgasmus gebracht.Das war saugeil,das ich auch eine nasse Hose bekam. Und das ist selten. Dann sind wir zu ihr und haben es richtig saugeil getrieben.

  • feelthebeat sagt:

    Cooler Artikel… das Thema wird einfach nie alt. Es stimmt, dass manche Männer echt keinen Plan haben. Man fragt sich dann einfach nur, „Was macht er da??!“ Auf der anderen Seite gibt es aber auch einige, die es richtig drauf haben – das muss man den Männern auch mal lassen!! 🙂

  • Simon sagt:

    Hm .. also die Geschichte klingt ein bisschen wie ein OneNightStand … ob ich da rege Fragen stellen würde, wüsste ich nicht. Zuviel kann leider auch manchmal viel kaputt machen. Vor allem wenn es vorher, wie in deiner Beschreibung, so perfekt flüssig und non-verbal lief.

    In einer Beziehung empfinde ich Fragen und Sagen als selbst verständlich. Erfordert allerdings auch, dass man sich selbst gut kennt.

    Ich hatte gehofft, dass der Text mehr konkrete Beispiele nennt – eventuell sogar gute Forenbeiträge oder Buchtipps, bei denen der geneigte Interessent nachschlagen kann. Aber ist es ein super Anfang das Thema überhaupt mal zu besprechen. Wie du schon sagst, (Oral)-Sex ist in aller Munde, aber irgendwie nur sehr oberflächlich und sobald es ins Detail geht, „gehört“ es sich nicht darüber zu sprechen oder keiner hat Ahnung.

    So, und nun schau ich mal was es hier auf dem Blog noch so für Beiträge gibt. Finde es immer toll wenn Leute so offen erzählen. Weiter so! 🙂

    p.s. Fröhliche Weihnachten <<<= (Das soll ein Weihnachtsbaum sein)

  • Rob2501 sagt:

    Ich wusste, dass die Geschichte so ausgeht…echt schade für dich. Hoffentlich bleibt es bei der einen schlechten Erfahrung.

    Ich lecke gerne und frage die Frau auch immer wie und wo und so…:)

    Umgekehrt gebe ich auch “Anweisungen“ 😀

    Ich sage immer: Stop eating meat, eat more pussy.

    Lecken <3 <3 <3

  • icke sagt:

    egoistisch oder dominant das ist hier die Frage!

    und das geilste am Sex ist es, sich gemeinsam in den Wahnsinn zu treiben….. mit der Betonung „gemeinsam“.

  • Perry sagt:

    Also, ich kann mich nur Alex anschließen. Niemand hat die Weissheit mit Löffeln gemampft und natürlich geht es beim Sex auch darum, voneinander zu lernen bzw. zuerkennen was der andere möchte etc. Und ja, es ist ein geiles Gefühl zu wissen, das sich die Dame mit der man(n) gerade das Bett teilt so richtig schön befriedigt fühlt. Aber dies klappt nur wenn beide aufeinander achten und miteinander reden.
    Dann haben letztendlich nämlich beide etwas von der Zeit zu zweit. 🙂

  • Lada sagt:

    Das mit dem Orgasmus vortäuschen regt mich total auf. Wer hat überhaupt damit angefangen? Nicht nur, dass man sich selbst für das nächste Mal damit keinen Gefallen tut, man „versaut“ den Mann auch für andere. Ich hab auch schon gehört „Andere wären jetzt schon gekommen.“, so dass ich zurück fragen musste, ob er sich denn sicher sein kann, dass nicht vorgetäuscht wurde. (Bestimmt!) Auf die Art wird mancher im Glauben gelassen, jede Frau kommt, wenn man sie ein bisschen hinter’m Ohr leckt. Also bitte, dass das meistens nicht so ist, muss doch wirklich kein Geheimnis sein.
    Und was ist schlimm daran, nicht nach 30-sekündigem Gerubbel einen Blitz-Orgasmus zu haben? Bei dem Großteil der Frauen ist das nunmal der Fall. Wieso soll man das der Männerwelt denn verschweigen?
    Ich bin auch für mehr Kommunikation, auch gerne nonverbal. Man(n) muss aber auch lernen zuzuhören.

  • Til sagt:

    Hallo Nina,
    vielen Dank für den netten Artikel auf dem Weg zur Arbeit. Du stellst die offene Frage wieso Frauen immernoch Orgasmen vortäuschen. Ich würde einmal ganz provokant in den Raum behaupten: Seid froh das ihr das könnt. (Auch wenn das nur funktioniert, wenn der Sexualpartner seine Sensibilität auf der Straße vergessen hat!) Wenn Mann nich genug angemacht ist gibt es zwei Varianten. A: er bringt es asap über die Bühne um die Erregung die durch Kopfkino und Restgeilheit noch vorhanden ist zum Orgasmus zu verwenden und ist danach der der zu schnell kommt oder B: er schlafft ab. Bei Variante A & B hat Mann verloren, da im Volks’mund‘ dann Synonyme wie Gurke, Schlappschwanz oder sonstiges verwendet werden… Also lieber etwas vortäuschen können um dem ganzen ein schnelles Ende bereiten zu können als am Ende bloß gestellt zu werden. Und zu deiner Aussage es ginge darum Sie zum Orgasmus zu führen bei der oralen Befriedigung. Ich würde eine Gegenthese aufstellen: es geht darum beide Seiten zu einem guten Gefühl zu führen wo der Orgasmus sicher das Ziel sein kann, aber mit Sicherheit nicht muss. Grüße aus HH

