Beene hoch, Amerika!

Ein Roadtrip durch das Land, das fast alles bieten kann. Fast. Unsere Reise beginnt nach einer intensiven Woche American lifestyle pur. Ich betrete erstmals amerikanischen Boden, 1 Tag vorm Unabhängigkeitstag. David, bester Dude und mein Reisebegleiter, lebt seit vielen Jahren in den Staaten. In der ersten Woche nehme ich alle relevanten Unternehmungen mit, die die klischeebehaftete Lebensweise der US-Amerikaner ausmacht. Ich stehe am Rande einer 4th of July-Parade, kaufe bei Walmart ein, bin zu einem Barbecue-Essen eingeladen, gehe Minigolfen und kaufe mir ein iPad. Wie ein Kind im Süßigkeitenladen laufe – besser gesagt fahre (denn man fährt wirklich alles mit dem Auto) – ich durch Massachusetts.

Niagarafälle. Geht von der Zunge wie nichts. Wird im Englischen aber eigentlich NA-JEGRA-FOLLS ausgesprochen. Hätte mir vorher jemand gesagt, dass die Niagarafälle eingekeilt zwischen zwei Städten, einer amerikanischen und einer kanadischen, liegen, hätte ich sie gemieden. So aber waren sie unsere erste Anlaufstelle auf dem Weg von der Ostküste zur Best Coast – West Coast.

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In den nächsten 5 Wochen legen wir eine Strecke von ca. 7000 km zurück. Wir werden Bären begegnen, in heißen Quellen baden und ohne Kilmaanlage durch Wüsten fahren. Ich werde mich in San Francisco verlieben und in Lone Pine den friedlichsten Ort auf Erden am Fuße des höchsten Berges der Staaten, dem Mount Whitney, entdecken. Es werden 5 Wochen voller Superlative. Es werden 5 Wochen, die so überflutet sind, dass ich mich high von Eindrücken und Emotionen nicht mehr in New York zurechtfinde – meiner letzten Zwischenstation vor meinem Rückflug nach Hause. Eher als geplant trat ich den Heimweg an – selbstverständlich nicht, ohne mich vorher noch mit amerikanischen Süßigkeiten einzudecken und einen Abend in Brooklyner Hinterhöfen zu verbringen.

Mit dem Auto durch die USA? Eine Reise, die keiner von uns jemals vergessen wird.

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Julia ist Mitte Zwanzig, Fotografin und wohnt in Berlin. Sie ist Fan von den kleinen leisen Momenten des Lebens. Vom Anlächeln unter Fremden, vom Fallen der Blätter und Nase Richtung Sonne strecken. Wenn sie nicht gerade fotografiert, radelt Julia gern und das am liebsten in Kombi mit guter Musik im Ohr. Um das risikofreier anzugehen, schleicht sie sich aus Berlin, zuletzt 200 km nach Dresden. Nur sie, das Rad, Musik und endlose Weite. Wenn ihr Fotos von Abenteuern und Freigeistern sehen wollt, dann schaut euch Julias Arbeiten bei Facebook, Instagram und auf ihrer Website an.
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