Mit Darja durch Baden (bei Wien) | Casino, Wein und Shiatsu

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Hallöchen, liebe Connaisseure der Ruhe, Erholung und des inneren Friedens. Unser letzter Stopp in Österreich heißt Baden und liegt quasi direkt neben Wien. Hier funktioniert alles deutlich filigraner, gemütlicher und grüner als in der Hauptstadt. It is the perfect place to get away from the big city, sozusagen. Bevor wir nachher Single-Lady Darja (26) treffen, machen wir erst mal ‘ne Runde Frühsport in der Sonne: Yoga im Park. Verbiegen für die Seelenmitte. Alles spitze. Der Vollblut-Yogi Sikhar Swami – kleiner als ich, doppelt so biegsam bietet jedem Badener und seinen Besuchern diese Köstlichkeit bei gutem Wetter an. Für mehr Infos, wendet euch bitte an Eva-Maria Gosch, die den herzallerliebsten Swami-Man und seine Kurse verwaltet.

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Das wortwörtlich praktische an Eva-Maria: Sie ist Shiatsu-Praktikerin und gönnt mir nach dem Yoga eine Runde der ganzheitlichen Körperarbeit. Mit Anfassen. Lieb ich ja, genau mein Ding. Ihr höchst gemütliches Studio findet ihr in der Bachgasse 22. Noch mehr Energien für Darja auftanken. Total sinnvoll. Damit Jule nicht leer ausgeht, ist sogar Eva-Marias Kollege Christian Polt, der eigentlich in Pressbaum praktiziert, angereist. Shiatsu-Heaven for the girls. Sidenote: Wer wirklich keinen Bock auf Berührung hat, sollte sich vielleicht eine andere Praktik probieren. Oder vielleicht doch genau bei Shiatsu bleiben, um an seiner Anfass-Phobie zu arbeiten. Kann ja auch hilfreich sein.

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Nachdem ich gerade glücklich gestreichelt wurde – pun intended – geht es ab zu Katies Cakes in der Anontsgasse 12/6. Wir futtern uns durchs Sortiment und treffen endlich unsere heiß ersehnte Noch-Single-Braut. Falls ihr euch fragt, was ihr in diesem liebevollen Hipster-Kuchenladen unbedingt probieren solltet: das Ziegenkäse-Walnuss-Birne-Sandwich. Food Highlight du jour. Ehrlich. So, Auftritt Darja, fast pünktlich (ja, genau), aber mit breitem Grinsen und einer Herzlichkeit, in die wir uns direkt verlieben. Mit der wird‘s lustig. Ich fühle es schon.

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Darja, woher kommst du eigentlich?

Aus Draschitz, einem kleinen Dorf in Österreich an der italienischen Grenze. Da war nicht so viel los. Da war genau genommen nix los. Das hatte 80 Einwohner vielleicht. Da gibt es einen Berg, der heißt Dreiländereck und nette Sachen haben wir da: großes Skigebiet und gutes Essen. Jetzt wohne ich in Wien, also ganz in der Nähe von Baden. Ich bin heute trotzdem zum ersten Mal hier.

Seit wann wohnst du in Wien und warum warst du noch nie in Baden?

Seit ich 20 bin ungefähr. Ich liebe es in einer Großstadt zu leben und wollte das immer machen. Jetzt, wo ich mit euch hier in Baden bin, was ja echt gar nicht weit ist, kann ich sagen, dass es hier total schön ist. Aber irgendwie bin ich vorher nie auf die Idee gekommen, einfach hierher zu fahren. Ich komme auf jeden Fall noch mal vorbei, um hier ins Casino zu gehen, jetzt wo ich euren Gutschein habe. (Gutschein? Später erfahrt ihr noch, wovon Darja redet. Spoiler: Wir waren im Casino und haben etwas gewonnen. Whoop, whoop).

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Wie warst du eigentlich so mit 16?

Wild, eher. Ausgesehen hab ich wie jede andere 16-Jährige vom Land. Meine Haare waren immer gleich, bis heute. In den Alter habe ich nach einer sehr braven Kindheit irrsinnig viel Schule geschwänzt. Ich war viel unterwegs, habe ein bisschen viel Grenzen ausgereizt, bin aber nie sitzen geblieben oder so. Ich habe AFI geliebt und Pennywise gehört. Es gab heimlich Schnaps. So war ich.

Was geht bei dir beruflich ab?

Ich bin seit drei Monaten mit meinem dualen BWL-Studium fertig. Die letzten vier Jahre habe ich deswegen auch Vollzeit gearbeitet, wenn ich nicht in der Uni war. Ich bin Abteilungsleiterin in einem Wiener Modehaus. In ganz weiter Zukunft würde ich mich gerne selbstständig machen. Ich glaube, ich bin sehr kreativ. Selber Mode schöpfen, das möchte ich. Seit ich fünf bin zeichne ich, das ist schon mein Ding.

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Gib mir Folgendes: Lieblingsfilm? Lieblingsbuch? Lieblingsplatte?

Der Pate, ich liebe diesen Film einfach über alles. Teil 1 und 2! Die Stimmung und die alte italienische Musik und Al Pacino und die Mafia, liebe ich alles. Wenn ich jetzt ganz ehrlich antworten müsste, würde ich zum Thema Buch Harry Potter sagen. Das kann ich auch heute noch zum zehnten Mal lesen. Das mit dem Album finde ich sehr schwierig. Alles von Johnny Cash finde ich gut und The Black Keys. Ich höre lieber Playlists als Alben am Stück.

