Ehrliche Kontaktanzeige: Traumprinz gesucht

Auf der Suche nach der Ursache meiner momentan sehr schlechten Laune. Dazu maßgeblich beitragend sind wahrscheinlich folgende Gründe: Dass der 800 km weit weg lebende Franzose nicht versteht, dass es ein Problem gibt. Weil WhatsApp und einmalig Telefonieren in der Woche eben keine Beziehung sind. Dass ich zu feige bin, es anzusprechen. Dass ich deshalb genervt bin von Paaren, die so unendlich schön verliebt sind. Weil ich ein bisschen sehr neidisch bin. Dass ich Angst habe, mit 45 mit meinem Zwergschwein und meinen noch immer eingefrorenen Eizellen zu enden. Dass ich leider ehrlich ein Problem damit habe, nicht für jemanden die Nummer eins zu sein. Dass es keine Person gibt, bei der ich auf der Prioritätenliste ganz oben stehe. Und mich selbst zu meiner Priorität zu machen, führt dazu, dass meine Mama sagt, ich drehe mich nur um mich selbst. Obwohl das 1) nicht stimmt und 2) damit zusammenhängt, dass einfach die Alternative fehlt. Meine Mutter hat noch drei andere Kinder, mein Vater seine Arbeit und seine Angel, mein einer Bruder seine Freundin, die zwei kleineren Brüder ihre Handys und Pokémon GO.

80 Prozent meiner Freundinnen leben in einer längeren Beziehung und sind da ziemlich eingebunden und drittes Rad am Wagen ist eben auch nicht die Pole-Position. Gleichzeitig weiß ich eben gar nicht, ob ich das überhaupt will – die Rolle des Ein und Alles. Denn für jemanden das Allerwichtigste zu sein, heißt auch, große emotionale Verantwortung für diese Person zu tragen. Wenn ich schon ein Problem damit habe, von Typen verliebt angeschaut zu werden, frage ich mich, ob ich das überhaupt kann. Überhaupt habe ich das Gefühl, bis jetzt nur Typen kennengelernt zu haben, die zwar magisch von zielstrebigen, relativ selbstbewussten Frauen angezogen werden, aber selbst das komplette Gegenteil sind. Bisschen weinerlich leidend, nicht besonders selbstständig, von Liebe und Zuneigung abhängig und nichts auf die Reihe bekommend. Ist das ein Unter-25-Phänomen?

Warum kann es nicht einfach mal jemand sein, den ich bewundere? Mit dem ich mich messen kann, der mir sportlich ebenbürtig ist, der witzig ist, ironisch und zynisch, der Klassik und Kunst liebt, den man nicht ins Museum zwingen muss? Der selbst Ideen hat, für den man in der eigenen Stadt, in der man selbst Touristin ist, keine Stadtführerin spielen muss? Der Ambitionen hat im Leben, vielleicht kein Ziel vor Augen, aber wenigstens eine Richtung? Der unabhängig ist von der Meinung der anderen und selbst eine Meinung hat? Der am Sonntagmorgen Zeitung liest und Kaffee trinkt? Der nicht raucht und nicht zu viel kifft und nicht jedes Wochenende harte Drogen nimmt und sich auch nicht ständig komatös betrinkt und mir auch keine wissenschaftlich haltlosen Vorträge darüber hält, dass Rauchen gar nicht ungesund sei und er fünf andere Personen kenne, die nicht geraucht haben und trotzdem an Lungenkrebs gestorben sind? Der darüber nachdenkt, was sein Konsumverhalten für eine Auswirkung auf die Umwelt hat? (Muss kein Veganer sein aber wenigstens „Nur einmal in der Woche Biofleisch“-Esser.) Der sich weiß anzuziehen? (Bitte keine bedruckten T-Shirts. Kapuzenpullis mit amerikanischen Collegenamen gehen gerade noch so.)