    • Lada sagt:

      Wieso „bloßstellen“? Wenn ich nicht komme, dann kann ich das doch zugeben. Das ist doch kein Fehler, den es zu verheimlichen gilt. Vortäuschen ist TÄUSCHEN, das hat erstens keiner verdient, außerdem bringt es die Sache kein Stück weiter. Dazu werden unrealistische Erwartungen an die Frauenwelt gestellt und Männer glauben, alle Frauen müssten ganz easy mit zwei Handgriffen kommen (siehe mein Kommentar).
      Aber ich gebe dir recht in der letzten Aussage- Oralsex muss nicht nur den Orgasmus zum Ziel haben, es kann genauso das Vorspiel oder sonst was sein.
      Ich kenne es übrigens von mir und auch von Männern, dass man manchmal „feststeckt“ und dem Orgasmus nicht mehr näher zu kommen scheint und dann lieber irgendwann aufhört. Das kann man dann auch so lassen. Der „Orgasmus-Druck“ kann den Prozess dann noch zusätzlich hemmen.
      Ich mag manchmal nicht mehr und möchte dann auch aufhören „dürfen“ ohne unbedingt zum Orgasmus kommen zu MÜSSEN. 🙂 Ganz offen und unbewertet.

  • André sagt:

    „Bevor du irgendetwas machst, bei dem du dir unsicher bist oder du die Reaktionen nicht deuten kannst, frag einfach.“

    Das habe ich einmal und nie wieder gemacht. Sie hat mir gesagt, ich solle es selber herausfinden. Danach war die Luft heraus und wir haben die Nummer abgebrochen.

    • Nina Wagner sagt:

      Vielleicht wusste sie nicht genau, was sie antworten soll. Aus welchem Grund auch immer sie so geantwortet hat, sollte die Reaktion einer einzelnen Person nicht dazu führen, dass du Angst vor Fragen hast. Das wäre wirklich schade 😉

  • ALEX sagt:

    Lernen ist immer gut, ausserdem was gibt es denn geileres im Bett als die Frau zum Orgasmus zu treiben und zu merken wie es ihr gefällt? Das turnt nicht nur mehr an sondern macht die Frau auch aktiver , win-win Situation.

  • Lisa Demonhead sagt:

    Oh Gott JA! Bloß nicht an ihrer Perfektion zweifeln! Wie zerbrechlich das Ego mancher Männer doch ist…

  • Paul sagt:

    „Wenn ich einem Mann einen blase, dann läuft das nicht nach Schema F…“
    Den Vergleich kann man gar nicht ziehen, das wäre so, als behauptete jemand, er sei gut im Schalten und fährt ein Auto mit Automatik…
    Ich gehe davon aus, dass fast jeder Typ, jedem anderen schneller mit dem Mund zum
    Höhepunkt bringen könnte, als ein Großteil der Frauen, weil das auch einfach einfach ist:
    vor, zurück, nicht zu viel Zähne, voilà!
    Wenn ihr wüsstet, was da bei euch unten ab geht, dann gäbe es diese Beschwerden nicht, dann gäbe es Mitleid und ne warme Milch, denn wir Jungs sind verwirrt!
    Manchmal springt einem der Kitzler ins Gesicht, dann ist er wiederum irgendwo vergraben, oder umhüllt von sämtlichen Schichten, die anscheinend versuchen den Kitzler vor allem Übel zu bewahren.
    Dann reicht es ab und zu ihn nur anzuticken, sonst tut es weh und bei anderen wacht man am nächsten Morgen mit Muskelkater in der Zunge auf…
    Es ist nicht so, dass wir uns keine Mühe geben, nur gibt es bei diesem Thema kein konkretes „Ich kann das“, weil jede Frau untenrum, meiner Meinung nach, eine Disziplin für sich ist.

    • Nina Wagner sagt:

      Ich weiß ja nicht, wie vielen Männern du schon einen geblasen hast, aber da gibts enorme Unterschiede, genau wie bei Frauen eben auch. Generell ist es ein Plädoyer für mehr Kommunikation beim Sex, für alle Beteiligten, egal bei was.

    • Lada sagt:

      Hehe, ich musste echt lachen. Aber was Nina sagt stimmt, auch Männer haben völlig unterschiedliche Geschmäcker. Manche mit viel Zähnen, manche ganz ohne, viel Zunge, hauptsache tief rein… etc.

  • Caro sagt:

    Boah ich raste grad aus. Wie oft hab ich „Bis jetzt hat sich noch keine beschwert, muss wohl an dir liegen!“ gehört?
    Zu oft. Auch ein kontern mit „Das liegt daran, dass die meisten Frauen sind nicht beschweren und sagen, was sie wollen.“ hilft meistens nicht.

    Aber es scheint in der Natur vieler Männer zu liegen. Ein Ex-Freund schlug mir vor Jahren das Buch „Die perfekte Liebhaberin“ vor. Ich fand’s super. Mehr Wissen! Mein Kommentar, dass es das Buch auch für Männer gibt wurde mit einem sehr verwunderten Gesichtsausdruck zurückkommentiert („Iiiiiich soll das lesen?! Pfff. Ich könnte das Buch schreiben!“).
    Die Früchte der wirklich guten Tipps für einen guten Blowjob durften dann andere genießen.

    Danke für den Text. Ich finde ich großartig. Und hoffe, dass ganz viele Ego-Männer das lesen.

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