Der Gefesselte mit der Augenmaske

Sie steht am Fenster, raucht und wartet auf ihn. Draußen ist es hell und die Sonne scheint. Hätte sie ihre große graue Kuscheljacke nicht an, würde sie frieren. Ihre Atemzüge sind etwas kürzer als normal, aber sie genießt dieses Gefühl der Enge und wie es auf ihren Körper, ihre Haltung wirkt.

Ihr Herz klopft spürbar und die Vorfreude lässt dem warmen Empfinden in ihrem Bauch reichlich Platz. Die Beine zittern etwas in den viel zu hohen Stiefeln. Sie greift zwischen ihre weißen Schenkel und spreizt mit ihren Fingern leicht ihre Lippen, die sich weich und glatt anfühlen.

Sie ist schon so feucht, dass zwei ihrer Finger wie von selbst in ihr verschwinden. Kurz schließt sie die Augen und seufzt, dann kostet sie ihren klaren Saft. Fast gierig leckt sie ihre Finger sauber. Zufrieden schaut sie wieder aus dem Fenster. Sie hat alles vorbereitet. Es soll perfekt sein für die meist zu kurze, kostbare Zeit mit ihm.

Das Zimmer mit dem roten Ledersofa ist warm und in weiches Kerzenlicht getaucht. Lange rote Vorhänge schließen das Tageslicht so gut es geht aus. Es ist angenehm warm. Ein großer alter, mit einer schwarzen, bis zum Boden reichenden Satindecke verhüllter Tisch und ein stabiler Holzstuhl stehen in der Mitte.

Darauf liegen allerhand Utensilien bereit. Sie nimmt die kleine Lederpeitsche und lässt sie langsam durch ihre Hand gleiten. Als sie sich vorstellt, was sie damit alles tun könnte, huscht ein Lächeln über ihr Gesicht.

Es läutet … Endlich! Gleichzeitig steigt ihre Aufregung ins Unermessliche. Die Hände werden feucht und ihr Mund fühlt sich trocken an. Kurze unsichere Schritte führen sie zur Eingangstür und drücken den Knopf.

Warten! Atmen! Herzklopfen!

Sie weiß, dass er jetzt höchstens noch einen halben Meter von ihr entfernt ist. Sie öffnet die Tür. Dabei vergisst sie, ihre weite Jacke vor ihren Körper zu halten, so dass er einen kurzen Blick erhaschen kann. Sie lächelt, beißt sich auf die Unterlippe.

Umarmung! Wärme! Geruch! Rausch!

Schon der erste Kuss wirkt wie eine Droge auf sie. Er umfasst dabei ihren weichen Po und zieht sie etwas zu fordernd zu sich heran. Sie greift seine Arme und schiebt ihn zurück. Er soll sich entkleiden. Sie genießt den vertrauten und doch immer wieder aufregenden Anblick. Dann nimmt sie die bereitliegende schwarze Augenmaske und legt sie ihm vorsichtig um.

Unwillkürlich streckt er seine Hände nach ihr aus. Gleichzeitig sucht sein Mund nach ihr. Sie kann seine Erregung sehen und das macht sie geil. Trotzdem stoppt sie seine Hände, die bereits ihre Taille halten. Den Kuss lässt sie jedoch zu. Zu sehr liebt sie es, ihn zu küssen.

Sie hat fast das Gefühl, sich darunter aufzulösen und weicht zurück. Er wird von ihr an seinen Händen in das Zimmer mit dem roten Ledersofa geführt. Dabei lockt sie ihn mit ihrem Mund, ohne ihn zu berühren. Sie zittert vor Erregung, versucht es aber vor ihm zu verbergen.

Er kann Musik hören, als sie ihn bittet, vor dem Stuhl stehen zu bleiben. Sie streift ihre Jacke ab und fängt wieder an ihn zu küssen. Dafür lässt sie ihm für einige Zeit freien Lauf, aber nur bis sie kurz davor ist, die Kontrolle zu verlieren. Gierig fasst er sie an – überall.

Er fühlt ihre eng geschnürte Korsage und nackte Haut. Ihre Haare riechen leicht nach Parfum und Rauch. Er küsst ihren Nacken, als sie den Kopf leicht zur Seite neigt. Er beißt und saugt an ihr, während seine Finger schon in ihr sind. Ihr Atem wird schwerer. Sie schafft es gerade so, ihn wieder fortzuschieben.

Sie muss sich kurz sammeln. Sein Mund sucht wieder nach ihr.

Setz dich! Anlehnen!

Er nimmt Platz. Die Kühle des Stuhls tut seiner Erregung keinen Abbruch. Sie ist inzwischen schon etwas geübt, ihm die Handfesseln anzulegen, aber sie muss sich dennoch konzentrieren.

Dabei genießt sie es, ihn zu sehen, zu beobachten. Sie läuft eine Runde um den Stuhl und streift mit ihren kurzen Fingernägeln über seinen Körper bis er Gänsehaut bekommt. Sie lässt sich Zeit, als sie sich vor ihn hockt, um seine Füße mit dem roten Seil an den Stuhl zu binden. Ihre Hände schweifen immer wieder ab, streicheln ihn, streicheln sie.