Der nicht Medizin studiert und trotzdem versteht, wie es ist, im Krankenhaus zu arbeiten? Der diesem Beruf Respekt und Bewunderung entgegenbringt, ihn aber nicht zu etwas Göttlichem erhöht, sodass man dazu gedrängt ist zu sagen: „Nee du, Medizin ist gar nicht schwer und die, die das studieren sind auch eher fleißig als intelligent.“ Der mich inspiriert und mich kritisiert und mich unterstützt bei Entscheidungen mit Konsequenzen? Der mir trotzdem Kontra geben kann, den ich anschreien kann und der zurückschreit und mich in meine Schranken weist und nicht sagt, ich solle mal ein bisschen leiser reden? Der mich auf den Boden der Tatsachen zurückholt, wenn ich einen beinahe-hysterischen Anfall habe? Der mich an der Ampel einfach umdreht und küsst? Oder an der REWE-Kasse? Oder beim Zähneputzen? Mit dem ich schweigen kann und Stille angenehm ist und nicht erdrückend? Der mich alleine lässt, wenn ich das brauche? Um den ich mir keine Sorgen machen muss, wenn ich ihn mit auf eine Party nehme, auf der er niemanden kennt? Der dann nicht verloren in der Ecke steht oder die ganze Zeit an meinem Rockzipfel klebt? Der am Morgen danach selbstständig anfängt, die komplett zerstörte Küche mit aufzuräumen, und sich die Hände beim Geschirrabwaschen schmutzig macht, weil die Spülmaschine kaputt ist, und nicht wie ein angefahrenes Reh allen im Weg steht und fragt, was er jetzt eigentlich tun solle?

Der von meinen kleinen Brüdern geliebt wird? Der bei Babygeschrei im Bus nicht das Gesicht verzieht? Der mir abends, wenn ich so tue, als wäre ich schon eingeschlafen, Stirnküsse gibt? Der mir nicht sagen muss, dass ich schön bin, weil ich das bei ihm eh nicht in Frage stelle? Bei dem mir Abschminken nichts ausmacht? Der in der Kirche an Weihnachten die zweite Stimme mitsingen kann? Der ein Auge für die schönen Dinge im Leben hat? Der weiß, was Arbeit ist und kein verwöhntes Muttersöhnchen mit Vaterkomplex ist, weil das Ziel im Leben ist, einen Porsche 911 zu fahren? (Obwohl die ja zugegebenermaßen schon schnell und schön sind.) Der sich Geschenke ausdenkt ohne meine Mama, seine Mama oder seine Schwester fragen zu müssen? Der Waldspaziergänge mag? Und Wanderungen im Nirgendwo? Der Zelten hasst? Oder den ich so liebe, dass mir Zelten nichts mehr ausmacht? (Wobei ich die Möglichkeit dessen stark in Frage stelle.) Bei dem ich mir vor dem ersten Mal „Ich liebe dich“ meine Zunge blutig beiße? Der mit mir am Spreeufer den Swingtanzkurs macht und nicht vor Scham im Boden versinkt? Der mit mir Filme auf Englisch ohne Untertitel schaut? Neben dem ich in der U-Bahn sitze, aus dem Fenster schaue und glücklich bin – einfach so, ohne rote Rosen, grundlos?

Sind das zu hohe Ansprüche? Ist das zu viel verlangt? Disneyprinz-Utopie? Oder ein klarer Fall von „den triffst du, wenn du es am wenigsten erwartest“?

Paula ist aufgrund eines großelterlichen Immobilienglücksgriffs immer mal wieder in Berlin, aber eigentlich studiere sie „was Gescheites“ eine Fernbuskurzreise weiter östlich. Ursprünglich komme sie aus dem Süden, aber vollkommen ohne Dialekt. Sie mag: während des Frühstücks im Schlafanzug die Sonntagszeitung lesen und schöne Dinge; sie mag überhaupt nicht: sich nicht entscheiden können, Kalendersprüche und zu wenig Schlaf.

Headerbild: Jan Daciuk via Creative Commons Lizenz! (Gedankenspiel imprint added.)

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19 Comments

  • Kerstin sagt:

    Wundervoller Text, der genau das wiedergibt, was doch (fast) jede Frau sucht.
    Mir hast du jedenfalls direkt aus der Seele gesprochen, wobei ich keinerlei Arroganz oder Überheblichkeit wahrnehmen konnte …!?

