A Dreaming Eye – von der Alltagsflucht in die Badewanne

Langsam verabschiedetet sich der Sommer und wir sollten uns an den Gedanken gewöhnen. Bleibt uns ja nichts anderes übrig. Was bleibt, sind Erinnerungen an eine sehr launische Diva namens Sommer 2017 mit teilweise heftigen Wutanfällen in Form von flutartigen Regengüssen. Was kommt, ist die Zeit der warmen Teetasse in der Hand, der ein oder anderen Kerze und vor allem die Hochphase eines wunderbaren Zufluchtsorts – der Badewanne.

Die Badewanne schenkt uns Momente, in denen wir den stressigen Tag mit gut duftendem Schaum von uns streifen und abtauchen können in eine Art Traumwelt. Fotografin Annika Weertz hat genau diese intimen Momente für ihre Fotostrecke „A Dreaming Eye“ in den Fokus gerückt. Sie setzt männliche und weibliche Körper wunderschön in Szene, spielt mit der Bewegung und Reflexion des Wassers und bringt uns ins Schwärmen – für ihre Fotos, den kommenden Herbst und intime Badewannen-Momente. Hihi. Seht selbst!

Die Fotostrecke kreiert eine eigene Traumwelt in einem beengten Raum, indem sie das Drumherum ausblendet.

(Wer unsere geliebte Kategorie Sinnbilder verfolgt, weiß, dass dies bereits Annikas zweite bei uns veröffentlichte Fotostrecke ist. Hier geht’s zu Men in Bloom. Wir sind Fans!)

Hey Annika, worum geht es dir bei dieser Fotostrecke?

„A Dreaming Eye“ ist eine Weiterführung einer Fotostory („Dream A Little Dream Of Me„), die ich im Januar geschossen habe. Bei „A Dreaming Eye“ geht es um Alltagseskapismus und stellt dabei die Badewanne, einen alltäglichen Gegenstand, in den Vordergrund. Die Fotostrecke kreiert eine eigene Traumwelt in einem beengten Raum, indem sie das Drumherum ausblendet und sich auf die Person, die Bewegungen und die Reflexionen konzentriert. Es war gleichzeitig eine persönliche Aufgabe für die Wintermonate, die ich mir gestellt habe, um mit Wasser etwas zu schaffen, das den Alltag außen vor lässt.

Annika Weertz wohnt momentan in Gießen, hat einen Bachelor in Geschichte und studiert „Technische Redaktion und Multimediale Dokumentation“ im Master. Die Fotografie begleitet sie seitdem sie 16 ist. Seither nutzt sie diese als persönliches Ausdrucksmittel, um ihre eigene Welt zu kreieren, in der Intimität, Liebe und Ruhe eine große Rolle spielen. 

Darüber hinaus möchte sie die alltägliche Nähe in ihrem persönlichen Leben dokumentieren. Dabei ist es ihr wichtig, die Menschen abzulichten, ohne sie dabei zu objektivieren, sexualisieren oder in Klischees zu verfallen. 

Wenn sie nicht einem ihrer zwei Jobs, dem Masterstudiengang oder der Fotografie nachgeht, hat sie gerne ihre Ruhe, trinkt Tee oder Wein, schläft viel und hört The Mamas and the Papas. 

Annikas fotografische Arbeiten gibt es auf annikaweertz.com und auf Instagram.

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