Sein appetitlicher harter Schwanz lockt sie. Ein, zwei vielleicht auch drei Mal leckt sie genüsslich und langsam seine Eichel, bevor sie ihre Arbeit fertigstellt. Ihr gefällt seine Reaktion. Trotzdem erhebt sie sich, beugt sich nach vorn und küsst ihn wild. Dann setzt sie sich breitbeinig auf einen seiner Schenkel und fängt an, ihr Becken rhythmisch zu bewegen.

Sie will mehr, steht auf, stellt sich hinter ihn und drückt sich fest an ihn. Seine Hand hat genug Spielraum, um zwischen ihre Beine zu gelangen. Er fingert sie so hart es ihm seine momentane Haltung erlaubt. Er spürt dabei auch ihre Hand und er kann sie hören.

Ihre Beine fühlen sich wie Gummi an. Wenn sie sich nicht aus der Situation befreit hätte, hätte sie den Boden unter den Füßen verloren und wäre gekommen. Sie braucht nur den Arm auszustrecken, um an das Wasserglas zu gelangen. Beide trinken etwas.

Küsse!

Sie hockt sich vor ihn. Er trägt seinen Lederstring, welcher sein bestes Stück fantastisch präsentiert. Sie nimmt ihn tief in den Mund, dabei greift sie beherzt seine Eier – so fest, dass er lustvoll aufstöhnt. Sie kann die Kette hören, wie sie am Stuhl reibt, weil er sich vor Lust kaum halten kann.

Sie wechselt die Geschwindigkeit und den Takt. Sie tut es, weil sie es will und nicht für ihn, aber seine Erregung spornt sie an. Nun lässt sie angenehm kühles Gleitgel über sein Glied träufeln. Ihre Hände schließen sich darum und sie massiert es und arbeitet sich dabei weiter vor bis zu seinem Damm und seinem empfindlichen Hintertürchen. Sie genießt den Anblick.

Sein Becken rückt unwillkürlich nach vorn. Da hält sie inne, steht auf und setzt sich rücklings auf ihn, so dass er sofort in sie eindringt. Sie bewegt ihr Becken rhythmisch auf und ab und fickt ihn bis sie denkt, dass er gleich kommt. Dann wechselt sie ihre Position und nimmt ihn wieder in den Mund, aber lässt ihn erneut nicht kommen.

Bis sich sein Atem wieder etwas beruhigt, hat sie Zeit, eine seiner Hände zu lösen. Die andere Hand bindet sie geschickt an den Riemen seines Strings, sodass er etwas mehr Bewegungsfreiheit hat. Das wird ihr zugutekommen. Sie ist so heiß auf das, was jetzt folgt. Doch zuerst legt sie ihm das Halsband an, welches noch auf dem Tisch bereit liegt. Sie kontrolliert dabei, dass es weder zu fest, noch zu locker ist.

Alles okay? – Ja!

Sie befestigt die Leine daran und behält sie in der Hand, als sie den Tisch etwas näher an ihn rückt und sich auf dessen Kante setzt. Dann spreizt sie ihre Beine, um ihren Duft zu verteilen und fängt an, sich anzufassen. Sie muss ihn nur ganz leicht heranziehen, denn er war schon auf dem richtigen Weg.

Seine Königsdisziplin. Sie hat dabei das Gefühl, mit ihm mental verbunden zu sein. Es ist unbeschreiblich. Die Intensität, die er wählt und abwechselt, ist genau die, die sie braucht. Sie kann sich entspannt nach hinten legen und die Beine weit spreizen. Er leckt und saugt, er dringt mit seiner Zunge tief in sie ein – ausdauernd und geduldig, bis ihm ihre Reaktionen zeigen, dass er an der richtigen Stelle, auf dem richtigen Weg ist.

Erst wird ihr Atem schneller, dann hält sie ihn an, ihr Körper verkrampft und zuckt. Wenn er sehen könnte, wie sie ihre Zehen heranzieht, wenn sie kommt. Sie atmet in kurzen Stößen aus. Das Gefühl, welches sich in ihr gebündelt hat, ist nun frei. Sie merkt, wie ihre Hände kribbeln und alle Gedanken weg sind.

Er steht auf und massiert sie weiter mit seiner Hand. Er dringt mit den Fingern in sie ein, noch bevor sie die erste Welle verlassen kann. Seine Bewegungen werden heftiger. Die kurze Pause, bis er sie mit seinem Schwanz weiterfickt, spürt sie kaum. Sie hält sich am Tisch fest, um durch seine heftigen Stöße nicht weg zu rutschen.

Fick mich!

Sie will ihn ganz tief in sich kommen lassen. Und er kommt. Und wie. Er bebt, dabei hält er ihre Hüften fest umfasst und lässt seinen Kopf nach hinten fallen. Sein Atem vermischt sich mit einem tiefen Stöhnen.
Dann schiebt er seine Augenbinde hoch und lässt sich auf den Stuhl fallen. Sie leckt seinen Schwanz sauber und sieht ihn dabei an.

Küsse!

Und es geht weiter …

Kate ist eine selbstbestimmte Frau mit großen Gegensätzen – Feuer und Eis sozusagen. Und sie hat sich wieder entdeckt durch diesen Mann, den sie kennenlernen darf. Er inspiriert sie ständig aufs Neue, in jeder Begegnung. „Danke U.! … und leck mich!“

Headerfoto: Sexy Vorspiel via Shutterstock! („Sexy Times“-Button hinzugefügt.) Danke dafür.

2 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.