Mit welchem – möglicherweise alkoholhaltigem – Getränk kann man dich glücklich machen?

Frangelico, so ein geiler italienischer Nuss-Schnaps und Zirben-Schnaps, den mag ich auch gerne. Ich mag auch total gerne Bier, Starobrno zum Beispiel. Ich fühle mich sehr trinkfest, auch wenn meine Freunde das anders sehen.

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Sag mir doch mal drei Dinge, die dein Herz erwärmen.

Muss es ein Wort sein oder kann es auch ein Zustand sein?

Alles ist erlaubt.

Wenn ich alleine in der Abenddämmerung durch die Stadt spaziere. Wenn es noch nicht ganz dunkel, aber nicht mehr hell ist. Das passiert mir einmal im Monat mit so ganz besonderer Stimmung. Da steht dann manchmal ein Geigenspieler oder Straßenmusiker am Straßenrand. Solche Momente liebe ich über alles. Meine Freunde machen mich sowieso glücklich. Und Baby-Tiere, die auch! Und meine Familie! Und Auto fahren! Waren das schon drei?

Ja, gerade so. Hihi. Und was geht so mit deinen Schwächen?

Ich komme irgendwie immer zu allem zu spät, außer zur Arbeit. Da reiße ich mich echt zusammen. Ich bin ein bisschen chaotisch, aber durchaus perfektionistisch. Ich bin allerdings das Gegenteil einer klammernden Frau. Ich bin lieber entspannt in jeder Lebenslage.

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Was für einen Mann suchst du?

Ich habe keine Idealvorstellung. Wenn mich jemand interessiert, gehe ich nur nach dem Gefühl. Inhalt geht bei mir definitiv vor Verpackung. Wenn ich jemanden mag, steht die Optik einfach hinten an. Das war bei mir schon immer so. Es geht mir einfach wirklich ums Fühlen.

Kommst du jetzt eigentlich noch zur Weinverkostung mit uns?

Ich? Ja klar. Wer soll trinken? Nur ich? Okay. (lacht)

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Hallöchen, wer ist denn der knackige junge Mann mit dem flüssigen Gold in der Hand? Franz Schwabl ist das. Der kommt aus einer Winzerfamilie und hatte quasi gar keine andere Wahl, als selbst Weinmeister zu werden. Dachte er zumindest bis zur seiner Volljährigkeit, denn erst da wurde ihm bewusst, dass er voll Bock drauf hat sein, eigenes Weinding durchzuziehen und das auch gegenüber seinen Vorfahren – Vati, Opi & Co. – durchzusetzen. Ey, kein ordentlicher Wein ohne kleine Machtkämpfe in der Familie. Logo. Man muss sich als Jungspund ja auch erst mal behaupten. Franz lädt uns zur Weinprobe in der Badener Hauervinothek ein, wo der Besucher nebst seiner eigenen auch andere Weine der Region erwerben und verköstigen kann. Freunde des gepflegten Suffs: Treten Sie ein in den Brusattiplatz 2. Hicks.

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Nach der ersten Runde Weinchen ist Jule irgendwie zu aufgeregt, um weitere Fotos zu knipsen. Oder zu betrunken, wer weiß das schon so genau. Wir probieren uns unter anderem durch Rotgipfler, Shiraz und Eiswein. Alles aus der örtlichen Thermenregion. Wer hätte das gedacht, die Badener können so ziemlich alle Weine züchten. Gutes Klima. Geil. Mit gemütlichem Schwipps spazieren wir jetzt einfach noch eine Runde durchs Idyll. Because we can. Herrlich.

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Darja begleitet uns noch fix ins Superausblick-Hotel At the Park, um unsere Sachen zu packen. Gleich ist ja schon wieder Abfulg. Schade eigentlich, hier wären wir gerne länger geblieben. Baden ist wirklich der perfekte Ort, um nach ein paar Tagen Wien zur Ruhe zu kommen und die pure Entspannung zu genießen. Für jeden gestressten Großstädter das ideale Ziel, um nicht komplett auszusteigen, aber ein Tempo zu fahren, das einen die eigenen Bedürfnisse wieder besser spüren lässt. Außerdem gibt es hier ja dieses berühmt berüchtigte Casino. Ähem. Ja okay, am Vorabend waren wir da. Outfits kommen gleich. Vorher das Wichtigste: Darjas Kontaktformular findet ihr unten, wie immer. Ran da!

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Von außen schon der Knaller, von innen total abgefahren: Das Casino Baden. Wer Bock hat, sich mal ordentlich aufzubrezeln, richtig gut zu essen und einen Merlot zu trinken, der seinesgleichen sucht, ist hier genau richtig. Wir haben 30 Euro beim Roulette gewonnen, weil wir immer auf die 33 gesetzt haben – weil wir ja beide 33 sind, logisch – und dann auch direkt aufgehört, weil man ja aufhören soll, wenn es am schönsten ist. Einmal gewonnen reicht ja auch. Ach, und einen geilen Dinner-Gutschein haben wir noch abgesahnt und Darja direkt beim Interview geschenkt. Happy times. Happy Baden. Happy Girls. Und jetzt: Homebound mit Fernweh.

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Kontakt

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Weil wir sonst niemals Jetons in der Hand gehalten hätten, hat Baden uns zu sich eingeladen. Richtig höflich. Danke!

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