Endlich

Jede Berührung ein Pinselstrich, der deine Kurven aus dem Schlummer der Dämmerung befreit. Leichte Schwünge und zögerliche Pausen. Betonungen an unbetonten Stellen. Der Versuch das Verborgene sichtbar zu machen. Ans Tageslicht zu bringen, was sonst im Schatten liegt. Drücke mal fester und dann wieder leichter auf. Mehr oder weniger Farbe.

Deine geschlossenen Lider geben mir Antworten, ohne dass ich die Stille mit Fragen zerbrechen muss. Dafür sorgst du mit deinem leisen, regelmäßigen Stöhnen schon selbst. Beißt in deine Lippen, willst alles für dich behalten. Sehe zu wie du aus dem Schatten trittst, aus der Fläche der weiße Bettwäsche wächst. Eine Leinwand, die Formen bekommt. So hebt sich dein Brustkorb immer schneller und auch deine Brustwarzen streben gen Himmel. Klammerst dich noch mit deiner ganzen Kraft ans Bett, um das Beben zu kontrollieren. Doch bald suchen deine Finger lieber Halt an meinem Rücken. Krallst deine Nägel in meine Schultern, wenn dich die Lust durchzuckt. Dein Körper unter Strom. Prickeln, kitzeln und das Zucken der einzelnen Muskeln vermischt sich zu einer Collage aus Wohlbefinden und unstillbaren Verlangen. Warum lass ich dich warten? Kommt da noch mehr? Wo werde ich dich als nächstes berühren? Mit meinen Zähne, großen Händen oder der Spitze meiner Zunge. In deinem Nacken, an deinen zarten Knospen oder der Innenseite deiner Schenkel. Manchmal, wenn ich meinen Mund in die Nähe deines Kopfes bewegen, streift mein erigierter Schwanz an deiner Haut entlang. Ein paar Lusttropfen bleiben hängen und du spürst plötzlich noch stärker, wie feucht du eigentlich bist.Beginne immer mehr Kraft einzusetzen und dich mein Verlangen spüren zu lassen. Gebe deinem Körper Impulse, dränge die Skulptur zur Bewegung. Deine Beine bewegen sich längst unkontrolliert, mal überschlagen, mal an mich gepresst, nur um sie dann wieder von dir zu strecken. So auch deine Finger, die überall nach Sicherheit suchen. Sich festhalten, während ich weiter über deine liebliche Gestalt husche.Bis auch ich mich nicht mehr halten kann und zwischen deine Schenkel tauche. Deine Scham mit Küssen überziehe.Unterbrochen nur von kleinen Bissen in dein süßliches Fleisch und Berührungen meiner Zunge auf deiner schimmernden Perle. Schmecke deine Lust, wie ich deinen Honig an meinem Mund zergehen lasse. Schmilzt unter dem Tanz unserer Lippen. Jeder Blick nach oben fällt in den Glanz deiner halboffenen Augen oder auf deine bebenden Brüste, gekrönt von harten Nippeln.

Irgendwann entreißt du mir die Feder und drängst mich zurück auf meinen Platz. Interpretierst meine Schritte und Bewegungen neu. Wickelst mich um den Finger und lässt mich daran lutschen.

Darf dich betrachten und muss dann wieder meine Augen schließen. Während du deinen prächtigen Arsch über meinen Kopf bewegst und mir deine heiße Muschi auf den Mund drückst. Ich gehorche und lecke dich noch gieriger als zuvor, während ich endlich deine Hände an meinem Schwanz spüren kann.

Spielst mit meiner Lust und drängst mich immer stärker zwischen deine Beine. Verliere die Orientierung und überlasse meinem Mund das Denken. Als ich deine Lippen schließlich an der Spitze meiner Erektion spüre, kann ich mich sowieso nicht mehr halten. Drücke mein Gesicht an deine Schenkel und versuche nicht zu laut zu stöhnen, als mein Schwanz das erste Mal in deinen warmen Mund gleitet. Deine Zunge verwöhnt mich, quält mich, kontrolliert meinen Rhythmus und spült alles aus meinem Kopf. Bis auf den Gedanken, dich endlich zu ficken.

Der Mensch hinter nachtfarben lebt in Wien. Arbeitet dort in der Werbung und macht auch sonst ein paar Dinge mit und ohne Liebe. Mehr soll nicht gesagt werden, wir wollen ja noch genug Platz für deine Phantasie lassen. Und wenn du wirklich neugierig bist, schreib an nachtfarben(at)imgegenteil(punkt)at – vielleicht bekommst du ja eine Antwort. Ans Herz gelegt sei dir auch das Abonnieren des sexy Newsletters.

Headerfoto: Lilit Matevosyan via Creative Commons Lizenz!

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