    Wenn du „ihn“ gefunden hast, sag Bescheid – vielleicht können wir teilen? 😉

  • Fred Willenex sagt:

    Die Paula ist ne‘ Kuh, die macht nicht einfach Muh. Na und Mäh schon mal gar nicht!

    Ich teile die Auffassung von TRAUMPRINZ in Teilen und trotzdem habe ich mich in Paula verliebt. Sie ist „sportlich“, kulturell(„Museum“) und gesellschaftlich („Zeitung“) interessiert. Sie ist gebildet (#fuckOmU #fuckOmeUerstrecht), studiert (Medizin – ist das wahr? Toll!). Aber das derbste ist, sie lebt bewusst und hinterfragt ihr „Konsumverhalten“. Schließlich kauft sie „Biofleisch“ bei „REWE“.
    Ja, „zu hohe Ansprüche“ vielleicht, aber schon auch ne tolle „Lebenseinstellung“. Auf jeden Fall scheint Paula eine kleine Angeberin zu sein, die sich selbst ein bisschen zu ernst nimmt, meint ihr nicht? Oder vielleicht doch einfach nur „ironisch und zynisch“. Pff!

    Liebe Paula,
    hier ist trotzdem eine ehrliche Kontaktanfrage! Ich kann nicht singen, tanzen mag ich, aber ich finde es befremdlich sich anzuschreien. Ich bin über 25 und habe kürzlich das Rauchen aufgehört, aber auch nur so spät, weil ich lange glaubte „no smoking“ heißt „Komm‘ nicht im Anzug!“. Hab‘ ich mich auch dran gehalten – „bedruckte T-Shirts“ sind wirklich albern. Partys taugen mir und „was gescheites“ habe ich auch studiert – versprochen! Meld‘ dich doch bitte!
    Fred

  • LebensqualiTäter sagt:

    Hm. Arroganz habe ich da überhaupt nicht gelesen. Und genau an der Stelle „(Wobei ich dessen Möglichkeit stark in Frage stelle)“ musste ich wirklich beherzt lachen. Liegt wohl daran, dass ich das unter Sarkasmus einzuordnen weiß.

    Die Kommentare vom sogenannten „Traumprinz“ kann ich da nicht einordnen. Sie triefen nur so von Missgunst und Arroganz. Und selbst die Kritik, die dee Text zulässt, wird hier nicht angemessen vertreten und die hat Mr. Paper etwas besser gemacht. Wenn ich so die Wortwahl des Traumprinzen so lese muss ich irgendwie an Würde und Respekt denken…. Weiß auch nicht warum…

    Ich konnte dem Text viele schöne Dinge abgewinnen und hatte nur eine kurze Denkpause, als dort „Kirche“ stand, als Atheist.^^

  • Denise sagt:

    Liebe Autorin,

    auch mir geht es so wie dir, ich habe aber gelernt auch auf gewissen Sachen verzichten zu können, denn man kann nicht alles haben. Ich bin abgesehen vom Zelten fast genau deiner Meinung bezüglich Männer – vor allem dieses verzogene unselbstständige…. Aber das liegt daran das Männer nun mal hinterher sind *grins* Meinen Mann habe ich schon gefunden auch wenn ich zwischendurch noch zweifle, dann denke ich aber daran das mein Freund nur das Sahnehäubchen in meinem Leben ist und ich selbst wissen sollte wie ich mich glücklich mache und klar komme. Klar ist es schön jemanden an der Seite zu haben aber man sollte sich selbst immer am besten kennen und auch das tun was gut für einen ist, der Partner ist nur Bonus zu einem ohnehin tollem Leben 🙂

  • irgendwo im nirgendwo sagt:

    Ich würde ja jetzt sagen, er sitzt hier. Nur liegt dieses hier gerade mal läppische 800km südlich. Dinge gibts…

  • Friedrich sagt:

    Der satz mit der u-bahn und nur dieser satz ist entscheidend und diese gefühl gibt es bestimmt auch für einen mann, der den anforderungskatalog nicht komplett erfüllt.

