Bangkok | Zwischen Streetfood, Verkehrschaos und schwimmenden Märkten

Bangkok – für die einen the place to be, aufregende und pulsierende Metropole mit hippen Vintage-Läden, grandiosem Thai-Food, zauberhaften Märkten, coolen Bars und noch cooleren Leuten. Für die anderen ein anstrengender und überrumpelnder Ort, der nicht mehr oder weniger als Zwischenstopp auf der Weiterreise zu den zahlreichen, wunderschönen Inseln Thailands dient.

Der zweiten Lesergruppe kann man nur sagen: Lasst euch die Stadt der Engel auf keinen Fall entgehen und plant für eure Thailandreise unbedingt ein paar Nächte in Bangkok ein! Übrigens: Auch zwischen mir und der Stadt hat es erst auf den zweiten Blick gefunkt. Und für die gestandenen Bangkok-Fans lohnen sich das Weiterlesen und Bildergucken trotzdem, vor allem wenn man keine Lust hat, die immer gleichen Touristenpfade entlang zu trotten.

Dass die über 400 buddhistischen Tempel, Garküchen und Shoppingmalls in den beliebten und bekannten Vierteln sehenswert sind, ist klar. Aber es gibt zahlreiche Viertel, in die ein Tourist vielleicht nicht beim ersten Mal „eintauchen“ würde. Auch wenn es kein richtiges Stadtzentrum gibt, zumindest keine klaren Trennungen von Wohn- und Geschäftsvierteln, gibt es Gegenden, die meist nicht auf der touristischen Landkarte des Bangkok-Reisenden stehen. Womöglich auch nicht auf Deiner. Und eins ist klar: Bangkok wird Dich fordern, belustigen, irritieren, aber vor allem wird Dir die Metropole eine intensive Zeit schenken!

Chinatown – Zwischen Lädchen, Tempeln und Schmause-Orgien

Aus dem „Dorf im Pflaumenhain“ wurde die größte Stadt Thailands mit über acht Millionen Einwohnern und ein politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Es gibt daher unglaublich viel zu entdecken und zu erleben. Einen Stopp sollte man unbedingt in Chinatown einlegen, denn kaum ein Tourist verläuft sich in dieser Gegend, zumindest nicht in die schmalen Gassen. Hier geht es ruhiger zu als man vielleicht erwarten würde. Viele Shops sehen aus, als wäre die Zeit im letzten Jahrhundert stehen geblieben und man darf sich auf eine spannende Mischung aus chinesischen Tempeln, Kneipen, Werkstätten, kleinen Essensständen und Tante-Emma-Läden freuen. Und auch wenn die Streetfood-Kultur etwas anders ist als wir sie aus unseren Städten kennen und gar auf den ersten Blick etwas abschreckend wirkt, lass Dich auf die angebrochenen Plastikstühle nieder und hau aus den dampfenden Schüsseln rein – definitiv ein kulinarisches und kulturelles Erlebnis! Nimm Dir überhaupt Zeit, bevor sie Dir vor lauter Staunen und im hektischen Trubel davonrennt.

Riverside – Auf der anderen Seite des Chao-Phraya-Flusses

Bangkok aus dieser Perspektive – fernab des kommerziellen Zentrums – zu sehen, ist absolut empfehlenswert, denn hier kommt man dem „alten“ und authentischen Bangkok und der thailändischen Kultur sehr nahe. Tauch ein und mach eine Fahrt durch die Khlongs, die Wasserstraßen, die sich durch die rauschende Metropole ziehen. Schon nach wenigen Minuten, nachdem das kleine Motorboot ablegt, traut man seinen Augen nicht. So viel Grün, so viel Ruhe. Unglaublich, aber wir befinden uns immer noch mitten in Bangkok! Hier werden die Gegensätze der Stadt wieder mehr als deutlich. Okay, ich bin bereit, yay, lasst mich in eine komplett andere und authentische Welt eintauchen. Aufregend und gleichzeitig beruhigend. Hier spielt sich das „wahre“ Leben ab: Mit Blumenketten bunt geschmückte Boote, auf denen Güter, Menschen und Tiere transportiert werden, Floating markets, aneinander gereihte Holzpfahlhäuschen und -terrassen, Tempel, Warane, mobile Garküchen … Und schon wieder hat mich Bangkok aufs Neue verzaubert! Von den zahlreichen Märkten in den nicht-touristischen Stadtteilen wie Thonburi ganz zu schweigen.

Also los, mitten hinein in die verschiedenen Ecken! Und wenn Du auf imposante Aussichten von der Hotelterrasse, einen Open-Air-Pool, aber auch auf hervorragendes Essen, das Dir im Speisesaal direkt am Chao Phraya River serviert wird, und unausgetretene Pfade stehst, findest Du im Millennium Hilton Bangkok eine sehr empfehlenswerte Unterkunft. Auch, weil eine direkte Fährüberfahrt nach Chinatown oder das kostenfreie Shuttleboot nach „Saphan Taksin“ (Skytrain-Station) sowie zum „Asiatique“ Markt angeboten werden. Und ansonsten einfach aus der Hoteltür hinauslaufen und auf eigene Erkundungstour im unentdeckten Riverside-Viertel gehen. Das wird richtig gut – versprochen!

Vero ist Anfang Dreißig und liebt das Reisen. Bisher hat sie das Erlebte around the globe und die vielen Eindrücke nur in ihrem engsten Kreis geteilt. Nun seid auch ihr mit dabei und dürft euch ab und an über ein paar nette Reiseeindrücke freuen.

1 Comment

  • Jessi sagt:

    Hey,
    ein sehr schöner Beitrag mit wunderschönen Bildern! Ich war vor kurzem auch einen Monat in Thailand und natürlich auch in Bangkok jedoch habe ich die Stadt noch nicht so lieben gelernt wie du, was in der Trockenzeit vielleicht auch etwas schwer ist, haha. Thailand Impressionen von mir und viele Tipps gibt’s auf meinem Blog : http://www.icakgl.wordpress.com
    Lieb Grüße
    Jessi

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