Irgendwo im Nirgendwo

Wir hatten tagsüber im stressigen Alltag noch schnell geschrieben und für später verabredet. Ich geh duschen, lass Musik laufen. Meine Playlist, die mich in Stimmung bringt. Während das Wasser so über meinen Körper fließt, denke ich schon so einige Szenen durch, wie sie heute vielleicht geschehen könnten. Und als ich, wie immer nach dem Duschen, die Armaturen sauber poliere, entdecke ich mich selbst in der Spiegelung mit einem Schmunzeln. Erwischt!

Ich ziehe mir fix etwas Nettes an und setze mich noch mit nassem Haar ins Auto – zu Dir. Ich bin etwas spät, aber treffe Dich noch bei der Arbeit an. Schnell räumst Du alles zusammen, kurze Blicke werden ausgetauscht, ein kleines Stück Arm in Arm gelaufen.

Ganz getreu unserer Freundschaft+ verabreden wir uns auch mal auf was Sexfreies: ein Eis an der nächsten Tanke.

Ganz getreu unserer Freundschaft+ verabreden wir uns auch mal auf was Sexfreies: ein Eis an der nächsten Tanke. Mit zwei Autos fahren wir dorthin, es wird bereits dunkel. Keine Lust, in der Tanke zu essen, also entscheiden wir, uns in dein Auto zu setzen und etwas zu quatschen.

Mir schmeckt mein Eis kaum – ich hab Lust auf was anderes …

Wir suchen den nächsten Feldweg auf, um noch ein bisschen Kuschelzeit zu haben und Du bist  sofort entflammt. Der Motor geht an und schon sind wir unterwegs auf der Suche nach einem abgelegenen Ort inmitten der weiten Felder. Einige Momente später stehen wir auf einem Feldweg nahe einem Aussiedlerhof. Alles ist sehr dunkel hier, nur der Mond spendet minimal Licht – perfekt für meine Absichten.

Ich beginne langsam damit, Dich zu streicheln und Du weißt, was nun geschieht. Ohne zu zögern steigst Du mit ein und genießt, was Dir geboten wird. Wir küssen uns, berühren uns, atmen laut.

Ab auf die Rückbank!

Du kletterst nach hinten, ich folge Dir, setz mich sofort auf Dich und unser Küssen wird wilder, das Verlangen nach mehr ist bald unaufhaltsam.

Du kletterst nach hinten, ich folge Dir, setz mich sofort auf Dich und unser Küssen wird wilder, das Verlangen nach mehr ist bald unaufhaltsam. Die Bewegungen unserer Körper zeigen deutlich, was wir wollen, also zieh ich Dich aus. Dein Shirt – Du bist wunderschön, so wie Du da sitzt. Deine schimmert Haut so makellos und Dein Oberkörper ist herrlich trainiert.

Ich streichle Dich an jeder nackten Stelle und küsse Dich leidenschaftlich an Deinem Hals, Deinem Schlüsselbein, Deinen Schultern. Ich spüre Deine Hände an meinem Po, Rücken, Nacken, in meinen Haaren. „Ich hab so Lust auf Dich“, hauchst Du mir ins Ohr.

Ich muss lächeln und ziehe mich langsam aus  – auf engstem Raum fällt die Kleidung und unsere beiden Körper berühren sich jetzt – Haut an Haut. Ich setze mich auf Dich und sofort will ich Dich in mir spüren. Langsam, ganz langsam, lasse ich Deinen Schwanz in mich gleiten, bis ich Dich tief in mir spüre.

Wir halten kurz inne und Du genießt meine Enge einen Moment, ich kann es in Deinen Augen sehen.

Wir halten kurz inne und Du genießt meine Enge einen Moment, ich kann es in Deinen Augen sehen. Ein leises Stöhnen kommt über meine Lippen, während ich langsam anfange mich zu bewegen. Weit hoch und wieder tief hinunter. Deine Hände greifen meinen Po fest und Du siehst mir tief in meine Augen.

Dieser Sekundenbruchteil, in dem man plötzlich diese heiße Welle verspürt, um in herrliche Extase zu verfallen. Wir bewegen uns im perfekten Rhythmus, schneller, wieder tiefer und intensiver, dann stöhnst Du den Satz, der mich so verrückt macht: „Ich will Dich von hinten!“ Ich überleg nicht lang, wir wechseln die Position, so dass ich nun aus dem Seitenfenster sehe und Du nah hinter mir bist.

Die Scheibe ist beschlagen, ich sehe nichts, will Dich wieder in mir spüren und Du erfüllst mir meinen Wunsch. Mit gekonnten Bewegungen dringst Du in mich ein und wir finden sofort den Rhythmus, den ich brauche.

‚Du fühlst Dich so gut an‘, höre ich mich selbst noch sagen. Und dann ist da Deine raue Stimme, die ich so sehr liebe … ‚Oh mein Gott, ich komm jetzt!‘

„Du fühlst Dich so gut an“, höre ich mich selbst noch sagen. Und dann ist da Deine raue Stimme, die ich so sehr liebe … „Oh mein Gott, ich komm jetzt!“ Mein Herz! Es fühlt sich an wie die schönste Vorfreude. Noch ein Sprung der Gefühle und es geschieht. Du findest Deinen Höhepunkt, stöhnst laut, ich hör Dich nah an meinem Ohr.

Du bist tief über mich gebeugt, ich spüre den Puls Deines Orgasmus‘ in mir – es macht mich so an! Ich genieße jede Sekunde. Meine Hände greifen nach Deinen, ich lehne meinen Kopf an Deinen, möchte nah bei dir sein.

Als die Welle langsam abschwächt, Du Dich noch weiter in mir bewegst und genießt, küsst Du mich auf meine Schultern und hauchst meine Lieblingsworte: „Fuck, Larissa!“

Und ich hab wieder dieses Schmunzeln…

Larry, ist aus dem Süden, lebt in idyllischer Ruhe und liebt die Zeit mit ihrer Familie.
Ihre Hochs und Tiefs im Leben nutzt sie, um sich immer wieder neu zu finden und die Welt aus anderen Perspektiven zu betrachten. Sie genießt ihr Anderssein, fühlt sich nur gelegentlich am falschen Ort dieser Erde. Ihre Stärken sind ihre Energie und meine Offenheit. Schwächen hat sie auch: Schokolade, Männer und ihre eigene Wechselhaftigkeit. Wenn alle schlafen und sie für sich ist, träumt sie von einem Ort, an dem sie ihr Ich frei ausleben kann.

Headerfoto: Frau auf Rückbank (Stockfoto) via Stas Ponomarencko/Shutterstock. („Sexy Times“-Button hinzugefügt.) Danke dafür!

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