  • Kris sagt:

    Hm ja. Das sind schon einige Dinge, die dein Liebster in spe da erfüllen soll. aber: Ich finde mich in all dem was du gesagt hast ziemlich genau wieder und habe auch lange gezweifelt, ob meine Ansprüche zu hoch sind.
    Aber ich kann dir Mut machen: es gibt sie, diese Männer. Sie sind schwer zu finden und ja, man trifft sie dann wenn man aufhört zu suchen und es am wenigsten erwartet. Mir ist es erst kürzlich genau so passiert und der Traumprinz entpuppt sich jeden Tag aufs Neue als dieser. Und: Er macht sogar den Tanzkurs mit.

    Also, gib nicht auf, du bist noch jung und das Leben wird dir deinen Mr Right schon noch vor die Füße spülen. Hab Geduld, lass es fließen und entspannt dich.
    Und übrigens: zwischendurch einen Mann zu haben, der nicht allen Ansprüchen genügt kann auch sehr hilfreich sein und ist völlig ok.

    LG K

  • mr.paper sagt:

    Eine Beziehung darf kein Kriterium für das persönliche Glück sein. Und das suchst du, jemanden der dich glücklich macht. Da ist die Gefahr von nicht erfüllten Erwartungen natürlich groß.
    Ganz ehrlich: Mit dir würde ich nicht ausgehen wollen. Bei den ganzen Anforderungen die du stellst kommt man schon beim lesen ins schwitzen.
    Wie soll dich jemand lieben wie du bist, mit all den kleinen Macken & Ecken & Kanten, wenn du nicht bereit bist eben solche in Kauf zu nehmen? Denn du beschreibst hier eindeutig den, für dich, perfekten „Mann“.
    Viel Glück, aber ich glaube so wird das nix.

  • Sophie sagt:

    Ich musste beim Lesen schnmunzeln. Und nicht nur einmal. Du sprichst mir aus der Seele. Und bei dem Blick aus der Bahn, den in rosa Licht getauchten Himmel betrachtend, fange ich an meinen Traumprinz zu malen. Der Junge Mann vor mir ist es wohl nicht 😉

  • Sara sagt:

    Liebe Paula,

    beim Lesen habe ich sofort gedacht. Ja verdammt, sowas will ich auch.. aber alles in allem ist das wohl doch etwas utopisch. Aber ein paar Punkte davon mit dem wichtigsten Fakt, dass man sich gegenseitig glücklich macht, wären doch schon toll 😉
    Also erwarten wir doch einfach wenig und lassen und überraschen 🙂

  • Karim sagt:

    Ein wunderschönder Text und ich würde dir in so vielem Recht geben, außer das mit dem Porsche fahren und dem Zelten. XD

    Tue der Welt den Gefallen und ignoriere den Kommentar des #Traumprinzen einfach.
    Er legt nur eine selbst erfüllende Prophezeiung hin.

    Wer sich mit weniger zufrieden gibt, ist mit weniger zufrieden.
    Super Erkenntnis mein lieber!^^

    Tautologien überlasst man am besten sich selbst.

    Greif nach den Sternen Paula(!), anders kommen wir da sonst nicht hin. 😉

    Live long and prosper
    Karim.

  • Joe sagt:

    Sehr schön geschrieben, Paula. Um wenigstens ein bisschen Komplexität aus Deiner Suche rauszunehmen: Ich bins leider nicht. 😉 Aber Du wirst den noch finden. Drücke Dir die Daumen!

  • Traumprinz sagt:

    Du wirst so nie jemanden finden. Denn deine Erwartungen sind so hoch, dass bei der kleinsten Nichterfüllung sich sofort Enttäuschung bei dir breit machen würde. Und wie soll sich eigentlich der Richtige in deinem Text wiedererkennen?

    Und falls sich einer wiedererkennt, aber sieht, dass er zwei von zehn nicht erfüllt, dann wird er sich wegen deiner Arroganz die du in deinem Text vermittelst, abgeschreckt fühlen.

    Gerade dieser «Traumprinz» von dem du hier eigentlich sprichst, genau diese Sorte Mann, wird sowieso keine Lust haben, sich mit jemanden wie dir abzugeben. Dieser «Traumprinz» hat diese Überheblichkeit von dir nicht nötig. Der wird eine anspruchslosere Frau finden, die er dann so glücklich macht wie du es gerne haben würdest. Nur sucht diese anspruchslosere Frau nicht ständig nach den Fehlern ihres Freundes.

    • klaus sagt:

      Word!

    • Die Narzisstin sagt:

      Da bin ich ja froh, dass du mich so gut kennst, dass du dir über meine Person und mein Beziehungsleben so ein sachliches Urteil bilden kannst! Recht auf freie Meinungsäußerung ja, mehr Mut zur Nettigkeit oder einfach mal ein bisschen freundlicher und weniger dogmatisch formulieren auch! „Abgeben“, „arrogant“ und „überheblich“ sind jetzt nicht die liebevollsten Wörter der deutschen Sprache. Und klar ich laufe mit 10 Punkte Zettel rum und hake ab und unter 10/10 drehe ich mich arrogant auf meinem Absatz um und stolziere davon, weil ich mich mit „solchen“ nicht abgebe.

      • Traumprinz sagt:

        Naa, wenn man deinen Text liest, könnte man meinen, Männer seien generell alle dämlich, zu wenig einfühlsam, zu unselbständig und und und. Und du verlangst noch, dass man darauf «nett» reagieren soll?

        Du machst die Männer für all deine Probleme verantwortlich und dann sollen wir auch noch deinen Charakter bilden.

        Wieso meldest du dich eigentlich auf meinen Kommentar? Meld dich lieber mal bei Kris, der scheint dich ja zu mögen. Oder ist er dir wieder zu einfach zu haben?

        Sorry, aber diese Sorte Frau wie du, die kenn‘ ich ganz gut.

        • Nur Liebe sagt:

          Und dass geschriebene Worte etwas anderes sind als das gelebte Leben ist keine Möglichkeit? und man Dinge überspitzer oder vielleicht sogar ironisch ausdrückt (siehe die Sache mit dem Zelt), als man sie meint? Ich habe eher das Gefühl du liest das aus diesem Text heraus, weil du ja anscheinend „diese Sorte von Frau ganz gut kennst“ und nicht die allerbesten Erfahrungen gemacht hast, bzw. von diesen Frauen nicht als derjenige gesehen wurdest mit dem sie zusammen sein wollen. Und wenn du kommentieren darfst und mich persönlich ohne mich zu kennen angreifst und dir nach ungefähr 900 Wörtern meinst ein abwertendes Urteil über mich bilden zu dürfen, dann nehme ich mir auch raus das gleiche zu tun. Ich habe kein Problem mit Männern und nein ich suche auch nicht nach jemandem den ich für mein persönliches Glück verantwortlich machen kann, wie weiter oben ja sehr treffend analysiert. Das ist einfach ein Text, „Gedankenspiel“ genannt, wo man echt nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen muss. Man kann sich doch sowieso nicht aussuchen in wen man sich verliebt und genauso unperfekt wie ich bin erwarte ich das von meinem Freund. Wenn du das anders aus diesem Text herausgelesen hast, ist das wohl ein Missverständnis und auch ein bisschen Schulz von Thun.

    • Kris sagt:

      Sehe ich anders. Dieser Artikel ist schließlich keine Checkliste sondern der Umriss einer Lebenseinstellung, die der Gesuchte möglichst teilen soll. Und ich denke nicht, dass die Autorin an die Liebe herangeht, nach dem Motto, „ok, er erfüllt 99% aber leider kann er nicht singen. Dann wird das leider nichts.“
      Ich finde, es wird deutlich, dass sie durchaus bereit ist, sich auf jemanden einzustellen und für den richtigen Mann auch Kompromisse zu machen – schließlich würde sie für ihn sogar zelten gehen…! 😉

      LG K

      • Traumprinz sagt:

        Lies nochmal:
        «Wobei ich dessen Möglichkeit stark in Frage stelle.»

        Wenn du mit dieser Frau in einer Beziehung sein willst, brauchst du keine anderen Hobbys mehr.

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